Projektmanagement
Projektmanagement für Biomedical Engineering
Projektmanagement für Biomedical Engineering
-
- 1 / 27
-
Cartes-fiches
Welche weichen Faktoren haben im Projektmanagement Bedeutung?
- Führung
- Entscheidungen treffen und umsetzten
- Mitarbeiter motivieren und anleiten
- Informationen bewerten und weiter geben
- Arbeitsabläufe Koordinieren
- Ziele vereinbaren und Feedback geben
- Konflikte beilegen und den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern stärken
- Planen und Festlegen von Vorgehensweisen
- Kommunikation
- Personalpsychologische Aspekte
- Commitment und Identifikation
Aus welchen besatndteilen besteht ein System im Allgemeinen?
- Systemelement
- System
- Subsystem
- Beziehungen
- Außenverbindungen
- Umsystem/Umwelt
Umgebungsorientierte Betrachtung: Von welchen Faktoren wird ein Unternehmen im Allgemeinen beeinflusst?
- Geldgeber
- Staat/Gesetzgeber
- Lieferant
- Kunden
- Ökologie
- Öffentliche Meinung
- Konkurrenz
- Arbeitsmarkt
- öffentliche Infrastruktur
- ....
Welche Arten vopn Systemen gibt es im Allgemeinen?
- mechanische Systeme
- organische Systeme
- soziale Systeme
Komplexitätsdimensionen eines Systems?
abhängig von Dynamik und Kompliziertheit:
dynamisch, einfach, kompliziert, komplex!
Steuerungsprinzip?
- Steuerung: Input: Störgröße, Sollgröße, Output: Stellgröße
- Regelung: Input: System Output, Output: Stellgröße
- Lenkung: Kombinationa aus Regelung und Steuerung, Input: Störgröße, System-Output, Output: Stellgröße
Welche Konstruktionsprinzipien gelten für Systeme?
- Minimierung der Schnittstellen
- Modularer Aufbau
- Minimierung der Präjudizierung
- piecemeal Engineering
Welche Vorgehensmodelle gibt es im Projektmanagement?
- SE - Vorgehensmodell in 4 Komponenten
- REFA - Modell mit 6 Stufen der Systemgestaltung
- Wertanalyse Arbeitsplan
- VDI - Entwurfsmethode
SE - Vorgehensmodell?
- Vom Groben zum Detail
- Denken in Varianten
- Projektphasen (Makro - Logik)
- Problemlösungszyklus: Mikro - Logik, in allen Phasen des Projekts als Arbeits und Denkweise anwendbar.
- Wo stehen wir, wohin sollen wir gehen, Warum?
- Wie kommen wir dort hin?
- Welche Lösung ist die beste?
Wann wird bottom up designt?
- Die Realisierung erfolgt bottom up
- Bei raschen Maßnahmen mit beschränkter Wirksamkeit (wird in Kauf genommen)
- Verbesserung von bereits bestehenden Lösungen (Melioration)
REFA 6-Stufenmethode der Systemgestaltung?
Ist prinzipiell ein SOLLzusatndsorientiertes Verfahren (Ahnlehnung an IDEaLS - Concept)
Kein modulartiger Aufbau, die Projektphasen und Problemlösungszyklus sind in einem einzigen Ablaufmodell verdichtet.
6 Stufen:
- Ziele setzen
- Aufgaben abgrenzen
- Lösungen suchen
- Daten sammeln und praktikable Lösung entwickeln
- Optimale Lösung auswählen
- Lösungen einführen und Zielerfüllung kontrollieren
Wertanalyse Arbeitsplan?
- Projekt vorbereiten
- Objektsituation analysieren
- Soll - Zustand beschreiben
- Lösungsideen entwickeln
- Lösungen festlegen
- Lösungen realisieren
Kein modularer Aufbau, 1-5 gehören zum Problemlösungszyklus
VDI - Entwurfsmethode?
- Klären und präzisieren der Aufgabenstellung
- Ermitteln von Funktionen und deren Strukturen
- Suchen nach Lösungsprinzipien und deren Strukturen
- Gliedern in realisierbare Module
- gestalten der maßgebenden Module
- Ausarbeiten der Ausführungs und Nutzungsangaben
- Weitere Realisierung
Ähnlich der SE - Methodik, Terminologisch auf Konstruktionsaufgaben im Bereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik ausgelegt.
Worin unterscheiden sich IST und SOLL - orientierte Vorgehensmodelle?
IST - orientiert:
- Erhebung des Ist - Zusatendes, Kritik am IST, daraus SOLL ableiten.
SOLL - orientiert:
- Idealmodell Konzipieren, dann ISt erheben und Abstriche im Idealmodell vornehmen
Prototyping, wie kann es verwendet werden?
- PT als Entwurfshilfe
- PT als rasche Lösung
Prototyping als Entwurfshilfe?
- Grundidee: Lösungsansätze rasch konkretisieren (=Prototyp) um eine fundierte Beurteilung der Funktionsweise bzw der Erwartungen des Auftraggebers zu ermöglichen
- Kann Phasenmodell wirkungsvoll unterstützen, aber verzicht auf konzeptionelle Phasen (Vor-, Hauptstudie) nicht empfehlenswert
- Schwerpunkt in realisierungsnahen Phasen
Prototyping als rasche Lösung?
- Rasche Ebtwicklung einer Rumpflösung (quick and dirty), die dem Anwender übergeben und dann verbessert oder weg geworfen wird.
- Eignung für eher kleine Lösungen
Problemlösungszyklus: Welchen Zweck hat die Situationsanalyse und welche Betrachtungsweisen gibt es?
Ziel:
- Durchleuchten, Strukturieren, Darstellen der Ausgangssituation --> Problemverständnis
- Vertiefung
- Abgrenzung des Eingriffsbereichs
- Schaffung einer ausreichenden Informationsbasis für Zielformulierungen und Start der Lösungssuche
Betrachtungsweisen:
- system orientiert
- ursachen orientiert
- Lösungs-orientiert
- Zeit - orientiert
- Problemlösungszyklus: Zielformulierung, welche Denkansätze und Anforderungen kommen zum Einsatz?
- Ziele sind Aussagen über die Wirkungen, die mit Problemlösung erreicht werden sollen.
- Ziele steuern die Lösungssuche
- Ziele begründen die Lösung
- sind präzise
Ziel - Mittel - Denken: Ziel --> Mittel zum Umsetzung = neues Ziel --> MIttel ... usw...
Denkansätze:
- Bezeichungen des Zielobjektes
- Formulieren der Zieleigenschaften und inhalte
- Ausmaß, zeit, Ort klar festlegen
- Systemziele (beschreiben die Eigenschaften eines Projekts)
- Vorgehensziele (Beschreiben die Merkmale eines Weges)
Anforderungen an die Zielformulierung:
- Ziele enthalten objektuve fakten und subjektive Wertvorstellunge --> schriftlich festhalten!
- lösungsneutral und verständlich formulieren
- Erreichung feststellbar
- Zielinhalte vollständig
- Zielkatalog strukturieren (Finanzziele, Funktios- Ziele, Personelle Ziele, soziale Ziele...)
- Prioritäts - setzung: MUSS, SOLL und Wunschziele
Problemlösungszyklus: Synthese - Analyse, welche Entwurfsprinzipien bei der Synthese gibt es?
- Minimale Präjudizierung
- modularer Aufbau
- Minimierung der Schnittstellen
- Prinzip der Varianten - Kreation und Reduktion
Problemlösungszyklus: Synthese - Analyse, welche kreativen Techniken kommen zum Einsatz und welche Denkansätze gibt es?
- Brainstorming
- Kärtchentechnik
- Morphologie (Kombination aus Einzellösungen)
- Synektik (Verfremden, bilden von persönlichen Analogien)
- Analogiemethode (ähnliche Probleme suchen)
- Bionik (Suchen nach Analogien in der Natur)
Denkansätze:
- intuitive Analys: unbewusst, ungeplant --> kreative techniken
- formale Analyse: Durchleuchtung jeder variante (systematisch und kritisch) ohne zu vergleichen
Problemlösungszyklus: Synthese - Analyse, Vorgehensweise, welche 6 Fragegruppen gibt es?
- Analyse formaler Aspekte
- Analyse der Integrierbarkeit und Umweltverhalten
- Analyse der Funktion und Abläufe
- Analyse der Betriebstüchtigkeit
- Analyse der Voraussetzungen und Bedingungen und der Wahrscheinlichkeit ihrer Erfüllung
- Analyse der Konsequenzen positiver und negativer Art
Analysetechniken:
Risikoanalyse, Modellversuche, Zuverlässigkeitsanalyseen, etc...
Problemlösungszyklus: Bewertung, Techniken zur Bewertung?
- Entscheidungsvorbereitung (Vergleich von Varianten)
- Entscheidung (Festlegen jener Variante, die zu detaillieren bzw zu realisieren ist)
- Abbruch eines Vorhabens (kann sinnvoll sein in früheren Phasen des Projekts)
- Bewertung ersetzt die Entscheidung nicht
- aber sie macht sie transparent
- strukturiert die Entscheidungssituation
Techniken zur Bewertung:
- Argumentenbilanz
- Nutzwertanalyse
- Kosten - Wirksamkeitsanalyse
Wie funktioniert ein Innovationsprozess nach Thom?
- Ideengenerierung
- Ideenakzeptierung
- Ideenrealisierung
Wie läuft ein Stage - Gate Prozess ab?
- stellen den Standard bei komplexen Entwicklungsprozessen dar
- Stages = Phasen
- Gates = Meilensteine
- stufenförmiger Prozess mit unterschiedlichen Anzahlen von Stufen