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Physiologie diverse Themen
Physiologie diverse Themen
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Lernkarten
WDR
WDR = Wide dynamic range
Neurone resp. wichtige Gruppe von Interneuronen, welche mit geringer Entladungsfrewuenz auf auf beispielsweise Druck reagieren, werden also auch von niederschwelligen Mechanorezeptoren gereizt. Sie sind vermutlich sogar an der Entstehung des Schmerzgedächtnisses beteiligt.
circadianer Rhytmus / Schmerzempfndung
maximal:
zwischen 0 und 3 Uhr
minimal:
zwischen 12 und 20 Uhr
Dasselbe trifft auch auf die Wirkung von Placebos und Schmerzmedikamenten zu. Wirken in maximaler Zeitperiode am wenigsten.
akuter Schmerz
Schmerzempfinden als unmittelbare Reaktion auf eine Verletzung mit der Botschaft: Heilungsförderndes Verhalten ist notwendig (Schutzreaktion)
z.B. Schnittverletzungen, Herzinfarkt, Schmerzen postoperativ, Verbrennungen
chronischer Schmerz
Weder ein Warnsignal noch eine Schutzfunktion. Der chronische Schmerz ist eine eigenständige Krankheit (chronisches Schmerzsyndrom)
z.B. Rückenschmerzen, Tumorschmerzen, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen. Das eigentliche Trauma ist weg, der Schmerz bleibt.
Substanz P
Substanz P ist ein Neurotransmitter aus der Familie der Neurokinine (Tachykinine). Substanz P spielt eine Rolle bei der Schmerzübertragung und bei der Steuerung von Entzündungsprozessen. Sie bewirkt unter anderem eine Vasodilatation und eine Steigerung derGefäßpermeabilität. Zudem ist sie für die Chemotaxis von Leukozyten verantwortlich.
Makrophagen
Makrophagen sind große, bewegliche, einkernige Zellen, die zum zellulären Immunsystem gehören. Sie entwickeln sich aus den im Blut zirkulierenden peripheren Monozyten, die eine Halbwertszeit von ca. 72 Stunden besitzen. Monozyten können in das Gewebe migrieren und verbleiben dort für mehrere Wochen bis Monate als Gewebsmakrophagen.
Mastzellen
Mastzellen sind zu den Leukozyten gehörende Blutzellen. Sie reifen aus hämatopoetischenStammzellen im Knochenmark heran. Mastzellen spielen für das Immunsystem des menschlichen Körpers, beispielsweise im Rahmen derWundheilung und bei der Abwehr von Pathogenen, eine wichtige Rolle. Desweiteren spielen Mastzellen eine wichtige Rolle bei Allergien, insbesondere bei allergischen Sofortreaktionen (Typ-I-Allergie). Wenn sie aktiviert werden, setzen sie bestimmte Botenstoffe ins Interstitium frei.
Histamin
Histamin ist ein potenter Mediator, der im Organismus eine Fülle von Folgereaktionen auslöst. Es entfaltet seine Wirkungen durch Bindung an membrangebundenen Histamin-Rezeptoren.
Eine körpereigene übermäßige Freisetzung von Histamin erfolgt bei entzündlichen, allergischen oder toxischen Prozessen, durch Koffein, Medikamente oder Alkohol und bei disponierten Patienten auch bei Hitze, Kälte, Berührung, ja sogar durch Wasser.
Fibroblasten
Fibroblasten sind Zellen, die ein Hauptbestandteil des Bindegewebes sind. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Synthese der Interzellularsubstanz, die zum Aufbau der sogenannten Extrazellulärmatrixbenötigt wird
Mediator
Mediator: In der Medizin und der Biochemie wird der Begriff Mediator zur Bezeichnung von Botenstoffenverwendet, die an einer Zielstruktur (in der Regel einer Zelle) biochemische Reaktionen auslösen. Dazu zählen unter anderem Neurotransmitter und Hormone.
Opioide
Opioide spielen eine Rolle bei der Schmerzunterdrückung. Wir haben körpereigene Opioide, welche Schmerzen hemmen können. Schmerzinhibition von supraspinal nach spinal. Opioide verhindern, dass Schmerz überhaupt weitergeleitet wird. Bereits im ZNS wird Entstehung und Weiterleitung von SZ gehemmt
DNIC
DNIC = Diffuse noxious inhibitory control. Ein Schmerz wird mit einem anderen Schmerz gehemmt.
LTD
LTD = Long Term Depression; Reizung von A-delta-Fasern führt zu längerer (ca.2h) Inhibition von C-Fasern
PAG
PAG = periaquäductales Grau; Unter Zwischenschaltung von Medulla oblongata, Pons sowie Raphe-Kernen projiziert das periaquäduktale Grau hemmend auf verschiedene im Rückenmark lokalisierte Neurone, welche der Schmerzbahn zugeordnet werden. Als Neurotransmitter wurden Serotonin, Noradrenalin und Substanz P sowie verschiedene Enkephaline identifiziert. An Neuronen in diesem Bereich lassen sich auch Opioidrezeptoren finden. Diese spielen bei der analgetischen Wirkung von Opioiden eine Rolle.Im Rahmen der endogenen Schmerzhemmung haben absteigende Fasern, welche Endorphineausschütten, eine schmerzmodulierende Wirkung (deszendierende Schmerzhemmung).
Gedächtnissysteme
- Sensorisches Gedächtnis
- Entcodierung Kurzzeitgedächtnis
- Kurzzeitgedächtnis / Arbeitsgedächtnis (Aufrechterhaltung durch Wiederholung
- Entcodierung für Langzeitgedächtnis
- Speicherung im Langzeitgedächtnis
Information muss dann immer wider zusammengesucht werden und entcodiert werden um gebraucht werden zu können.
VNS
vegetatives Nervensystem
Sympathikotonus
Unter dem Sympathikotonus versteht man den Erregungszustand des sympathischen Nervensystems.
ENS
enterales Nervensystem (Bauchhirn)
Wundheilungsphasen
- Alarmphase: 0 - 48 Stunden (vaskuläre Phase)
- Entzündungsphase: 2. - 5. Tag (zelluläre Phase)
- Proliferationsphase: 5. - 21. Tag (Granulationsphase)
- Remodelierungsphase: ab 21. Tag
- (Konsolidierungsphase: 21. - 60. Tag)
- (Organisationsphase: 60. - 500. Tag)