Puls und Blutdruck
Präfung
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Flashcards
Erkläre den Begriff Blutdruck
Der Blutdruck ist der Druck, den eine Pulswelle im Blut auf die Innenwände der Arterien und Venen ausübt. In der Fachsprache ist mit dem Begriff Blutdruck immer der Druck in den grösseren Arterien gemeint.
Erkläre den Begriff Systolischer Blutdruck
maximaler Druck im Gefäss, entsteht während der Herzkammersystole, dem Ausstoss des Blutes aus der Linken Herzkammer.
Erkläre den Begriff Diastolischer Blutdruck
minimaler Druck im Gefäss, ensteht während der Herzkammerdiastole, wir also auch in der Zeit zwischen zwei Herzschlägen nicht unterschritten und ist das Mass für die Dauerbelstaung der Gefässwände
Erkläre den Begriff Indaktion
Er steht grundsätzlich dafür, welche medizinische Maßnahme bei einem bestimmten Krankheitsbild angebracht ist und zum Einsatz kommen soll: Bei Krankheitsbild ‚X‘ ist das Heilverfahren ‚Y‘ indiziert, also angebracht.
Erkläre den Begriff Kontraindikation
- Eine absolute Kontraindikation verbietet die Maßnahme vollständig. Zum Beispiel darf ein Patient, der einmal allergisch auf Penicillin reagiert hat, die Substanz nicht mehr bekommen.
- Z.b darf ich bei einem Pat. der hemi li hat,denn Blutdruck rechts messen
Normwerte vom Blutdruck der versch. Altersgruppen
Neugeborene- 60/35 bis 80/5
Säugling- 90/60
Kleinkind- 95/60
Schulkind- 100/60
Jugendliche- 110/70
Erwachsene- unter 140/90
Hypotonie
zu Tiefer Blutdruck->
Unterschreitung des altergemässen Blutdrucks
info: Eine physiologische Erniedrigung des Blutdrucks findet man bei redurziertem Stoffwechsel, wie z.b im Schlaf oder nach längerem Hunger.
Hypertonie
zu Hocher Blutdruck
Deutliche Erhöhung des Altergemässen Blutdrucks.
Info: Physiologisch ist der Blutdruck bei körperlicher Anstrenung und Aufregung erhöht.. Auch Schmerzen erhöhen den Blutdruck
Erkläre die Entstehung des Pulses
Das Herz arbeitet wie eine Pumpe. Das regelmäßige, rhythmische Zusammenziehen wird als Systole bezeichnet, das Erschlaffen als Diastole. Beim Zusammenziehen werden ca. 70-100 ml Blut in die große Körperschlagader, die Aorta, gedrückt. Dabei kommt es zu einer Érweiterung der Schlagader. Da diese elastisch ist, ist sie bestrebt, sich wieder zusammenzuziehen, wodurch sie das Blut vorantreibt. Die Bewegung setzt sich gleichmäßig fort und ist als Pulswelle zu fühlen. Sie ist überall dort tastbar, wo eine Arterie an der Oberfläche verläuft
Wo kann man überall die Pulsmessung durchführen nenne 3 mit deutschen und lateinischen Fachbegriffen
- Arteria temporalis/Oberflächliche Schläfenschlagader
- Arteria brachialis/ Arm Schlagader
- Arteria femoralis/ Oberschnenkel Schlagader
- Arteria tibialis posterior/ Hintere Schienbeinschlagader
- Ar^teria carotis communis/ Halschlagader
- Arteria radialis/Speichenschlagader
- Arteria poplitea/ Kniekehlenschlagader
- Arteria dorsalis pedis/ Fussrückenschlagader
Vorgehen bei einer Pulsmessung
Bei ryhtmischem Puls 15sek. lang den puls zählen und diesen mal 4 rechnen.(Zeigefinger,Mittelfinger, Ringfinger)
Bei unregelmässigen Puls 1min. lang den Puls zählen und die der Dipl. erzählen das der Puls unregelmässig war
Indikationen zur Pulsmessung
(Vorschrift, routine)
- bei Aufnahme
- vor, während und nach Operationen
- bei kreislaufbelastenden Tätigkeiten (z.B. vor der Mobilisation, vor dem Gang in die Badewanne)
- bei bestimmten Medikamenten (z.B. Herzmedikamente wie Beta-Blocker)
- nach Reanimation
Nennt drei Beobachtungskriterien des Pulses und beschreibt die Merkmale. (Pulsfrequenz, Pulsrythmus)
Pulsfrequenz ist ob der Puls im normal ist ( Normokardie) zu hoch ist (tachykardie) oder zu tief ist (Bradykardie)
Pulsrhytmus normal: I I I I I I I I I I I I
Extrasystole: I II I I I I II I I I II I
Zwilingspuls: II II II II II II II II II II II
Absolute Arrythmie: II I II I I I I II I I I I II I
Die Pulsqualität macht einr Aussage zu Spannung und Füllung der Arterie- diese hängt ab: von der Füllung der Blutgefässe, von der zirkulierenden Blutmenge, vom Schlagvolumen des Herzens; von der Elastzität der Arterie.
Pulsfrequenz Normwert der versch. Altersgruppen
Neugeborene 140/min
Säuglling 110/min
Kleinkind 100/min
Schulkind 90/min
Jugendliche 80/min
Erwachsene 60-80/min
Alte Menschen 80-85/min
Nennt mögliche Ursachen der physiologischen und pathologieschen Veränderungen der Pulsfrequenz (Tachykardie Bradykardie)
Tachykardie-Physiologisch: Körperliche Anstrengung/ Aufregung- PatholoFlüssikeitsverlust, Stoffwechslungserkrankung, Schmerzen.
Bradykardie-Phsiologisch:Schlaf, Entspannung, Leistungssportlern-Pathologisch: Soffwechselerkrankung, Arzneimittelüberdosierung.
Asystolie: Pulslosigkeit- Immer Pathologisch und immer ein Notfall.