Q-tools 3

Qualität

Qualität


M. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Methoden und Techniken der Prozess- und Umweltleistungsmessung auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Prozessmonitoring, Benchmarking, Datenerhebung und Bewertung von Prozessleistungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit Qualitätsmanagement und kontinuierlicher Verbesserung von Prozessen auseinandersetzen, um nachhaltige und wettbewerbsfähige Lösungen zu entwickeln.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.03.2015 / 20.03.2015

Cartes-fiches

Gründe für die Prozessleistungsmessung

● Bewertung der Prozessleistung (Prozesslage)
Soll- / Ist Vergleich von Leistungen und Ergebnisse


● Bewertung der Prozessbeherrschung (Prozessstreuung)
Ermittlung der Wiederholbarkeit von Leistungen oder Ergebnissen


● aktive Steuerung des Prozesses (Prozesslenkung)
Steuerung auf ein erforderliches oder geplantes Leistungsniveau


● Bewertung von Prozessänderungen (Prozessreaktion)
Ermittlung der Wirksamkeit und des Erfolgs von Veränderungen im Prozess


● Positionierung des Prozesses (Prozessbenchmarking)
Ermittlung der Wettbewerbsfähigkeit (Best Practice).

Voraussetzungen für die Prozessleistungsmessung

● Festgelegte, nachvollziehbare Prozesse
    ● Routinierte Prozesse: Wiederholung von Prozessen
        -> Multi-Moment-Monitoring oder Prozessmonitoring
    ● Nicht routinierte Prozesse: seltene/einmalige Prozesse
        -> punktuelle, einmalige Verfahren
● Indikatoren zur Messung
● Festgelegte Unternehmensziele (Q-Philosophie, Q-Politik und Q-Programm)

Klassifizierung und Arten von Prozessleistungsmessung / Erhebungsverfahren

● Echtzeitbasierte Datenerhebung (realtime): Erfassen von Daten unmittelbar nach ihres Anfallens
     ● Permanent: Erfassung der Daten während des laufenden Prozesses
     ● Punktuell: Stichprobenerhebung
     ● Einmalig: Erhebung in einem befristeten, festgelegten Zeitraum
● Zeitversetzte Datenerhebung: Erfassen der Daten rückwirkend aus, z.B. aus Dokumenten
● Nahzeitbasierte Datenerhebung (neartime): Erfassen von Daten bei geringem Zeitabstand zum Anfall der Daten

● Personenbezogene Datenerhebung: Befragungen, Begehungen, Beobachtungen, Audits
● Automatisierte Datenerhebung:
     ● Vollautomatische Datenerhebung mittels prozesssteuernder EDV-Systeme
     ● Automatisierte Erhebungsverfahren durch personengebundene Dateneingabe

Methoden zur Prozessleistungsmessung

  • Prozessmonitoring
  • Multi-Moment-Monitoring
  • Multi-Moment -Studie
  • Self-Multi-Moment-Studie
  • Benchmarking
  • Interview
  • Laufzettel
  • Selbstaufschreibung

Definition Benchmarking

Benchmarking umfasst den systematischen Vergleich von Unternehmen, Geschäftsfeldern,
Prozessen oder Produkten mit unternehmensinternen oder –externen Objekten.

Zweck des Prozessbenchmarking

Messen

Lernaspekte

Innovationspotential

Ziel des Prozessbenchmarking

Messen und Positionieren (quantitatives Benchmarking)

Lernen von "Best Practices" (qualitatives Benchmarking)

Vorteile von Prozessbenchmarking

● Bestimmung Wettbewerbsposition
● Erweiterung des Blickwinkels
● Erwerbung detaillierter Kenntnisse über das Leistungs-, Qualitäts- und Akzeptanzniveau von Produkten und Dienstleistungen im Wettbewerbsvergleich
● Fundiertes Instrument im Rahmen des kontinuierlichen Qualitätsmanagements
● Strategie- und Wettbewerbsvorteile
● Bessere Wettbewerbs- und Überlebensfähigkeit

Vor- und Nachteile

  • Prozessmonitoring
  • Multimomentaufnahme
  • Benchmarking

Bild

Vor- und Nachteile

  • (Prozess-)Audit
  • Laufzettel
  • Selbstaufschreibung
  • Fragebogen

Bild

Vor- und Nachteile

  • Du Pont Kennzahlensystem (KZS)
  • Balanced Scorecard

Du Pont KZS

  • Vorteile
    • Unternehmensebene mit Prozessebene verknüpft
    • Soll-Ist-Vergleich über die letzten 5 Jahre
  • Nachteile
    • Vergangenheitsorientiert
    • nach innen gerichtet

Balanced Scorecard (kann als Frühwarnsystem genutzt werden)

  • Vorteile
    • definierte Perspektiven
    • strategische + operative Ziele
  • Nachteile
    • unternehmensspezifische Anpassung ist schwierig
    • subjektiv

Möglichkeiten der Unmweltleistungsmessung

Entwicklung und verwirklichung einer Umweltpolitik und entsorechenden Zielsetzungen unter Berücksichtigung der rechtlichen Verpflichtungen und Informationen über wesentliche Umweltaspekte

Ziel der Umweltleistungsmessung

Nachhaltiger Schutz der Umwelt sowie Vermeidung von Umweltbelastungen

Unterschied Prozess- und Umweltleistungsmessung

Prozessleistungsmessung: qualitätsbezogen, auf Parameter bezogen

Umweltleistungsmessung: Material- und energieverbräuche, Emissionen

Étudier