Reha- und Prävention
Fragen und Antworten
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Flashcards
1. Definition Gesundheit laut WHO?
- Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen
2. Nennen und Erklären sie die Zonen des Oszillationsmodell (Gesundheitsmodell J+T)
- Gesundheitszone liegt in der Mitte
- Signalzone liegt direkt über und unter Gesundheitszone
- danach folgt die Krnakheitszone
3. Nennen Sie Leistungsarten in der Rehabilitation (5 Bereiche):
- med. Reha -> TEP
- schulische Reha -> Kind mit Behinderung bekommt Frühförderung
- berufliche Reha -> z.B. Bäcker mit Mehlstauballergie
- Vermeidung von Pflegeabhängigkeit
- soziale Maßnahmen/Eingliederung
4. Wie wird eine Schwerbehinderung anerkannt?
- Wer nach Antragstellung beim zuständigen Amt einen Schwerbehindertenausweis erhält und mindestens 50% Schwerbehindert ist
- Behinderung kann körperlich, geistig oder seelisch sein
5. ICF-Modell:
- Im ICF Modell wird nicht nur auf die Diagnose des PAt. geschaut, sondern vor allem auf die Faktoren, die ihm in seinem täglichem Leben einschränken: Körperfunktionen udn Strukturen, Aktivitäten, Teilhabe, Umweltbezogene Faktoren, Personenbezogene Faktoren
6. Definition Prävention:
- zuvorkommen, vorbeugen, abschrecken
7. Nennen Sie 5 Gründe für die Steigerung der Lebenserwartung:
- bessere Wasserversorgung
- Kanalisation
- stabile Ernährungssituation
- verbesserte medizinische Versorgung
- Verbesserung der wirtschaftlichen Situation
- verbesserte Hygiene
8. Nennen Sie Krankheiten - früher und heute:
- früher: Infektionskrankheiten (durch Erreger, mangelnde Hygiene), Mangelernährung, Krankheiten durch mangelnde Hygiene
- heute: Zivilisationskrankheiten: Diabetes, hoher RR, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Adipositas, Bewegungsmangelerkrankungen, Krebs, Lungenerkrankungen, Krankheiten durch Dauerstress
9. Qualitätsmanagment: Was versteht man unter Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität?
- Strukturqualität: beschreibt die richtigen Mittel und das richtige Können
- Prozessqualität: sind die Maßnahmen die durchgeführt werden -> das Richtige richtig machen
- Ergebnisqualität: Kontrolle -> ist das vorher angestrebte Ziel erreicht worden
10. Nennen Sie Präventionsmaßnahmen in frühen Kindes- und Jugendalter (6 Stück)
- im Mutterleib: genetische Beratung
- Pränatale Untersuchung
- Früherkennungsuntersuchung nach der Geburt
- Verhütung von Karies
- Maßnahmen zur Unfallverhütung
- Schuluntersuchung
- Jugendschutzgesetz
11. In welche 3 Bereiche ist die Prävention unterteilt?
- primäre: Gesundes soll Gesund bleiben
- sekundäre: Krankes soll rechtzeitig behandelt werden (Früherkennung, z.B. U-Untersuchungen)
- tertiäre: Komplikationen verhindern/vermeiden
12. Wo ist die Prävention angesiedelt?
- im Bereich der sozialen Versicherung: RV, KV, UV, Jugendhilfe -> kann alless im SGB nachgelesen werden
13. Was versteht man unter Settingansatz? Settingorientierung?
- Setting = Ort, Platz, Stelle
- Settingansatz: ich plane meine Maßnahme im täglichen Umfeld/Leben (eher theoretisch)
- Settingorientierung: ich mache z.B. ein Bewegungsprogramm Settingorientiert und ich mache mir Gedanken wie es nachhaltig wirkt -> Wohnsituation soll angepasst sein, alle Bereiche müssen koordiniert zusammen arbeiten
14. Bennen Sie die 5 Stufen des 5 Stufen-Modells und geben sie anhand des Beispiels der Rückenschule in Schulen zu jeder Ebene Maßnahmen vor:
- Individuum: Verhaltenstraining, Entspannung, ergonomischer Bereich -> wie sind die Möbel, Lust auf Bewegung schaffen -> Motivation
- Gruppe: Spiele für Körper und Wahrnehmung, Bewegungspausen, Fächerübergreifendesprinzip, Elternhaus einbeziehen
- Institution: Pausenhof als "Bewegungslandschaft" gestallten, Kooperationen mit Sportvereinen, dynamisches Sitzen ist erwünscht
- Gemeinwesen: außerschulischer Lebensraum auf Bewegungsbedürfnisse der Kinder anpassen, Entscheidung muss getroffen werden Kind- und Rückengerechte Möbel zu kaufen, Pausenhöfe in Bewegungslandschaft umwandeln
- Politik: finazielle Mittel geben, rechtlichen Rahmen schaffen, die Institutionen/Menschen ermutigen es umzusetzen
15. Wie ist es mit den Todesfällen in Industrieländern?
- 50% aller Todesfälle Herz-Kreislauf bedingt
- 20% durch CA -> 70% davon Ernährungsbedingt + Alkoholabusus und Rauchen
16. Erklären Sie kurz das Abschreckungs-, Risikofaktoren- und Aufklärungskonzept:
- Abschreckungskonzept: durch Hinweise auf negative Folgen soll Angst/Schuldgefühl erzeugt werden, welches zu einem veränderten Verhalten führen soll -> nur kurzfristig erfolgreich
- Aufklärungskonzept: ist kognitiv, durch eine Informationsvermittlung soll eine Einstellungsänderung erfolgen, die dann zur Verhaltensänderung führt
- Risikofaktorenkonzept: Es wird auf Risikofaktoren einer Erkrankung hingewiesen und auf die persönlich relevanten soll reagiert werden
17. Nennen Sie die 4 Stufen des Risikofaktorenkonzeptes und nennen Sie 7 Hauptrisikofaktoren:
- 4 Stufen: Risikofaktoren erfahren, persönlich relevant, realitätsnähe, Interventionsmöglichkeiten
- Hauptrisikofaktoren: Bewgungsmangel, Fehlernährung, Diabetes, erhöhte Blutfette, erhöhter RR, erhöhtes Gewicht, Stress