Produktionstechnik I Vorlesung 1

Fragen aus Fragenkatalog

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M. O.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Produktionstechnik auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Anforderungen an Ingenieure, die Subsysteme der Produktion, die Merkmale moderner Fabriken und die strategischen Zielsetzungen von Fabrikbetrieben. Die Karteikarten erläutern auch die ökologischen Rahmenbedingungen und die Auswirkungen auf die Produktion, sowie die Leitlinien der Personalpolitik und Unternehmenskultur. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende der Technik, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis der Produktionstechnik vertiefen möchten.
Flashcards
17
Students
4
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
15.02.2013 / 30.09.2023

Flashcards

Was ist die Aufgabe der Produktionstechnik?

Die Aufgabe der Produktionstechnik ist die Anwendung geeigneter Produktionsverfahren und Produktionsmittel zur Durchführung von Produktionsprozessen bei möglichst hoher Produktivität.

Erläutern Sie die drei wesentlichen Produktionsziele aus der Sichtweise des Kunden und die daraus  resultierende Reaktion des Fabrikbetriebs! 

1. Kosten

  • niedrige Kosten
  • kostenotimale Auslastung

2. Zeit

  • kurze Entwicklungszeiten
  • kurze Durchlaufzeiten

3. Qualität

  • Integration von Fertigungs- und Qualitätsprüfung
  • Zuverlässige Fertigungsprozesse

Welche ökologischen Rahmenbedingungen existieren für Fabrikbetriebe? Erläutern Sie diese anhand  von jeweils zwei Beispielen! 

1. Gesetzgebung

  • Produktverbote
  • Recycling

2. Ausgangssituation

  • Begrenzte Rohstoff- und Energievorräte
  • Begrenzte Deponiefläche

3. Forderungen der Bürger

  • Lebenswerte Umwelt
  • Umweltfreundliche Produkte

Welche Auswirkungen haben die ökologischen Ansprüche an einen Fabrikbetrieb und welche  Vorteile ergeben sich daraus für den Fabrikbetrieb? 

1. Aufbau von Wertstoffkreisläufen

2. Spannungsfelder

  • Ökonomie-Ökologie
  • Kundenwünsche-Umweltaspekte
  • Produktion-Recycling

3. Neuentwicklungen: Werkstoffe, Technologien

Vorteile:

  • Technsiche Innovation und Fortschritt
  • Imagegewinn nach außen und innen
  • Zukunftssicherheit
  • Wettbewerbsvorteil

Benennen Sie anhand einer Skizze die Elemente, die Voraussetzungen sowie die Ein- und  Ausgabegrößen eines Produktionssystems!

Schaubild

Erläutern Sie kurz die Leitlinien einer Unternehmenskultur und nennen Sie jeweils zwei Beispiele. 

1. Leistungserbringung

  • Produkt- und Aufgabenorientierung
  • Kostenorientierung

2. interne Stabilität

  • Mitarbeiterorientierung
  • Individualitätsorientierung

3. externe Beziehungen

  • Kundenorientierung
  • Konkurrenzorientierung

Nennen Sie mögliche vorbereitende, begleitende und nachlaufende Dienstleistungen, die für einen  Produktionsprozess erbracht werden müssen. 

  1. Beratung
  2. Technologie
  3. Engineering
  4. Logistik
  5. Aus- und Weiterbildung
  6. Infrastruktur
  7. Maschinen- und Werkzeuge
  8. Zulieferer
  9. Informationstechnik

Welche Typen von Fabrikbetrieben werden hinsichtlich Ihrer technologischen Zielsetzung  unterschieden? Nennen Sie jeweils ein Beispiel! 

1. Energietechnik

  • E-Versorgung

2. Verfahrenstechnik

  • Mineralölverarbeitung

3. Fertigungstechnik

  • Maschinenbau

Wie ist die Produktion in einem Fabrikbetrieb einzuordnen? Stellen Sie den Zusammenhang unter  Beachtung des Material- und Informationsflusses dar! 

Schaubild

Erläutern Sie drei Systeme, die die Außenbeziehungen des Fabrikbetriebs umfassen anhand von  jeweils zwei Beispielen! 

1. sozioökonomische Umsystem

  • Politisches System
  • Wirtschaftliches System

2. natürliche Umsystem

  • Wasser
  • Boden

3. soziotechnisches Umsystem

  • Beschaffungsmarkt
  • Absatzmarkt

Nennen sie fünf Interessengruppen mit den jeweiligen Ansprüchen und Erwartungen an einen  Fabrikbetrieb! 

Schaubild

Nennen Sie die Leitlinien der Personalpolitik!

  1. Anforderung an Mitarbeiter: Fachübergreifendes Wissen, Methodenwissen, Teamfähigkeit, Verantwortung
  2. Geringer Bedarf an an- und ungelernten Mitarbeitern
  3. Schutz vor physischer und psychischer Überbeanspruchung
  4. Kontinuierliche Weiterbildung auch zu Fachübergreifenden Themen
  5. Nutzung Erfahrungswissen älterer Mitarbeiter

Wodurch ist eine Unternehmenskultur gekennzeichnet? 

  1. Phänomen, dass gemeinsame Überzeugungen, Orientierungs- und Denkmuster der Mitglieder einer Organisation umfasst und deren Selbstverständlichkeit prägt.
  2. Vom Großteil der Angestellten geteilt, getragen und als selbstverständlich betrachtet
  3. Ergebnis sozialen lernens in Gruppenprozessen bei der Bewältigung externer Probleme
  4. Eine Größe, die Sinn und Orientierung vermittelt Motivationspotential schafft und Identität vermittelt
  5. Nicht bewusst erlernt, aber prinzipiell wandelbar

Nennen Sie fünf Merkmale einer modernen Fabrik! 

  1. Verringerung funktionaler Arbeitsteilung
  2. Bidirektionaler Informationsfluss zwischen den Bereichen
  3. Materialflussorientierte Produktionsorganisation
  4. Flache Hierarchie
  5. Gruppenarbeit

Was versteht man unter strategischer Zielsetzung eines Fabrikbetriebes? Nennen Sie die drei  Teilzielsetzungen des Fabrikbetriebs und jeweils zwei Beispiele! 

1. Marktziele

  • Marktanteil im Geschäftsfeld
  • Umsatz

2. Entwicklungsziele

  • Zuverlässigkeit
  • Qualität

Produktionsziele

  • Produktivität
  • Flexibilität

Nennen Sie die vier Subsysteme der Produktion und untergliedern Sie diese weiter in Teilfunktionen! 

1. Konstruktion

  • Entwicklung und Konstruktion
  • Planen, Konzipieren und Ausarbeiten
  • Zeichnungsverwaltung und Stücklisten

2. Arbeitsvorbereitung

  • Arbeitsplanung
  • Arbeitssteuerung

3. Fertigung

  • Bearbeitung
  • Lagern
  • Handhabung
  • Transport

4. Montage

  • Fügen
  • Transport
  • Handhabung
  • Lagerung

Welche fünf wesentlichen Anforderungen existieren an einen zukünftigen Ingenieur? Nennen Sie  fünf Beispiele für die wesentlichen Anforderungen.

 

1. Technische Qualifikation

2. Wirtschaftliche Qualifikation

3. Organisatorische Qualifikation

4. Soziale Qualifikation

5. Innovationsfähigkeit und Kreativität

Beispiele

  • Juristisches Basiswissen
  • Teamfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • Sprachkenntnisse
  • Ingenieurwissenschaftliches Fachwissen

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