Pilze
zu UE Div. Pflanzen und Pilze
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Lernkarten
Organisation der Pilze
einzellig oder trichal (=mehrere Zellfäden einfach und verzweigt, Wachstum durch interkalar der Scheitelzelle, einkernig)
Besonderheiten der Pilze
bildet keine echten Gewebe
Zellwand aus Chitin
Kein Chromatophoren (=Zelle die Chlorophyll trägt) bzw. Chlorophyll
Speicherstoff Glycoeen, Fette
Was sind Pilze
Sammelbegriff für niedere, thallophytische, heterotorühe Eukaryota,
polyphyletische Gruppe aus Protisten
Protisten
(griechisch Protista, „Urwesen“, „Erstlinge“[1]) sind eine Gruppe nicht näher verwandter mikroskopischer Lebewesen, die jedoch lange als Taxon (systematische Einheit) betrachtet wurde. Dazu gehören alle ein- bis wenigzelligen Eukaryoten, also Algen, Protozoen und einige Pilze.(Quelle:Wikipedia)
aquatisch
Wasserlebend
z. B. ursprüngliche Sippe der Pilz
terrestrisch
landlebend
Arten von Pilzen
- mikroskopische z. B. Hefen an Früchten
- lichenisierte ´=Flechten, auf Holz, Boden Stein
- saprophytische (=folgezersetzer leben von toter org. Substanz) z. B. auf Rohhumus
- kommensalistisch (Interaktion zwischen 2 Parnern. für eine neutral für anderen positiv z. B. Darmbewohner
- parasitische z. B. Rostpilz, Mehltaupilze
- koprophile = Kot bewohnende
- Mykorrhiza
- kreatinophile z. B. Horn bewohnende P
- linicol = holzbewohnende P z. B. Schwammzunder
Saprotrophe Pilze
Holzbewohner - linicol
Bodenbewohner - terrestrisch
Laubstreubesiedler
kotophile
Feuerstellenbesiedler
Saprotrophe Pilze was ist das und wozu dienen sie
Ernährung durch Abbau von toter organischer Substanz
unterschieliche Substratspezifität
Humusbildner
2 Typen des Holzabbaus bei Pilzen
- weißfäule: Abbau von Zellulose und Lignin, durch Phenoloxidasen (Laccase, Tannase, Peroxidase) Endprodukt hell faserig, Bsp. Fomes fomentarius
- Braunfäule, ENZYME für den Ligninabbau FEHLEN, nur Zellulose abgebaut, Endprodukt rotbraun würfelig, Bsp. Serpula lacrymans
Damarkationsschicht
Grezschichten der Pize zur Abschottung
Biotrophe Pile was ist das und wovon leben sie?
beziehen Nährstoffe von lebenden Organismen,
unterschieden wird von Wirt: Phyto- Zoo, Myko-,Flechten-, Algenparasiten
Biotrophe Pilze Unterscheidungen:
nach Wirt: Phyto, Zoo, Myko, Flechten, Algen
nach Ort: Ekto und Endoparasiten
Bodenbewohnende Pilz - Weißfäule(Corrosion)
Bodenbewohner: Marasmius, Lepiota, Agaricus
Holzbewohner: Armilaria, Fomes, Ganoderma
typisch für terrestrische Saprotrophe
lange vegetationszeit
geringe Substratspezifität (Ausnahme Marasmius epiphylloides auf Efeublättern)
etliche kältetolerant oder kälteliebend
psychrotoerant und psychrophil Bedeutung
kltetolerant - kälteliebend
typisch für lignicole Saprotrophe
Substatspezifität schwankende
Holunder: Auricularia auricula-judae
etliche Kernholzspezialisten: Daedalea quercina
Splintholsbesiedler
manche heliophil (wärme und Lichtliebend): Schizophyllum commune
Sukzession nach dem Zersetzungsgrad
Demarkationslinien
Fakultative Parasiten
saprotroph, nicht zwingend auf einen lebenden Wirt angewiesen
obligate Parasiten
zwinged auf lebenden Wirt angewisen
z. B. Rostpilze - Uredinales,
Erysiphales, echte Mehltaupilze
Peronosporales - falsche Mehltaupilze
habe HAUSTORIEN
Haustorien
Hyphen die in lebenden Zellen getrieben werden
Beispiel für pilzliche Symbiosen
Mykorrhiza
Pilz und Wurzeln
Ektomykorrhiza
Waldbäume
Wälder gemäßigter Breiten
Hyphenmantel und die Wurzel und des hartigschen Netzes zwischen den Zellen der Wurzelrinde
Hyphenmantel dient Stoffaustausch
Wurzel kurz und gedrungen, Pilz ersetzt Wurzelhaare
Hartigsches Netz
Quelle Wikipedia:
Als Hartigsches Netz wird ein interzelluläres dichtes Netzwerk aus Hyphen von Pilzen bezeichnet, die symbiotisch mit Gehölzpflanzen zusammenleben.
Die Pilzhyphen wachsen dabei von den Zellzwischenräumen der Wurzelhaut (Rhizodermis) ausgehend in die äußeren Rindenschichten des Wirtes. Das Hartigsche Netz ist typisch für diese Symbioseform (Ektomykorrhiza). Es dient dem Pilz bei dieser Symbiose zur Nährstoffaufnahme aus der Wirtszelle.
In dieser Symbioseform agieren Pilze als sog. Saprobionten, indem sie als "Fäulnisfresser" von sich zersetzenden organische Nährstoffen leben. Der Wirt seinerseits ist dazu in der Lage, die Pilzhyphe zu verdauen. Das Hartigsche Netz vergrößert die Grenzfläche zwischen Pflanze und Pilz enorm.
Ektomykorrhiza-Wurzel querschnitt
Quelle: http://iabserv.biologie.uni-mainz.de/Rothe/mykorrhiza.htm
rechts Wurzel, links Wurzel mit Pilz
H=Hyphe, Bodenmydel
HN=Hartschiges Netz
umgeben von Hartschigem Netz ist hypertrophierte Zellen der Wurzelrinde
HM=Hyphenmantel oder Mycelmantel
WH=Wurzelhaar
RD=Rinde
Z=Zentralzylinder
C=Cortex