Physik Step 41 (neu)
Lernkarten zu Step 41 des Grundlagenfachs Physik: Impulserhaltungssatz (Impuls, Impulsänderung, abgeschlossenes System, Herleitung aus dem Kraftwirkungsgesetz).
Lernkarten zu Step 41 des Grundlagenfachs Physik: Impulserhaltungssatz (Impuls, Impulsänderung, abgeschlossenes System, Herleitung aus dem Kraftwirkungsgesetz).
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Flashcards
p = m ⋅ v – das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit eines Körpers.
kg⋅m/s (Kilogramm mal Meter pro Sekunde), abgekürzt Hy (Huygens).
Er zeigt immer in die Richtung der Geschwindigkeit (vektorielle Grösse). Auf einer Geraden legt man eine positive Richtung fest; Bewegungen in die Gegenrichtung bekommen ein negatives Vorzeichen.
Bei gleichem v hat der viel schwerere Lastwagen einen viel grösseren Impuls p = m ⋅ v. Dieser muss beim Stoppen abgebaut werden, was eine grosse Kraft oder eine lange Zeit erfordert.
p = m ⋅ v = 1200 kg ⋅ 20 m/s = 2,4 ⋅ 10⁴ kg⋅m/s
Δp = m ⋅ Δv = m ⋅ (v_nachher – v_vorher). Δp ist negativ, wenn der Körper langsamer wird, und positiv, wenn er schneller wird.
Δv = 8,0 m/s – 20 m/s = –12 m/s; Δp = m ⋅ Δv = 1200 kg ⋅ (–12 m/s) = –1,4 ⋅ 10⁴ kg⋅m/s (Minus: der Impuls nimmt ab)
v = p / m: 12 kg⋅m/s / 2,0 kg = 6,0 m/s bzw. 12 kg⋅m/s / 6,0 kg = 2,0 m/s – bei gleichem Impuls ist der schwerere Körper langsamer.
Ein System, auf das von aussen keine (resultierende) Kraft wirkt. Die Körper im Inneren dürfen beliebig aufeinander einwirken; nur von aussen greift nichts ein.
Schwerkraft und Normalkraft der Schiene heben sich auf, in Bewegungsrichtung bleibt keine resultierende äussere Kraft, und die Reibung auf der glatten Schiene ist klein.
Weil nur eine Kraft den Impuls ändern kann (F = Δp / Δt). Ohne äussere Kraft kann der Gesamtimpuls des Systems von aussen nicht verändert werden.
a = Δv / Δt einsetzen: F = m ⋅ Δv / Δt. Da m konstant ist, gilt m ⋅ Δv = Δ(m ⋅ v) = Δp, also F = Δp / Δt – eine Kraft bewirkt eine Impulsänderung.
Nach actio = reactio (3. Newton'sches Gesetz) sind sie entgegengesetzt gleich gross: F₂₁ = –F₁₂.
Beide Kräfte wirken gleich lang (Δt). Mit Δp = F ⋅ Δt folgt Δp₁ = F₂₁ ⋅ Δt = –F₁₂ ⋅ Δt = –Δp₂, also Δp₁ + Δp₂ = 0 – der Gesamtimpuls bleibt konstant.
In einem abgeschlossenen System (auf das von aussen keine Kraft wirkt) bleibt der Gesamtimpuls – die Summe der Impulse aller beteiligten Körper – zu jeder Zeit gleich gross.
m₁ ⋅ v₁ + m₂ ⋅ v₂ = m₁ ⋅ v₁' + m₂ ⋅ v₂' – links der Gesamtimpuls vorher, rechts nachher; die gestrichenen Geschwindigkeiten gelten nach dem Vorgang.
Ja, der Impuls bleibt bei jedem Stoss erhalten – elastisch oder nicht. Der Energieerhaltungssatz ist beim unelastischen Stoss dagegen nicht brauchbar, weil unbekannt viel Energie zu Wärme und Verformung wird.
1. Positive Richtung festlegen und Vorzeichen setzen. 2. Gesamtimpuls vorher hinschreiben. 3. Gesamtimpuls nachher hinschreiben. 4. Gleichsetzen und nach der gesuchten Grösse auflösen.
p_vorher = 0 = 60 kg ⋅ v' + 2,0 kg ⋅ 9,0 m/s ⇒ v' = –18 kg⋅m/s / 60 kg = –0,30 m/s (Minus: nach links, entgegen dem Ball)
m₁ ⋅ v₁ = (m₁ + m₂) ⋅ v' ⇒ v' = 12 kg⋅m/s / 4,0 kg = 3,0 m/s – nachher zählt die Gesamtmasse m₁ + m₂!
m₁ ⋅ v₁ = (m₁ + m₂) ⋅ v' ⇒ v₁ = (m₁ + m₂) ⋅ v' / m₁ = 6,5 ⋅ 10⁴ kg ⋅ 2,0 m/s / 5,0 ⋅ 10⁴ kg = 2,6 m/s (grösser als v', wie es sein muss)
F ⋅ s = E_kin = ½ ⋅ (m₁ + m₂) ⋅ v'² = ½ ⋅ 6,5 ⋅ 10⁴ kg ⋅ (2,0 m/s)² = 1,3 ⋅ 10⁵ J ⇒ F = 1,3 ⋅ 10⁵ J / 18 m = 7,2 ⋅ 10³ N = 7,2 kN
m₁ ⋅ v₁ = m₁ ⋅ v₁' + m₂ ⋅ v₂' ⇒ v₁' = (m₁ ⋅ v₁ – m₂ ⋅ v₂') / m₁ = (2,0 – 2,4) kg⋅m/s / 0,50 kg = –0,80 m/s – die Kugel prallt mit 0,80 m/s zurück.
p_vorher = 0 = 4,0 kg ⋅ v' + 0,010 kg ⋅ 600 m/s ⇒ v' = –6,0 kg⋅m/s / 4,0 kg = –1,5 m/s (nach hinten)