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Flashcards
Datenerhaltungsschicht (Ressource-Tier)
- auf der Datenerhaltungsschicht findet man Werkzeuge zur Verwaltung von Dateien (Files)
- Unterscheidung: Produktdaten und Metadaten
- Für die Metadaten werden bestehende Datenbank Lösungen verwendet (Oracle bzw. MS-SQL)
- Produktdaten werden im einem definierten Festplattenverzeichnis gespeichert
Anwendungsschicht (Enterprise-Tier / Applikation Server)
- in der Anwendungsschicht wird die Funktionalität des PDM-Systems bereitgestellt (zentrale Logik)
- Anwendungsschicht ist als Server organisiert und hält für die jeweilige Funktionen unterschiedliche Dienste (Server Prozesse) bereit
- Anwendungsschicht muss für alle aktiven Nutzer getrennte Ressource verwalten
- modularer Aufbau der Anwendungslogiken
Web-Schicht (Web-Tier)
- Netzwerkschicht stellt die Kommunikation zwischen den Clienten und den Serverdiensten des PDM-Systems auf der Anwendungsschicht her
- ermöglicht das Zusammenarbeiten mehrerer Nutzer auf einer PDM- Instanz und nutzt dabei die Schnittstelle des Internet
- ermöglicht Zusammenarbeit und Kommunikation an mehreren Standorten Client-Tier
Präsentationsschicht (Client Tier)
Thin-Client:
- Thin Client: Dienste direkt auf dem Enterprise Tier ausgeführt (Serverprozesse laufen zentral)
- Thin Client dient lediglich zur Ein- und Ausgabe-Schnittstelle für den Benutzer
- Thin Client benötigt keine große Rechenleistung (gut geeignet für Low-Pow Computing-Geräte)
Rich-Client:
- Rich Client werden einzelne Dienste des PDM-Systems auf dem Client selbst gestartet
- benötigte Rechenleistung wird bei der Zusammenarbeit auf mehrere Clienten verteilt und ist nicht zentral von einem Server abhängig
Objektreferenzen
- Obwohl es so aussieht, dass Ordner andere Objekte enthalten, enthalten sie tatsächlich nur Referenzen zu den Objekten
- Unterschied ist gering, aber wichtig
- Verschiedene Ordner können Referenzen auf das selbe Objekt haben --> Objekt selbst existiert aber nur einmal im PDM-System
- dies erlaubt einen Zugriff auf aktuelle Daten von jedem Arbeitsplatz eines Unternehmens und verhindert, dass mehrere physische Kopien der Information vorliegen (Datenredundanz)
Zugriff auf die Nutzdaten
PDM ermöglicht gemeinsame Arbeiten mit Daten --> Datenintegrität (Informationssicherheit)
- CheckOut-Funktion sperrt das Objekt in der Datenbank, sodass nur derjenige, der das CheckOut veranlasst hat, Änderungen an dem Objekt vornehmen kann
- CheckIn-Funktion hebt die Sperre wieder auf, sodass andere Nutzer Zugriff auf das Objekt erhalten
Verhalten und Eigenschaften von Objekten in einem PDM System
Alle Objekte der Metadaten in PDM Systemen
- haben Einträge für die Erzeugung und alle Änderungen
- haben benutzer-, rollen- oder funktionsspezifische Zugriffsrechte
Außerdem gilt für alle Hauptobjekte der Metadaten
- sie “wissen” ihren aktuellen Status (z.B. in Arbeit, in Prüfung)
- sie können den Status wechseln entsprechend dem definierten Ablaufprozeß --> Einhaltung von Konsistenz und Sicherheitregeln
- Bei den Übergängen können beliebige Funktionen initiiert werden (z.B. Mail, Datenübertragung, Formatumwandlung,...)
- sie können versioniert werden
- sie haben eine Historie, die “lebenslang” alle Statusveränderungen notiert und verwaltet --> Vorgänger und Nachfolger sowie der gesamte Lebenslauf können jederzeit reproduziert werden
- sie können mit Notizzetteln beliebig markiert und detailliert werden
Nutzerverwaltung
im PDM-System werden auch:
- Nutzer
- Gruppen / Teams
- Organisationseinheiten wie Unternehmen und Abteilungen
- Rollen oder
- Jobs berücksichtigt
Jobs verbinden einen Nutzer mit einer bestimmten Rolle für eine begrenzte Zeit
auch Verantwortlichkeiten für Teile oder Dokumente zugewiesen
Verwaltung von Zugriffsrechten
Regelbasierter Schutz
- Regeln für den Schutz von Objekten werden von der Administratiion konfiguriert
Objektbasierter Schutz
- mit diesen Listen lässt sich der Zugriff auf ein spezifisches Objekt erweitern oder limitieren
Projektbasierter Schutz
- ähnlich dem Objektbasierten Schutz lassen sich Regeln für Projektgruppen definieren
Variantenstückliste (Spezifikationen)
- beschreiben individuelle Ausprägung des Produktes: z.B.: Eingebaute Laufwerke, Größe des Speichers
- sind für jede Produktlinie und/oder Produkt-Variante definiert
- ein individuelles Produkt zu konfigurieren, bedeutet, eine gültige Kombination von Spezifikationen aus zu wählen
Variantenstückliste (Konfigurator)
- nimmt eine Anfrage auf
- durchläuft die modulare Stückliste und bewertet Regeln nach der angefragten Spezifikation
- Erzeugt eine anfragen-spezifische Stückliste
Capabilities (Standards für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung)
- online & batch operation
- formal described use cases (web services)
- platform independent, fully web based
- use of standards: STEP, XML, UML, SOAP, WSDL