Sachunterricht Modul 3
Biologie
Biologie
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Cartes-fiches
Wie lautet die Definition von Biologie?
Lehre von dem Leben, Lehre vom Lebendigen, Lehre von den Lebewesen
Nenne die vier Dimensionen der Biologie!
Mikrobiologie, Botanik, Zoologie, Anthropologie
Benenne die Ebenen der Biologie! (klein nach groß)
Ebene der....
Atome
Moleküle
Zellorganellen
Zellen
Gewebe
Organe
Organsysteme
Organismus
Was ist Leben?
Leben ist grob definiert als die spezifische Existenz und Bewegungsform der Materie, als die Daseinsweise der Organismen.
Wie lauten die 5 Kennzeichen des Lebendigen?
Protoplasma
Stoffwechsel
Formwechsel
Erregbarkeit
Spontaneität
Welche sind die bedeutendsten chemischen Elemente des Lebens?
Wasserstoff (H)
Kohlenstoff (C)
Stickstoff (N)
Sauerstoff (O)
Phosphor (P)
Schwefel (S)
Benenne und erläutere die vier Stoffgruppen biologischer Makromoleküle!
Kohlenhydrate :Bau- und Betriebsstoffe mit Zuckergrundgerüst (zu den Kohlenwasserstoffen)
Lipide: diverse hydrophobe baustoffe und Energiespeicher aus Glycerin- und Fettsäuremolekülen
Proteine: vielfältige biochemische Funktionsstoffe mit Aminosäure - Grundgerüst
Nukleinsäuren: Träger der Erbinformation mit Nucleotidgrundgerüst
Diejenigen Moleküle, durch die sich belebte von unbelebter Materie unterscheidet, sind sämtlich (auch) aus Kohlenstoffatomen gebaut!
Kreuze die richtige(n) Antwort(en) an!
Was sind Proteine?
Proteine sind komplexe Polymere aus Aminosäuren
Sie sind Werkzeuge für fast alle Aktivitäten des Organismus, da sie andere Moleküle spezifisch und reversibel binden.
Was versteht man unter Denaturierung von Proteinen?
Die Eiweißstruktur verändert sich!
zB. bei Temperaturveränderung oder bei Änderung der Salzkonzentration
Was sind Nucleinsäuren?
Nucleinsäuren sind Polymere aus Nucleotiden
Sie speichern und übertragen Erbinformationen in Form von DNA und RNA
Was versteht man unter DNA?
DNA steht für Desoxyribonecleinsäure
Doppelhelix aus A - T und G - C
Was sind Prionen?
Prionen sind Erreger von Hirnerkrankungen bei Tieren und Menschen ( Rinderwahnsinn, CJK)
sie sind nicht aus necleotiden, sondern aus Aminosäuren --> Eiweiße (Proteine)
zudem sind sie infektiös , möglicherweise die falsch gefaltete Form einesProteins
Benenne die typischen Charakteristika von Viren!
- kleine Partikel (zw. 15nm und 2000nm groß)
- bestehen aus größeren Biomolekülen
- Hülle i.d.R. aus Eiweiß
- im Inneren die Viruseigene Erbinformation (DNA oder RNA)
- benötigen echte Zellen für den Stoffwechsel und die Vermehrung
- durch Virusvermehrung oft funktionelle Störung der Wirtszelle
Nenne die Bestandteile der eukaryotischen Pflanzenzelle!
Zellwand, Mittellamelle, Zellmembran
Zellplasma
Golgi Apparat
Kernkörperchen
Zellkern
Mikrotubuli
Ribosom
Endoplasmatisches Retikulum
Mitochondrium
Chloroplast
Nenne die Bestandteile der eukaryotischen Tierzelle!
Zellmembran
Zellplasma
Endoplasmatisches Retikulum
Zellkern
Kernkörperchen
Ribosom
Mitochondrium
Vakuole
Golgi Apparat
Wie nennt man die beiden Phasen der Proteinbiosynthese?
Transkription - mRNA überschreibt die Erbinformation des DNA Strangs komplementär auf die Ribosomen in der Zelle
Translation: tRNA übersetzt Stück für Stück die Erbinformation der Nucleinsäureabfolge der mRNA in die Aminosäure-Abfolge des Proteins
Nenne und erläutere die Mendelschen Regeln!
1. Mendel‘sche Regel
= Uniformitätsregel:
Kreuzt man zwei reinerbige Eltern
(Parentalgeneration P) mit
verschiedenen Allelen (AA x aa),
sind deren direkte Nachkommen
(Filialgeneration 1) vom gleichen
Genotyp (mischerbig
2. Mendel‘sche Regel
= Spaltungsregel:
Kreuzt man diese mischerbigen
F1-Individuen untereinander,
findet in der F2-Generation eine
Aufspaltung der Genotypen im
Verhältnis 1 : 2 : 1 statt.
3. Mendel‘sche Regel
= Neukombinationsregel
Kreuzt man zwei mischerbige F1-
Individiduen, deren reinerbige Eltern
mind. zwei verschiedene Allele
(AAbb x aaBB) aufwiesen, so werden
die einzelnen Gene unabhängig von
einander vererbt.
Bei einem dominant-rezessiven
Erbgang bildet sich in der
F2-Generation ein Verhältnis
von 9 : 3 : 3 : 1 heraus.
Die Chemie des Lebens ist in Stoffwechselwegen organisiert. Nenne und erläutere diese!
Anabolismus: aufbauender Stoffwechsel
Katabolismus: abbauender Stoffwechsel
Die Chemie des Lebens ist in Stoffwechselwegen organisiert. Nenne und erläutere diese!
Anabolismus: aufbauender Stoffwechsel
Katabolismus: abbauender Stoffwechsel
Was ist ATP?
ATP = Adenosintriphosphat
Das ATP Molekül ist ein kurzfristiger Träger chemischer Energie
Was sind/machen Enzyme?
Enzyme sind Biokatalysatoren, dh. sie katalysieren biochemische Reaktionen(setzen die notwendige Aktivierungsenergie herab)
Blutkreislauf des Menschen. Wer Ttransportiert das Blut wohin?
Venen = Blut strömt zum Herzen
Aterien=Blut strömt vom Herzen weg
Was versteht man unter Lokomotion?
alle Bewegungsvorbänge bei Organismen, die mit einem Ortswechsel verbunden sind.
Nenne 3 Formen der Lokomotion im Wasser
Rückstoßschwimmen
Schlängelschwimmen
Extremitätenschwimmen
Was war der erste Anerkannte Beweis für den Fernzug von Vögeln?
Der Rostocker Pfeilstorch (1822)
Nenne die Definition von Fortpflanzung!
Fortpflanzung in der Biologie ist die Erzeugung neuer Individuen (Nachkommen) durch schon vorhandene Individuen (Eltern) bei Lebewesen
Nenne die Phasen der Mitose!
Prophase
Metaphase
Anaphase
Telophase
Nenne die Definiotion von Wachstum!
Wachstum ist die an das Protoplasma gebundene, irreversible Substanzzunahme lebender Teile, die oft mit Volumenzunahme und Formveränderung verbunden ist.
Grundlage ist das Zellwachstum
Was bedeutet Ontogenese und Phylogenese?
Ontogenese = Individualentwicklung
Phylogenese = Stammesentwicklung
Nenne die postnatalen Entwicklungsstadien des Menschen!
Säuglingsalter - Geburt bis Ende 1. Lebensjahr
Kleinkindalter - 2. bis Ende 6. Lebensjahr
Schulkindalter - 7. Lebensjahr bis Eintritt in Pubertät
Pubertät - Auftreten erster sekundärer Geschlechtsmerkmale bis zur vollständigen Geschlechtsreife
Adoleszens - bis zum Abschluss des Körperwachstums, ca. Mitte 20
Seneszenz - Alterung, Katabolismus --> Endet mit Tod
Was sind Protisten?
mikroskopisch kleine Organismen mit echtem Zellkern
Definiere Erregbarkeit!
Definition von „Erregbarkeit“ in der Biologie:
die Fähigkeit auf äußere Einflüsse durch Ladungsverschiebungen an Zellmembranen zu reagieren
Einteilung der Reize nach der Energieform --> Modalitäten
chemische Reize (Reizformen: Geruch, Geschmack)
mechanische Reize (Reizformen: Schall, Druck, Vibration, Beschleunigung)
thermische Reize
optische Reize
elektrische Reize
magnetische Reize
Was sind Vibrissen?
Vibrissen sind Organe der Orientierung, sowie der optischen Kommunikation (Gesichtshaare bei Tieren)
Was versteht man unter dem Begriff "Ökologische Niesche"?
Die Nutzung aller Ressourcen durch eine Art, die sich so in ein Ökosystem "eingliedert".
Was ist intraspezifische Allianz?
Wechselseitige Beziehung innerhalb der eigenen Art zum gegenseitigen Vorteil
Symbiose?
Wechselbeziehungen zwischen den Arten zum gegenseitigen Vorteil
Biologische Vielfalt(Biodiversität) gibt es auf drei Ebenen. Nenne diese!
genetische Vielfalt
Artenvielfalt
Ökosystemvielfalt
--> Auf allen drei Ebenen ist Biodiversität wichtig für das Wohlergehen des Menschen
Nenne die Vier größten Bedrohungen für die Biodiversität!
Nach IUCN
- Lebensraumzerstörung
- gebietsfremde Arten
- Übernutzung von Populationen, oft verbunden mit der
- Unterbrechung von Nahrungsketten