Pilze

zu UE Div. Pflanzen und Pilze

zu UE Div. Pflanzen und Pilze


Johanna Dallio
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Biologie der Pilze und richtet sich an Studierende. Sie behandeln die verschiedenen Arten von Pilzen, ihre Lebensweisen wie saprotrophe oder biotrophe Ernährung, sowie spezifische Strukturen wie das Hartigsche Netz und Mykorrhiza. Die Karteikarten eignen sich für Studierende, die sich mit der Vielfalt und den ökologischen Rollen von Pilzen auseinandersetzen möchten.
Karten
24
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
15.01.2016 / 24.09.2017

Lernkarten

Organisation der Pilze

einzellig oder trichal (=mehrere Zellfäden einfach und verzweigt, Wachstum durch interkalar der Scheitelzelle, einkernig)

Besonderheiten der Pilze

bildet keine echten Gewebe

Zellwand aus Chitin

Kein Chromatophoren (=Zelle die Chlorophyll trägt) bzw. Chlorophyll

Speicherstoff Glycoeen, Fette

Was sind Pilze

Sammelbegriff für niedere, thallophytische, heterotorühe Eukaryota,

polyphyletische Gruppe aus Protisten

Protisten

(griechisch Protista, „Urwesen“, „Erstlinge“[1]) sind eine Gruppe nicht näher verwandter mikroskopischer Lebewesen, die jedoch lange als Taxon (systematische Einheit) betrachtet wurde. Dazu gehören alle ein- bis wenigzelligen Eukaryoten, also Algen, Protozoen und einige Pilze.(Quelle:Wikipedia)

aquatisch

Wasserlebend

z. B. ursprüngliche Sippe der Pilz

terrestrisch

landlebend

 

Arten von Pilzen

  1.  mikroskopische z. B. Hefen an Früchten
  2. lichenisierte ´=Flechten, auf Holz, Boden Stein
  3. saprophytische (=folgezersetzer leben von toter org. Substanz) z. B. auf Rohhumus
  4. kommensalistisch (Interaktion zwischen 2 Parnern. für eine neutral für anderen positiv z. B. Darmbewohner
  5. parasitische z. B. Rostpilz, Mehltaupilze
  6. koprophile = Kot bewohnende
  7. Mykorrhiza
  8. kreatinophile z. B. Horn bewohnende P
  9. linicol = holzbewohnende P z. B. Schwammzunder

Saprotrophe Pilze

Holzbewohner - linicol

Bodenbewohner - terrestrisch

Laubstreubesiedler

kotophile

Feuerstellenbesiedler

Saprotrophe Pilze was ist das und wozu dienen sie

Ernährung durch Abbau von toter organischer Substanz

unterschieliche Substratspezifität

Humusbildner

 

2 Typen des Holzabbaus bei Pilzen

  1. weißfäule: Abbau von Zellulose und Lignin, durch Phenoloxidasen (Laccase, Tannase, Peroxidase) Endprodukt hell faserig, Bsp. Fomes fomentarius
  2. Braunfäule, ENZYME für den Ligninabbau FEHLEN, nur Zellulose abgebaut, Endprodukt rotbraun würfelig, Bsp. Serpula lacrymans

Damarkationsschicht

Grezschichten der Pize zur Abschottung

Biotrophe Pile was ist das und wovon leben sie?

beziehen Nährstoffe von lebenden Organismen,

unterschieden wird von Wirt: Phyto- Zoo, Myko-,Flechten-, Algenparasiten

Biotrophe Pilze Unterscheidungen:

nach Wirt: Phyto, Zoo, Myko, Flechten, Algen

nach Ort: Ekto und Endoparasiten

Bodenbewohnende Pilz - Weißfäule(Corrosion)

Bodenbewohner: Marasmius, Lepiota, Agaricus

Holzbewohner: Armilaria, Fomes, Ganoderma

typisch für terrestrische Saprotrophe

lange vegetationszeit

geringe Substratspezifität (Ausnahme Marasmius epiphylloides auf Efeublättern)

etliche kältetolerant oder kälteliebend

psychrotoerant und psychrophil Bedeutung

kltetolerant - kälteliebend

typisch für lignicole Saprotrophe

Substatspezifität schwankende

     Holunder: Auricularia auricula-judae

etliche Kernholzspezialisten: Daedalea quercina

Splintholsbesiedler

manche heliophil (wärme und Lichtliebend): Schizophyllum commune

Sukzession nach dem Zersetzungsgrad

Demarkationslinien

Fakultative Parasiten

saprotroph, nicht zwingend auf einen lebenden Wirt angewiesen

obligate Parasiten

zwinged auf lebenden Wirt angewisen

z. B. Rostpilze - Uredinales,

Erysiphales, echte Mehltaupilze

Peronosporales - falsche Mehltaupilze

habe HAUSTORIEN

Haustorien

Hyphen die in lebenden Zellen getrieben werden

Beispiel für pilzliche Symbiosen

Mykorrhiza

Pilz und Wurzeln

Ektomykorrhiza

Waldbäume

Wälder gemäßigter Breiten

Hyphenmantel und die Wurzel und des hartigschen Netzes zwischen den Zellen der Wurzelrinde

Hyphenmantel dient Stoffaustausch

Wurzel kurz und gedrungen, Pilz ersetzt Wurzelhaare

 

Hartigsches Netz

Quelle Wikipedia:

Als Hartigsches Netz wird ein interzelluläres dichtes Netzwerk aus Hyphen von Pilzen bezeichnet, die symbiotisch mit Gehölzpflanzen zusammenleben.

Die Pilzhyphen wachsen dabei von den Zellzwischenräumen der Wurzelhaut (Rhizodermis) ausgehend in die äußeren Rindenschichten des Wirtes. Das Hartigsche Netz ist typisch für diese Symbioseform (Ektomykorrhiza). Es dient dem Pilz bei dieser Symbiose zur Nährstoffaufnahme aus der Wirtszelle.

In dieser Symbioseform agieren Pilze als sog. Saprobionten, indem sie als "Fäulnisfresser" von sich zersetzenden organische Nährstoffen leben. Der Wirt seinerseits ist dazu in der Lage, die Pilzhyphe zu verdauen. Das Hartigsche Netz vergrößert die Grenzfläche zwischen Pflanze und Pilz enorm.

Ektomykorrhiza-Wurzel querschnitt

Quelle: http://iabserv.biologie.uni-mainz.de/Rothe/mykorrhiza.htm

rechts Wurzel, links Wurzel mit Pilz

H=Hyphe, Bodenmydel

HN=Hartschiges Netz

umgeben von Hartschigem Netz ist hypertrophierte Zellen der Wurzelrinde

HM=Hyphenmantel oder Mycelmantel

WH=Wurzelhaar

RD=Rinde

Z=Zentralzylinder

C=Cortex

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