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Trung Hieu Tran
Diese Lernkarten behandeln das Produktdatenmanagement auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Verwaltung von Objekten, Clients und der Anwendungsschicht, wobei Funktionen wie Zugriff, Schutz und Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Nutzer und PDM-Systeme spielen eine zentrale Rolle, wobei Metadaten und Regeln für die Organisation und den Schutz der Produktdaten entscheidend sind. Diese Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die sich mit der Struktur und Funktionalität von PDM-Systemen vertraut machen möchten, um effiziente und sichere Produktdatenverwaltung zu gewährleisten.
Cartes-fiches
12
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
21.02.2013 / 30.07.2023

Cartes-fiches

Datenerhaltungsschicht (Ressource-Tier)

  • auf der Datenerhaltungsschicht findet man Werkzeuge zur Verwaltung von Dateien (Files)
  • Unterscheidung: Produktdaten und Metadaten
    • Für die Metadaten werden bestehende Datenbank Lösungen verwendet (Oracle bzw. MS-SQL)
    • Produktdaten werden im einem definierten Festplattenverzeichnis gespeichert

Anwendungsschicht (Enterprise-Tier / Applikation Server)

  • in der Anwendungsschicht wird die Funktionalität des PDM-Systems bereitgestellt (zentrale Logik)
  • Anwendungsschicht ist als Server organisiert und hält für die jeweilige Funktionen unterschiedliche Dienste (Server Prozesse) bereit
  • Anwendungsschicht muss für alle aktiven Nutzer getrennte Ressource verwalten
  • modularer Aufbau der Anwendungslogiken

Web-Schicht (Web-Tier)

  • Netzwerkschicht stellt die Kommunikation zwischen den Clienten und den Serverdiensten des PDM-Systems auf der Anwendungsschicht her
  • ermöglicht das Zusammenarbeiten mehrerer Nutzer auf einer PDM- Instanz und nutzt dabei die Schnittstelle des Internet 
  • ermöglicht Zusammenarbeit und Kommunikation an mehreren Standorten Client-Tier

Präsentationsschicht (Client Tier)

Thin-Client:

  • Thin Client: Dienste direkt auf dem Enterprise Tier ausgeführt (Serverprozesse laufen zentral)
  • Thin Client dient lediglich zur Ein- und Ausgabe-Schnittstelle für den Benutzer
  • Thin Client benötigt keine große Rechenleistung (gut geeignet für Low-Pow Computing-Geräte)

Rich-Client:

  • Rich Client werden einzelne Dienste des PDM-Systems auf dem Client selbst gestartet
  • benötigte Rechenleistung wird bei der Zusammenarbeit auf mehrere Clienten verteilt und ist nicht zentral von einem Server abhängig

Objektreferenzen

  • Obwohl es so aussieht, dass Ordner andere Objekte enthalten, enthalten sie tatsächlich nur Referenzen zu den Objekten
  • Unterschied ist gering, aber wichtig
    • Verschiedene Ordner können Referenzen auf das selbe Objekt haben --> Objekt selbst existiert aber nur einmal im PDM-System
    • dies erlaubt einen Zugriff auf aktuelle Daten von jedem Arbeitsplatz eines Unternehmens und verhindert, dass mehrere physische Kopien der Information vorliegen (Datenredundanz)  

 

Zugriff auf die Nutzdaten

PDM ermöglicht gemeinsame Arbeiten mit Daten --> Datenintegrität (Informationssicherheit)

  • CheckOut-Funktion sperrt das Objekt in der Datenbank, sodass nur derjenige, der das CheckOut veranlasst hat, Änderungen an dem Objekt vornehmen kann
  • CheckIn-Funktion hebt die Sperre wieder auf, sodass andere Nutzer Zugriff auf das Objekt erhalten

Verhalten und Eigenschaften von Objekten in einem PDM System

Alle Objekte der Metadaten in PDM Systemen

  • haben Einträge für die Erzeugung und alle Änderungen
  • haben benutzer-, rollen- oder funktionsspezifische Zugriffsrechte

 Außerdem gilt für alle Hauptobjekte der Metadaten

  • sie “wissen” ihren aktuellen Status (z.B. in Arbeit, in Prüfung)
  • sie können den Status wechseln entsprechend dem definierten Ablaufprozeß --> Einhaltung von Konsistenz und Sicherheitregeln
    • Bei den Übergängen können beliebige Funktionen initiiert werden (z.B. Mail, Datenübertragung, Formatumwandlung,...)
  • sie können versioniert werden
  • sie haben eine Historie, die “lebenslang” alle Statusveränderungen notiert und verwaltet --> Vorgänger und Nachfolger sowie der gesamte Lebenslauf können jederzeit reproduziert werden
  • sie können mit Notizzetteln beliebig markiert und detailliert werden

Nutzerverwaltung

im PDM-System werden auch:

  • Nutzer
  • Gruppen / Teams
  • Organisationseinheiten wie Unternehmen und Abteilungen
  • Rollen oder
  • Jobs berücksichtigt

Jobs verbinden einen Nutzer mit einer bestimmten Rolle für eine begrenzte Zeit

auch Verantwortlichkeiten für Teile oder Dokumente zugewiesen

Verwaltung von Zugriffsrechten

Regelbasierter Schutz

  • Regeln für den Schutz von Objekten werden von der Administratiion konfiguriert

Objektbasierter Schutz

  • mit diesen Listen lässt sich der Zugriff auf ein spezifisches Objekt erweitern oder limitieren

Projektbasierter Schutz

  • ähnlich dem Objektbasierten Schutz lassen sich Regeln für Projektgruppen definieren

Variantenstückliste (Spezifikationen)

  • beschreiben individuelle Ausprägung des Produktes: z.B.: Eingebaute Laufwerke, Größe des Speichers
  • sind für jede Produktlinie und/oder Produkt-Variante definiert
  • ein individuelles Produkt zu konfigurieren, bedeutet, eine gültige Kombination von Spezifikationen aus zu wählen

Variantenstückliste (Konfigurator)

  • nimmt eine Anfrage auf
  • durchläuft die modulare Stückliste und bewertet Regeln nach der angefragten Spezifikation
  • Erzeugt eine anfragen-spezifische Stückliste

Capabilities (Standards für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung)

  • online & batch operation
  • formal described use cases (web services)
  • platform independent, fully web based 
  • use of standards: STEP, XML, UML, SOAP, WSDL

Étudier