RE 2

Requirement Engeneering

Requirement Engeneering


D. V.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Informatik für die Mittelschule. Sie konzentrieren sich auf Anforderungen, Prozessmodelle wie BPMN, und die Qualitätssicherung von Anforderungen. Die Karteikarten decken Themen wie die Priorisierung von Anforderungen, die Dokumentation von Geschäftsprozessen und Systemanforderungen, sowie die Identifikation und Bewältigung von Mängeln und Fehlern ab. Diese Lernkarten sind ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tieferes Verständnis der Informatik erlangen möchten.
Karten
37
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
12.09.2016 / 19.11.2021

Lernkarten

Welche zwei Arten von Dokumentationen kennen Sie?

  1. Geschäftsprozesse dokumentieren
  2. Systemanforderungen dokumentieren

Nennen Sie die Inhalte für das Dokumentieren von Geschäftsprozessen:

  • Ziel der Geschäftsprozesse
  • Kontext der Geschäftsprozesse
  • Ablaufdiagramme
  • Geschäftsregeln
  • Glossar
  • Begriffsystem

Nennen Sie die Inhalte für das Dokumentieren von Systemanforderungen:

  • Systemziele
  • Systemkontext
  • Glossar
  • Begriffsystem
  • Anwendungsanforderungen (z.B. System-Use-Case, Beschreibung, Aktivitätsdiagramm)

Zeichnen Sie die ereignisgesteuerte Prozesskette:

Siehe Bild.

Zeichnen Sie der Kontextdiagramm.

Siehe Bild.

Zeichnen Sie ein UML-Aktivitätsdiagramm:

(Unified Modeling Language)

Siehe Bild.

Zeichnen Sie ein Sequenzdiagramm:

Siehe Bild.

Zeichnen Sie ein BPMN:

(Business Process Modell Notation)

Siehe Bild.

Welche Nutzen wird durch BPMN erzielt?

  1. Standardisierung
    • mehrfach verwendbar
    • Modelliertools werden günstiger und besser
    • Engergie für die Weiterentwicklung in gleiche Richtung konzentriert
  2. Präzision
    • Präzisere Einigung zw. allen Beteiligten möglich; weniger Missverständnisse
    • idealfall: fachlich und technischer Ebene die selben Prozess-Strukturen
    • Umsetzungsrelevante fachliche Aspekte werden früher erkannt
    • notwendiger Baustein für BPM-Kreislauf

Nennen Sie die wichtigsten Gruppen der Basis-Notationselementen in BPMN:

  1. Fluss Objekte
  2. Verbindende Objekte
  3. Artefakte
  4. Pool(Lane/Lane)

Wie heissen die Elemente?

  • Aktivität
  • Ereignis
  • Gateway (Entscheidung)

Wie heissen die Elemente?

  • Sequenzfluss
  • Nachrichtenfluss
  • Assoziation

Wie heissen die Elemente?

  • Datenobjekt
  • Gruppierungen
  • Anmerkung

Wie heissen die Elemente?

  • Pool
    • Lanes

Nennen Sie die Vorteile von BPMN:

  • Stakeholder sind mit dem Konzept vertraut
  • Prozessmodelle visualisiert Varianten und parallelen Prozessabläufe besser
  • Prozessemodelle sind für Schulung und Koordination geeignet

Welche sind die Nachteile von BPMN?

  • Prozessmodelle können extrem komplex sein
  • Prozessprobleme können nicht immer im Modells erkannt werden

Welche Einflussfaktoren hat die Wahl der Dokumentationstechnik?

  • Aufwand/Nutzen Verhälnis
  • Eindeutigkeit
  • Akzeptanz
  • Notationskenntnis
  • Spezifikationslevel
  • Konsistenz
  • Komplexität des zu beschreibenden Schaverhaltes

Der Zweck einer Priorisierung von Anforderungen:

  • Kosten und Umfang abschätzen können
  • Wichtigkeit bei Umsetzung festlegen
  • Damit die kritischen Anforderungen umgesetzt werden

Woher kommen die Inputs für das Priorisieren von Anforderungen?

  • Stakeholder
  • Anforderungen
  • Unternehmensbedarf
  • Business-Use-Case

Nach welchen Kriterien werden die Anforderungen priorisiert?

  • Muss / Kann
  • Wertschöpfung
  • Wichtigkeit + Dringlichkeit
  • Erfolgsaussicht
  • Regulatorische oder gesetzliche Vorgaben
  • Beziehungen zu anderen Anforderungen

Welche Herausforderung ist beim Priorisieren der Anforderungen zu meistern?

  • einigung unter Stakeholder
  • Falsche Priorisierung
  • Objektive Bewertung > nicht Subjektiv
  • Sich ständig ändernde Schwerpunkte

Techniken für das Priorisieren von Anforderungen:

  • Präferenzmatrix
  • MoSCoW (Must, Should, Could, Wont)
  • Eisenhower
  • Risikoanalyse
  • Timebox / Budgetierung
  • Business-Poker(Abstimmung)

Wer prorisiert die Anforderungen?

  • Sponsor (Auftragsgeber)
  • Projektleiter
  • Stakeholder
  • Entwicklungsleiter
  • Fachexperte

Nennen Sie die Bereiche der nicht-funktionalen Anforderungen:

  1. Anf. an Benutzeroberläche (GUI)
  2. Qualitätsanf.
  3. Anf. an sonstige Lieferbestandteile
  4. Anforderungen an durchzuführende Tätigkeiten
  5. rechtlich-vertragliche Anf.
  6. Tech. Anf.

Chancen durch nicht-funktionale Anforderungen:

  1. Zufriedene Kunden
  2. Vollständige Anforderungspezifikation
  3. Sichere Planung
  4. Rechtssicherheit
  5. Gesteigerte Produktivität
  6. Umgang mit nicht-funktionalen Anforderungen

Konfliktverursachende Anforderungen:

  • Zeitverhalten vs Speicherverbrauch
  • Archivierung vs Speicherkapazität
  • Sicherheit vs Performance
  • Performance vs Wiederverwendung
  • Einfachheit vs Erweiterbarkeit
  • Kosten vs Qualität
  • Termin vs Qualität

Ziele in der Qualitätssicherung von Anforderungen:

  • Inhalt: prüfen auf inhaltliche Fehler, Volständigkeit, Korrekheit, Konsistenz
  • Dokumentation: prüfen auf Konformiät mit Dokumentationsvorschriften
  • Abgestimmtheit: prüfen auf Mängel in der Anforderungsabstimmung (Stakeholdern)

Definition von Mängel und Fehlern in Anforderungen:

  • Mangel, wenn Anforderung nicht dem geforderten Sytemverhalten entspricht
  • Fehler, wenn Anforderung das geforderte Systemverhalten falsch beschreibt

Vorgehen beim Prüfen von Anforderungen:

  1. Plan (Prüfung planen, Prüfung vorbereiten)
  2. Do (Prüfung durchführen, Fängt mit Pilotlauf an)
  3. Check (Ergebnisse auswerten, gelernt?, verbessern?)
  4. Act (Ursachen identifizieren, optimieren, standardisieren, weitere Massnahmen festlegen)

Nennen Sie die Qualitätssicherungsleitfaden:

  1. Qualitätsziele festlegen
  2. Qualitätssicherungsmethode auswählen
  3. Qualitätszeitpunkte definieren
  4. Prüfer ernennen

Nennen Sie die relevanten Prüftechniken:

  1. Stellungsnahme > Problemverfolgung
  2. Walkthrough > Testfälle
  3. Inspektion > Prototyp / Simulationsmodell
  4. Checklisten > Analysemodell

Nennen Sie die Techniken zur Prüfung der Anforderungen:

  • Defnition der Abnahme- und Beurteilungskrterien
  • Problemverfolgung
  • Structured Walkthrough
  • Checklisten

Nennen Sie die Prozentuale der Stichproben:

  • 20% bis 300
  • 15% 301 - 500
  • 10% ab 500

Gründe für ein professionelles RM:

  1. erhöhen: Qualität von Anforderungen, Produkten udn Prozessen
  2. reduzieren: Projektkosten und Projektlaufzeit
  3. vereinfachen: die Überwachung komplexer Projekte während aller Phasen
  4. schonen: die Nerven der Projektbeteiligten
  5. verbessern: die Kommunikation innerhalb der / zw. den Teams
  6. erhöhen: die Kundenzufriedenheit

Aufgaben RM:

  1. Austausch von Infos
  2. Verwaltung innerer Zusammenhänge
  3. Steuerung von Abläufen
  4. Auswertung und Projektsteuerung

Was wird in RM verwaltet?

  • Sammeln und Verwalten von Infos (z.B. Anforderungen, Defnitionen, Anwendungsfälle)
  • Hilfsmitteln (Informationsmodell, UML-Klassenmodell

Wie werden Objekt-IDs in RM vergeben?

  • immer eindeutige Nummerierung
  • NIE doppelte Objekt-IDs
  • Verwaltung von einzelnen Infos
  • nie mehr als 5 Kürzel und Ziffern
  • für Sortierung niedrige Zahlen mit 0 vorne

siehe Beispiel

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