Preismanagement
Preismanagement als MArketinginstrument
Preismanagement als MArketinginstrument
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Cartes-fiches
Eigenschaften des Preises als Marketinginstrument
- Starker Einfluss auf Absatz und Marktanteil
- Kurzfristige Umsetzbarkeit
- Schnelle Wirkung bei den Käufern
- Schelle reaktion im Wettbewerb
- Keine Ausgaben
- Hohes Optimierungspotential
Preisarten
- Preise
- Preisnachlässe
- Preiszuschläge
- ZUgaben durch Geld- und Sachwerte sowie DL
4 Komponenten der Preissysteme
- Preisformen
- Preisfindungsreguliarien
- Preis- und Konditionenkomponenten
- Preisdifferenzierung
Preisnachlässe
- Rabatte
- Boni (rückwirkende Nachlässe für sämtliche Leistungsanspruchsnahme am Ende einer Periode)
- Skonti
Preiszuschläge
- Entgelt für Sonderleistungen
- Mindermengenzuschläge
- Preiszuschläge in Abhängigkeit von bestimmten Zeiten (Nachtzuschläge)
Preisformen
- Zahlungsmodalitäten
- Bezugsbasis (Produkt, Einsparungen)
Preisfindungsregularien
- fixierte Systeme
- Auktions- und Börsensysteme
- Verhandlungen
Preis- und Konditionenkomponenten
- Mehr- bzw. zweiteilige Tarife: Basispreis und Nutzungsabhängiger Preis
- Pauschaltarife: Mengen und Zeit unabhängig
- Mehr-Personen-Preise: Familienticket
- Preis für Zusatzleistungen: Sonderausstattungspreise bei Autos
- Konditionensystem: Rabatte, Boni...
Preisdifferenzierung
- Preisindividualisierung: Individuelle Preise für Kunde
- Leistungsdifferenzierung: Modifikation eines Produktes (Verpackung)
- Preisbündelung: Aufspaltung eines Gesamtproduktes in Teilprodukte
- Kopplungsverkäufe: Angebot nur zusammen zu kaufen
Preisgrenzen
- Untere Preisgrenze: Stückkosten
- Oberre Preisgrenze: Zahlungsbereitschaft der Kunden und rechtliche Normen
Organisatorische Verantwortung
unterschiedliche Entscheidungs- und Mitsprachekompetezen in der Preisbestimmung in einer Unternehmung
Allgemeine Preisstrategien
- Preispositionierung
- Preiswettbewerb
- Marteintrittsstrategie
- Preisdifferenzierung zwischen Kundensegmenten
- Preisdifferenzierung gegenber Wettbewerbern
Preispositionierung
- Hochpreisstrategie: hohes Preisniveau mit Spitzenqualität
- Mittelpreisstrategie: Preise auf Mittlerem Niveau und Standard_Qualitätsniveau
- Niedrigpreisstrategie: geringstes Preisniveau am Markt mit Mindestqualität
- Dynamische und hybride Positionierungsansätze: mehrere Strategieansätze (Premiummarke bei Diskounter)
Preiswettbewerb
- Preisführerschaft: strebt hohen Preis an (durch Qualität, Service und MArke gerechtfertigt)
- Preiskampf: geringsten Preis am Markt fordern
- Preisfolgerschaft: Reaktion auf Preisänderungen der Konkurrenz
Markteintrittstrategie
Penetrationsstrategie: niedriger Einstiegspreis! bei genügend Kunden und Umsätze Preiserhöhung durchführen
Skimminkstrategie: hohen Einführungspreis! Möglichst schnell Gewinne abschöpfen (Anwendung in Technologiebranche) mit steigendem Absatz Preisreduktionen
Formen Preisdifferenzierung zwischen Kundensegementen
- Nach Leistung (Funktion, Qualität, Service)
- nach Mengen (Anzahl, Zeiteinheit)
- Personelle (Alter, Geschlecht, Einkommen, Berufe)
- Räumliche (Verkaufsort)
- Zeitliche (Zeitpunkt der Leistung, Kaufzeitpunkt)
Preisdifferenzierung gegenüber Wettbewerbern
Starke Differenzierung der Preissysteme (Preise sind schwer vergleichbar, Kaufentscheid auf anderen Kriterien)
Schwache Differenzierung der Preissysteme (Preise leicht vergleichbar, weniger auf anderen Kriterien)
Klassische Preisbildungsverfahren
- Mikroökonomische Modelle
- Kostenorientierte Preisbildung
- Wettbewerbsorientierte Preisbildung
Mikroökonomishce Modelle der Preisbildung
Nutzen ist im praktischen Preismanagement Beschränkt.
- Preis-Absatz Funktion
- Umsatzfunktion
- Kostenfunktion
- Gewinnfunktion
Kostenorientierte Preisbildung
Ist in der Praxis sehr verbreitet auf Grund der Einfachheit!
- Vollkostenrechnung: Fixe+ Variable Stückkosten + Gewinnzuschlag
- Teilkostenrechnung: Variable Stückkosten + Gewinnzuschlag
Leitlinien:
- Langfristige Preisuntergrenze (Fixe+var. Kosten)
- Kurzfristige Preisuntergrenze (bei einheitliche Preis: Var. Stückkosten / bei Differenzierung: Grenzkosten / bei Kapazitätsengpässen: Grenzkosten + Opportunitätskosten)
Wettberwerbsorientierte Preisbildung
1. Identifikation der Wettbewerber
2. Analyse der Wettbewerbsangebote und Preise
3. Antizipation des künftigen Wettbewerbsangebot und Preise
4. Festlegung des Verkaufspreises
Instrumente der Preissystemebene
Geschickte GEstaltung der Komponenten des Preissystems können die Kaufentscheidungen positiv beeinflussen
- Preisdifferenzierung
- Preisbündelung
- Preisentbündelung
- Preisoptik
- Preisschwellen
- Preisanker
- Preisqualitätsinferenz
- Probierpreise
- Rabatte- und Bonussysteme
Preisdifferenzierung
ähnliche Produkte in unterschiedlichen Ausprägungen (Leistung, Menge, Personen, Raum, Zeit) zu unterschiedlichen Preisen offerieren. Erschwert den unmittelbaren Vergleich zwischen zwei Produkten
Preisbündelung
Leistungen bzw. Leistungskomponenten als Gesamtleistung anbieten
verfolgen folgende Ziele:
- Komplexitätsreduktion für Nchfrager (Sportpaket)
- ZF komplementärer Produkte (Einsteigerset)
- Marktsegmentierung
- Lock-in Effekte, Kundenbindung (Kaffekapseln)
- Steigerung der Absatzmenge
- Generierung neuer Bedürfnisse
- Unterstützung neuer, schwacher Produkte
- Steigerung des positiven Preisurteils..
Preisentbündelung
Gesamtleistung in Leistungskomponenten aufteilen um günstigeren Preis anbieten zu können und segmentspezifisch Angebote bieten zu können.
Preisoptik
Durch numerische Werte Kaufentscheidung beeinflussen. Detailhandel
- Gebrochene Preise (9.95, soll günstig wirken)
- Runde Preise (150.- , soll scharf kalkuluert wirken)
- Harmonische Preise (5.80, ästhetisch wirken)
- Grosszügig gerundete Preise (3'800, hohe Qualität und exklusives Image)
Preisschwellen
Preise bleiben zwischen zwei Preisschwellen relativ konstant
Preisanker
Nutzen den Umstand dass das Umfeld (Kontext) das Erleben und Verhalten beeinflusst. Als Preisanker wird ein vergleichbares Produkt zu einem weitaus höheren Preis angeboten um das ursprünglich betrachtete Produkt relativ weniger teuer erscheinen zu lassen. (Weinkarte)
Preisqualitätsinferenz
Kunden schliessen nicht nur durch Preis auf Qualität sondern auch umgekehrt. UNternehmen mit dem Iamge, qualitativ hochwertige Produkte herzustellen kann durchschnittliches Zubehör zu relativ hohen Preisen anbieten (apple)
Probierpreise
Besitztumeffekt sorgt dafür, dass wen Kunden etwas besitzt er es ungerne zurückgibt. Kunde kann Produkt (z.B. Kabelfernsehen) testen und nach gewisser Zeit kaufen
Rabatt- und Bonisysteme
- Mengenrabette
- Zeitrabatte
- Barzahlungsrabatte
- Treuerabatte
- Funktionsrabatte
Instrumente der Produktebene
- Eckartikel
- Up-Selling
- Cross-Selling
- Lock-in Effekte
Eckartikel
Produkte des täglichen Gebrauchs, bei denen eien hohe Preiskenntnis der Verbrauchen besteht und deren Preis stark beachtet wird. Werden oft atraktiv gestaltet um das allgemeine Preisimage der UG zu stärken.
Up-Selling
Durch Angebot von höheren Leistungen und Nutzen neue Bedürfnisse beim Kunden generieren. Dem Kunden einen höherwertiges Angebot zu einem höheren Preis verkaufen und so die Zahlungsbereitschaft abzuschöpfen. Luxuslinie der Einzelhändler (Fine food von Coop)
Cross-Selling
Beabsichtigen Verkauf von Zusatzangeboten. Unternhemen bauen mit Einstiegsangeboten Kundenbeziehungen au, die später zum Verkauf von ertragreicheren Zusatzleistungen genutzt werden. Sonderausstattungen bei Autos
Lock-in Effekte
objektive und Subjektive Wechselkosten (Wechselbarrieren)
Mit relativ geringer Anfangsinvestition geködert, mit hohem Preis im Gebrauch (Gilette, Drucker)