Biologie


K. S.
Diese Lernkarten decken biologische Grundlagen auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Stoffwechsel, Erbinformation, Reize und Proteine, wobei auch die Struktur und Funktion von DNA, Molekülen und Zellorganellen behandelt werden. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Biologie, die ihr Verständnis von biologischen Prozessen und Systemen vertiefen möchten, insbesondere in den Bereichen Genetik, Zellbiologie und Physiologie.
Karten
40
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
09.07.2013 / 26.07.2021

Lernkarten

Wie lautet die Definition von Biologie?

Lehre von dem Leben, Lehre vom Lebendigen, Lehre von den Lebewesen

Nenne die vier Dimensionen der Biologie!

Mikrobiologie, Botanik, Zoologie, Anthropologie

Benenne die Ebenen der Biologie!  (klein nach groß)

Ebene der....

Atome

Moleküle

Zellorganellen

Zellen

Gewebe

Organe

Organsysteme

Organismus

Was ist Leben?

Leben ist grob definiert als die spezifische Existenz und Bewegungsform der Materie, als die Daseinsweise der Organismen.

Wie lauten die 5 Kennzeichen des Lebendigen?

Protoplasma

Stoffwechsel

Formwechsel

Erregbarkeit

Spontaneität

 

Welche sind die bedeutendsten chemischen Elemente des Lebens?

Wasserstoff (H)

Kohlenstoff (C)

Stickstoff (N)

Sauerstoff (O)

Phosphor (P)

Schwefel (S)

Benenne und erläutere die vier Stoffgruppen biologischer Makromoleküle!

Kohlenhydrate :Bau- und Betriebsstoffe mit Zuckergrundgerüst (zu den Kohlenwasserstoffen)

Lipide: diverse hydrophobe baustoffe und Energiespeicher aus Glycerin- und Fettsäuremolekülen

Proteine: vielfältige biochemische Funktionsstoffe mit Aminosäure - Grundgerüst

Nukleinsäuren: Träger der Erbinformation mit Nucleotidgrundgerüst

 

Diejenigen Moleküle, durch die sich belebte von unbelebter Materie unterscheidet, sind sämtlich (auch) aus Kohlenstoffatomen gebaut!

Kreuze die richtige(n) Antwort(en) an!

Was sind Proteine?

Proteine sind komplexe Polymere aus Aminosäuren

Sie sind Werkzeuge für fast alle Aktivitäten des Organismus, da sie andere Moleküle spezifisch und reversibel binden.

Was versteht man unter Denaturierung von Proteinen?

Die Eiweißstruktur verändert sich!

zB. bei Temperaturveränderung oder bei Änderung der Salzkonzentration

Was sind Nucleinsäuren?

Nucleinsäuren sind Polymere aus Nucleotiden

Sie speichern und übertragen Erbinformationen in Form von DNA und RNA

Was versteht man unter DNA?

DNA steht für Desoxyribonecleinsäure

Doppelhelix aus A - T  und  G - C

Was sind Prionen?

Prionen sind Erreger von Hirnerkrankungen bei Tieren und Menschen ( Rinderwahnsinn, CJK)

sie sind nicht aus necleotiden, sondern aus Aminosäuren --> Eiweiße (Proteine)

zudem sind sie infektiös , möglicherweise die falsch gefaltete Form einesProteins

Benenne die typischen Charakteristika von Viren!

  1. kleine Partikel (zw. 15nm und 2000nm groß)
  2. bestehen aus größeren Biomolekülen
  3. Hülle i.d.R. aus Eiweiß
  4. im Inneren die Viruseigene Erbinformation (DNA oder RNA)
  5. benötigen echte Zellen für den Stoffwechsel und die Vermehrung
  6. durch Virusvermehrung oft funktionelle Störung der Wirtszelle

Nenne die Bestandteile der eukaryotischen Pflanzenzelle!

Zellwand, Mittellamelle, Zellmembran

Zellplasma

Golgi Apparat

Kernkörperchen

Zellkern

Mikrotubuli

Ribosom

Endoplasmatisches Retikulum

Mitochondrium

Chloroplast

Nenne die Bestandteile der eukaryotischen Tierzelle!

Zellmembran

Zellplasma

Endoplasmatisches Retikulum

Zellkern

Kernkörperchen

Ribosom

Mitochondrium

Vakuole

Golgi Apparat

Wie nennt man die beiden Phasen der Proteinbiosynthese?

Transkription - mRNA überschreibt die Erbinformation des DNA Strangs komplementär auf die Ribosomen in der Zelle

Translation: tRNA übersetzt Stück für Stück die Erbinformation der Nucleinsäureabfolge der mRNA in die Aminosäure-Abfolge des Proteins

Nenne und erläutere die Mendelschen Regeln!

1. Mendel‘sche Regel

= Uniformitätsregel:

Kreuzt man zwei reinerbige Eltern

(Parentalgeneration P) mit

verschiedenen Allelen (AA x aa),

sind deren direkte Nachkommen

(Filialgeneration 1) vom gleichen

Genotyp (mischerbig

 

2. Mendel‘sche Regel

= Spaltungsregel:

Kreuzt man diese mischerbigen

F1-Individuen untereinander,

findet in der F2-Generation eine

Aufspaltung der Genotypen im

Verhältnis 1 : 2 : 1 statt.

 

3. Mendel‘sche Regel

= Neukombinationsregel

Kreuzt man zwei mischerbige F1-

Individiduen, deren reinerbige Eltern

mind. zwei verschiedene Allele

(AAbb x aaBB) aufwiesen, so werden

die einzelnen Gene unabhängig von

einander vererbt.

Bei einem dominant-rezessiven

Erbgang bildet sich in der

F2-Generation ein Verhältnis

von 9 : 3 : 3 : 1 heraus.

Die Chemie des Lebens ist in Stoffwechselwegen organisiert. Nenne und erläutere diese!

Anabolismus: aufbauender Stoffwechsel

Katabolismus: abbauender Stoffwechsel

Die Chemie des Lebens ist in Stoffwechselwegen organisiert. Nenne und erläutere diese!

Anabolismus: aufbauender Stoffwechsel

Katabolismus: abbauender Stoffwechsel

Was ist ATP?

ATP = Adenosintriphosphat

 

Das ATP Molekül ist ein kurzfristiger Träger chemischer Energie

Was sind/machen Enzyme?

Enzyme sind Biokatalysatoren, dh. sie katalysieren biochemische Reaktionen(setzen die notwendige Aktivierungsenergie herab)

Blutkreislauf des Menschen. Wer Ttransportiert das Blut wohin?

Venen = Blut strömt zum Herzen

Aterien=Blut strömt vom Herzen weg

Was versteht man unter Lokomotion?

alle Bewegungsvorbänge bei Organismen, die mit einem Ortswechsel verbunden sind.

Nenne 3 Formen der Lokomotion im Wasser

Rückstoßschwimmen

Schlängelschwimmen

Extremitätenschwimmen

Was war der erste Anerkannte Beweis für den Fernzug von Vögeln?

Der Rostocker Pfeilstorch (1822)

Nenne die Definition von Fortpflanzung!

Fortpflanzung in der Biologie ist die Erzeugung neuer Individuen (Nachkommen) durch schon vorhandene Individuen (Eltern) bei Lebewesen

Nenne die Phasen der Mitose!

Prophase

Metaphase

Anaphase 

Telophase

Nenne die Definiotion von Wachstum!

Wachstum ist die an das Protoplasma gebundene, irreversible Substanzzunahme lebender Teile, die oft mit Volumenzunahme und Formveränderung verbunden ist.

 

Grundlage ist das Zellwachstum

Was bedeutet Ontogenese und Phylogenese?

Ontogenese = Individualentwicklung

Phylogenese = Stammesentwicklung

Nenne die postnatalen Entwicklungsstadien des Menschen!

Säuglingsalter - Geburt bis Ende 1. Lebensjahr

Kleinkindalter -  2. bis Ende 6. Lebensjahr

Schulkindalter - 7. Lebensjahr bis Eintritt in Pubertät

Pubertät - Auftreten erster sekundärer Geschlechtsmerkmale bis zur vollständigen Geschlechtsreife

Adoleszens -  bis zum Abschluss des Körperwachstums, ca. Mitte 20

Seneszenz - Alterung, Katabolismus --> Endet mit Tod

Was sind Protisten?

mikroskopisch kleine Organismen mit echtem Zellkern

Definiere Erregbarkeit!

 

Definition von „Erregbarkeit“ in der Biologie:

die Fähigkeit auf äußere Einflüsse durch Ladungsverschiebungen an Zellmembranen zu reagieren

Einteilung der Reize nach der Energieform --> Modalitäten

chemische Reize (Reizformen: Geruch, Geschmack)

mechanische Reize (Reizformen: Schall, Druck, Vibration, Beschleunigung)

thermische Reize

optische Reize

elektrische Reize

magnetische Reize

Was sind Vibrissen?

Vibrissen sind Organe der Orientierung, sowie der optischen Kommunikation   (Gesichtshaare bei Tieren)

Was versteht man unter dem Begriff "Ökologische Niesche"?

Die Nutzung aller Ressourcen durch eine Art, die sich so in ein Ökosystem "eingliedert".

Was ist intraspezifische Allianz?

Wechselseitige Beziehung innerhalb der eigenen Art zum gegenseitigen Vorteil

Symbiose?

Wechselbeziehungen zwischen den Arten zum gegenseitigen Vorteil

Biologische Vielfalt(Biodiversität) gibt es auf drei Ebenen. Nenne diese!

genetische Vielfalt

Artenvielfalt

Ökosystemvielfalt

 

--> Auf allen drei Ebenen ist Biodiversität wichtig für das Wohlergehen des Menschen

Nenne die Vier größten Bedrohungen für die Biodiversität!

 

Nach IUCN

- Lebensraumzerstörung

- gebietsfremde Arten

- Übernutzung von Populationen, oft verbunden mit der

- Unterbrechung von Nahrungsketten

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