Produktionstechnik I Vorlesung 8
Fragen aus Fragenkatalog
Fragen aus Fragenkatalog
-
- 1 / 18
-
Flashcards
Definieren Sie Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätsmanagementsysteme nach DIN ISO 9000:2000!
Qualität:
Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt.
Qualitätsmanagement:
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität.
Quaslitäsmanagementsysteme:
Managementsysteme zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qulität
Nennen Sie die 3‐Ebenen der Qualitätsforderungen!
- System
- Prozess
- Produkt
Definieren Sie Q-Sicherung, Q-Planung, Q-Lenkung und Q-Verbesserung!
Qualitätssicherung: Teil des Qualitätsmanagements, der auf das Erzeugen von Vertrauen darauf gerichtet ist, dass Qualitätsanforderungen erfüllt werden.
Qualitätsplanung: Teil des Qualitätsmanagements, der auf das Festlegen der Qualitätsziele und der notwendigen Ausführungsprozesse sowie der zugehörigen Ressourcen zur Erfüllung der Qualitätsziele gerichtet ist.
Qualitätslenkung: Teil des Qualitätsmanagements, der auf die Erfüllung von Qualitätsanforderungen gerichtet ist.
Qualitätsverbesserung: Teil des Qualitätsmanagements, der auf die Erhöhung der Fähigkeit zur Erfüllung der Qualitätsanforderungen gerichtet ist.
Nennen Sie die vier Arten von Produkten nach DIN ISO 9000:2000, und geben Sie je ein Beispiel!
- Hardware
- mechanisches Motorteil
- verfahrenstechnische Produkte
- Schiermittel
- Software
- Rechnerprogramm
- Dienstleistung
- Transport
Definieren Sie den Begriff Kundenzufiedenheit nach der DIN ISO 9000:2000!
Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem die Anforderungen des Kunden erfüllt worden sind.
Nennen Sie die zwei Arten von Fehlern bzw. Einflussgrößen, und geben Sie je zwei Merkmale und je zwei Beispiele an!
Fehler
1. Systematischer Fehler
Mermale:
- systembedingt
- bei gleichen Randbedingungen für jeden Messpunkt reproduzierbar
Beispiele
- Positionsabweichungen
- innere Wärmequellen
2. Zufälliger Fehler
Merkmale
- auch bei konst. Randbedingungen nicht reproduzierbar
- nicht gesetzmäßig aber weitgehend statistischer Natur
Beispiele
- Lagerluft
- Werkzeugverschleiß
Nennen Sie die einzelnen Phasen der Optimierung eines Fertigungsprozesses! Wann gilt ein Fertigungsprozess als statistisch beherrscht?
- Erkennen und Ausschalten systematischer Einflussgrößen
- Produzierte Merkmalswerte weisen praktisch eine zeitkonstante Verteilung auf
- Verteilung ist voraussagbar
- Prozess ist statistisch beherrscht
Ein Fertigungsprozess gilt als statistisch beherrscht, wenn nur noch zufällige Einflussgrößen auf ihn wirken und als Folge davon die Parameter der Verteilung der Markmalswerte sich praktisch nicht oder nur in vorhersehbarer Weise oder in bekannten größen ändern.
Definieren Sie „Umfassendes Qualitätsmanagement (TQM)“ nach DIN ISO 8402!
TQM ist ein auf die Mitwirkung aller ihrer Mitglieder gestützte Managementmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenheit der Kunden auf langfristige Geschäftserfolge sowie auf den Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt.
Wann nennt man einen Prozess „beherrscht“, „fähig“ und „sicher“?
beherrscht,
- wenn der Prozess frei von systematischen Streuungseinflüssen ist und nur noch zufällige wirken, so dass er keine oder nur kleine vorhersagbare änderungne vorweist
fähig, wenn
- die relative Prozessstreubreite fb nicht größer als 75% ist, wobei
- der cp bzw. cpk Wert nicht unter 1,33 liegt
sicher, wenn
- beherrscht und fähig
Nennen Sie die 7 elementaren Werkzeuge des QM (Q7)!
1. Daten-(Fehler-) erfassung
- Aufnahmebögen
- Histogramm
- Qualitätsregelkarte
2. Daten-(Fehler-)analyse
- Brainstorming
- Paretodiagramm
- Ursache-Wirkungs-Diagramm
- Korrelationsdiagramm
Nennen Sie die sieben Managementwerkzeuge des QM‐Systems.
- Affinitätsdiagramm
- Relationsdiagramm
- Baumdiagramm
- Matrixdiagramm
- Portfolio
- Problem-Entscheidungs-Plan
- Netzplan
Definieren Sie den Begriff Fehlermöglichkeits‐ und ‐einflussanalyse (FMEA) und nennen Sie drei wesentliche Ziele dieser Vorgehensweise.
FMEA:
Teamorientierte Methode zur Fehlervermeidung und Risikominimierung bei Entwicklungs- und Planungsprozessen.
Ziele
- Abschätzen und Beurteilen von Risiken
- Prioritätenbildung bei der Fehlerbekämpfung
- Verbesserung von Systemen, Produkten und Prozessen