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Cornell Pommernencke
Lernen

Cornell Pommernencke
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebliche Organisationsstrukturen und Managementkonzepte auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Konfliktphasen, Führungsstile, Motivationsmodelle, Transaktionskosten und Marktanalysen, wobei Schwerpunkte auf Hidden Characteristics, Vergütungssystemen und Organisationsformen liegen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte, die ihr Verständnis von Unternehmensführung vertiefen und praktische Anwendungen in der Betriebswirtschaftslehre erlernen möchten.
Karten
35
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.02.2014 / 13.12.2017

Lernkarten


Economies of Scale

Kostenvorteil bei hohen Stückzahlen/Größenvorteile

Leitungstiefe

Anzahl der hierarchischen Leitungsebenen (unterste nicht mitgezählt)

Leitungsspanne/Kontrollspanne

Zahl der unterstellten Mitarbeiter

Key Account Management

Betreuung von GRoßkunden mit hohem Kundenwert durch spezielle Key Account Manager

Outsourcing

Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen

Cashcow

"Selbstläufer" -> hoher relativer Marktanteil in einem nur geringfügig wachsenden oder statischen Markt

Hidden  Characteristics

- Merkmale eines Produktes können nicht erkannt werden

- für eine Leistungserstellung relevante Merkmale eines potentiellen Vertragspartners versteckt sein können

Aufbauorganisation?

- hierarchisches Gerüst einer Organisation

- Festlegung, welche Aufgaben von welchen Menschen und Sachmitteln zu bewältigen sind

Organisation ist die betriebswirtschaftliche Teildisziplin, die sich mit …

Spezialisierung und Koordination befasst

Eine Stelle ist....

- ein auf das durchschnittliche Leistungspotential eines Mitarbeiters zugeschnittenes Bündel von Aktivitäten

- ein Bündel von formal definierten Verhaltens‐ und Leistungserwartungen

- personenunabhängig

- die kleinste organisatorische Einheit in der Aufbauorganisation

Was sind Stakeholder?

- Anspruchsgruppen eines Unternehmens

- Interessengruppen eines Unternehmens

-Shareholder

- Betroffene des unternehmerischen Wertschöpfungsprozesses

Shareholder`?

- Shareholder sind Inhaber (Anteilseigner) eines Unternehmens   - Sie kaufen Aktien, weil sie finanzielle Erträge suchen

Was sind mögliche Nachteile einer Arbeitsteilung?

- Abhängigkeit

- Monotonie

- Entfremdung

Welche(s) Informationsproblem(e) führt/ führen zu adverser Selektion?

Hidden Characteristics

 NICHT HIDDEN INFORMATION

Managementsysteme

Clan, Hierarchie, Adhocracy, Markt

Clan

Dominante Werte: Loyalität, Tradition, Gruppenzusammenhalt, kulturelle Homogenität Führungsstil: beziehungsorientiert, partizipativ, teamorientiert, Personalselektion und –entwicklung

 

Innenorientiert + Organisches MS

Adhocracy

Dominante Werte: Unternehmertum, Kreativität, Innovation, Flexibilität, Wachstum Führungsstil: Charismatisch, visionär   Organisches MS + Markt- und Wettbewerbsorieniert

Hierarchie

Dominante Werte: Disziplin, Gehorsam, Ausführungseffizienz, Stabilität Führungsstil: autoritär, aufgabenorientiert  Führungssubstitut: Programmierung (Standardisierung) durch Stellenbeschreibungen etc.   Mechanistisches MS + Innenorientierung

Markt

Dominante Werte:Wettbewerb, Zielerreichung  Führungssubstitut: Management by objectives (Zielvereinbarungen)     Mechanisitisches Ms + Markt- und Wettbewerbsorientierung

Organisationsstrukturen

Funktionalorganisation: Verrichtungsorganisation (nach Aufgaben organisiert)

 

Objektorganisation: Divisionalorganisation (gegliedert nach Objektgesichtspunkten (Produkte, Kundengruppen, Absatzgebiete)

Determinanten der Wettbewerbsintensität

Markteintrittsbarrieren, Marktaustrittsbarrieren, Substitutionsmöglichkeit, Nachfragemacht, Zuliefererseite

Transaktionskosten

– Anbahnung – Vereinbarung – Durchführung – Kontrolle – Anpassung

Adverse selection

Durch: Hidden Characteristics

(vorvertraglich)

 

Lösung: Signalling  - TÜV, DEKRA sind Singalgeber für den Gebrauchtwagenmarkt

oder Self Selection und Screening

Moral Hazard

Durch: Hidden Action und Hidden Information

- Führt zum nachvertraglichen Problem

 

Lösung:

Leistungsabhängige Vergütung, u. U. aber wegen Informationsasymmetrie bzgl. der Fortschritte nur begrenzt geeignet

oder ERtragsabhängige Vergütung (besser)

Hold-Up

Durch: Hidden Intention + Hidden information

-nachvertragliches Problem

 

Lösung: - Pfand und Abnehmerreputation, Vertragsstrafen

Agency-Kosten

Transaktionskosten zur Überwindung von Hidden characteristics und Hidden action

Bedürfnisse nach Alderfer

Growth (Selbstverwirklichung)

Relatedness (Soziale Bedürfnisse [Geselligkeit] und Wertschätzungbedürfnisse [Anerkennung])

Existence (Sicherheitsbedürfnisse und Physiologische Bedürfnisse [Essen, Schlafen]

 

= ERG-Theorie 

S-O-R Paradigma

S O R = Stimulus - Organismus - Reaktion

- Reiz (S) Warnehmung

-> Verarbeitung in der Person (O)

- Triebe, Bedürfnisse, Motive, Werte, Einstellung, ERwartungen, Qualifikation

-> Reaktion (R)

Menschenbilder

Rational-economic man

Social man

Self-actualizing man

Complex man

Externe und interne Attribution; Locus of control

Konsequenzen des Handels sind externen oder internen Attributen zuzuordnen; wenn man selbst Schuld ist -> intern andere sind Schuld (Umwelt) -> extern

Motivatoren und Hygienefaktoren

Hygienefaktoren, wenn vorhanden motivieren sie nicht, da als selbstverständlich betrachtet; wnn jedoch Mangel dann Unzufriedenheit

 

Motivatoren: Motivieren wenn vorhanden (Leistung und Erfolg, Verantwortung)

Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-(VIE)-Theorie nach Vroom (1964)

- Mitarbeiter müssen ihren Individualzielen (z. B. höhere Vergütung, Teilzeitarbeit) einen hohen Wert (Valenz) beimessen. - Sie müssen einen positiven funktionalen Zusammenhang zwischen den Zielen der Organisation und ihren Individualzielen erkennen (Instrumentalität). - Sie müssen es für wahrscheinlich halten, daß sie bei erzielbarer Anstrengung die Ergebnisse erster Stufe erreichen können (Erwartung).

Gruppenentwicklung

Forming (Kennenlernen und Orientierung)

Storming (Kritische, konfliktträchtigste Phase, die oft zum vorzeitigen Scheitern der Gruppenentwicklung führt)

Norming ( Rollen- und Positionskonflikte weitestgehend beigelegt)

Performing (Interaktionen mehrheitlich ziel- und aufgabenbezogen)

 

Interaktionsprozess-Analyse für Gruppen (nach Bales)

12 Verhaltensweisen in 6 Kategorienpaaren

– 3 aufgabenbezogene Kategorienpaare

1. Information geben (aktiv) und nachfragen (passiv): Orientierung 2. Analysen und Bewertungen geben und nachfragen: Bewertung von Informationen 3. Vorschläge liefern und Initiative erbitten: Führung

– 3 emotionale Kategorienpaare

4. Nachgeben („positiv“) und Widerspruch („negativ“): Entscheidung 5. Spannung aufbauen und abbauen 6. Freundlichkeit und Feindseligkeit

Konfliktphasen

1 Verhärtung Standpunkte verhärten sich zuweilen und prallen aufeinander; es sind noch keine starren Lager und Meinungen vorhanden. 2 Debatte Polarisation im Denken, Fühlen und Handeln; ermüdende Debatten, taktische Finessen; es bilden sich Subgruppen und verhärtende Standpunkte. 3 Taten Reden hilft nicht mehr – es müssen Taten folgen; keine Partei will mehr nachgeben, Kontrahenten sollen die jeweils eigene Auffassung übernehmen. 4 Koalitionen Es bilden sich Klischees, der „Gegner“ wird zum „Feind“; Anhänger werden geworben und es bilden sich symbiotische Koalitionen. 5 Gesichtsverlust Öffentliche Bloßstellung, Diffamierung des anderen. 6 Drohstrategien Drohungen und Gegendrohungen eskalieren, „Stolperdrähte“ werden gezogen. 7 Scharmützel Begrenzte Attacken; der „Feind“ wird immer mehr zur „Sache“. 8 Krieg Der „Feind“ muss vernichtet werden; das feindliche System soll zerbrechen. 9 Gemeinsam in den Abgrund Totaler Krieg; Vernichtung des Feindes auch zum Preis der Selbstvernichtung.

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