Pflanzen Bio 123

9. Angiospermen - Vielfalt

9. Angiospermen - Vielfalt


A. Y.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie von Pflanzen, insbesondere auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Anatomie und Funktion von Blüten, Staubblättern, Fruchtblättern und anderen pflanzlichen Strukturen wie Griffel, Narbe und Fruchtknoten. Die Karteikarten behandeln auch verschiedene Pflanzenfamilien wie Rosiden, Asteriden und Monokotylen, sowie spezifische Beispiele wie Gänseblümchen, Bohnen und Orchideen. Sie eignen sich für Studierende und Forscher, die sich mit der Pflanzenbestäubung, Fruchtbildung und den biologischen Besonderheiten verschiedener Pflanzenarten vertiefen möchten.
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37
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2
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.06.2013 / 19.06.2015

Flashcards

Basale Angiospermen 

- paraphyletisch

- als erstes entstanden 

- zwei Keimblätter

- Pollen monosulcat

- Blüten oft schraubig, Kelch und Krone selten verschieden 

- oft chorikarp 

- Magnoliaceae: Blüte mit Zentralachse, Spross der raufwächst, Übergang Perigon- --> Staubblätter (unten); Staubblätter --> Fruchtblätter (oben) 

Monokotylen / Einkeimblättrige 

- Blütenhülle aus Perigon: keine Differenzierung von Kelch & Krone, 3 + 3 Staubblätter, 3 Fruchtblätter

- ein Keimblatt

- Ataktostele 

- Wurzel polyarch: viele Leitbündel

- Blattnervatur: Streifen-nervig 

- Leitbündel zerstreut 

Ataktostele 

- chaotische Verteilung

- sekundäres Dickeswachstum verloren 

- Rhizom mit Erneuerungsknospen 

--> benehmen sich wie Farne: Rhizom macht jedes Jahr einen neuen Blütenspross: so wachsen sie Jahr für Jahr weiter und bauen immer neue Wasser-Leitsysteme 

--> Nachteil: keine einkeimblättrge Bäume

- wachsen wo es keine Bäume hat 

- überleben schlechte Jahreszeiten als unterirdische Pflanze: existieren nur noch als Rhizom 

- Beispiele: Liliales, Orchidaceae, Frauenschuh, Carex flacca (Schlaffe Segge), Tropisches Grasland / Savanne 

Liliales: Liliaceae 

- unterirdische Knolle: umgebautes Rhizom: im Frühling kommen Blätter heraus (wie Bärlauch) 

- 3 + 3 Blütenstand

 

Orchidaceae: Phalenopsis 

- Staubblatt: 2 Körper mit Pollenmassen (Pollina) für die Pollenproduktion

- Klebkörper

- unterständiger Fruchtknoten

- Lippe: Landung für Inskten 

- Fruchtblätter verwachsen, unterständig

- Oberfläche für Insekten ist entlastet: oben Platz etwas schönes zu machen

- System: Pollenproduktion kann gesamthaft transportiert werden: riesige Samenproduktion (wenn Bestäubung erfolgreich)

Carex flacca (Schlaffe Segge)

- Anteren + Narbe am wichtigsten --> getrennt, oft eingeschlechtlich 

- Hüllspelzen

- Deckspelze

- Vorspelze

- Ährchen 

Eudikotylen - Zweikeimblättrige (Ranunculales) 

- Pollen tricolpat 

- 5 Kelche + 5 Krone 

- Blattnervatur: netznervig

- Wurzel: oligarch - wenig Leitbündel 

- Leitbündel im Ring 

- Blüten schraubig und wirtelig

- Gynecium oft apokarp

- Hahnenfussgewächse, Mohngewächse, Sauerdorngewächse 

- Rosiden

- Asteriden 

Unterschied Rosiden + Asteriden

Rosiden: 5 Kronblätter frei

Asteriden: 5 Kronblätter verwachsen 

Rosiden - Fabales 

- Erbsen, Bohne 

- Favaceae mit Rhizobium in Wurzelknöllchen --> N - bindend

- Einzelnes Fruchtblatt: Hülse: Gynecium reduziert

- Blüten mit Hypanthium (Blütenbecher) 

- Pflanze produziert viel Stickstoff, daher proteinreich

Wurzelknöllchen 

- mit Bakterien in der Mitte des Rhizobiums

- N-fixierend: Protein abgelagert in Samen: voll von Giftstoffen

- Knöllchen mit Leghämoglobin

- Samen mit viel Protein

- sensibel auf Sauerstoff

- Knöllchen abgedichtet --> Schicht mit Hämoglobin (Sauerstoff wird absorbiert) 

Bohnen 

- nährstoffreich

- basiert auf Rhizobiumknöllchen 

 

Rot Klee 

- Trifolium Pratense

- besitzt natürlichen Stickstoff --> natürlicher Dünger 

Beispiele Rosiden: 

- Mimosoideae

- Faboideae

- Caesalpinioideae

- Faboideae

- Mimosoideae: Akaziengewächse, Perianth klein und reduziert, Staubblätter sehr attraktiv 

- Faboideae: kleine Staubblätter, Perianth sichtbar, Staubblätter in Krone versteckt, Insekt sitzt auf der Krone und die Staubblätter kommen raus 

 

- Caesalpinioideae: richtige Pollen (klein), grosse sterile Staubblätter

- Faboideae

Rosaceae - Rosengewächse 

- Früchte verschieden entwickelt, z.B. Äpfel, Hagebutte, Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen

- oft mit unterständiger Frucht, Blütenachse wird fleischig um die Frucht gebildet

- Apokarp mit vielen Staubblättern 

Konstruktionselemente:

- Einzelfrucht

 

- nur Fruchtknoten und Samen --> im Gynecium drin

- z.B. Bohne

Konstruktionselemente: 

- Scheinfrucht 

- andere Teile der Blüte auch beteiligt 

--> Fruchtboden , Perianth 

Zahl Fruchtknoten: 

- Einzelfrucht 

- ein Fruchtknoten (apokarp mit einem Fruchtblatt (Kapelle), oder synkarp) 

 

Zahl Fruchtknoten:

- Sammelfrucht 

- mehrere Fruchtknoten (apokarp mit mehreren Fruchtblätter) 

Verbreitungseinheit: 

- Streufrucht 

- Fruchtwand springt auf, Samen werden einzeln verstreut 

 

Verbreitungseinheit: 

- Schliessfrucht 

- Fruchtwand bleibt um die Samen geschlossen, ganze Verbreitungseinheit 

Einzelfrucht, Streufrucht:

- Kapsel - Spaltkapsel 

- Fruchtblätter aufgespaltet

- Trennmauer

- Fruchtblätter bleiben auf der Pflanze

Einzelfrucht, Streufrucht: 

- Schote 

- falsche Scheidenwand 

Einzelfrucht, Streufrucht: 

- Hülse 

- eine Karpelle, zweiklappig

Sammelfrucht, einsamige Teilfrüchte:

- Sammelnussfrucht 

- Blütenachse fleischig (Erdbeere), Blütenachse trochen (Nelkenwurz) 

- jedes apokarpe Fruchtblatt hat verholzte Aussenschicht 

Sammelfrucht, einsamige Teilfrüchte 

- Sammelsteinfrucht 

- Teilfrüchte sind kleine Steinfrüchte, die auf einer trochenen Blütenachse sitzen (Brombeeren, Himbeeren) 

 

Einzelfrucht, Schliessfrucht: 

- Steinfrucht 

- Beere

- Nuss 

- Steinfrucht: Schliessfrucht, innerer Teil der Fruchtwand verholzt, aussen fleischig oft saftig

- Beere: Schliessfrucht, meistens mehrsamig, Fruchtwand fleischig: Heidelbeere, Tomate, Avocado, Gurke

- Nuss: Schliessfrucht, einsamig, trocken, fruchtwand verholzt, Hasenluss, Pistazie 

Sammefrüchte, mehrsamige Teilfrüchte 

- Apfelfrucht 

- Teilfrüchte im Kernhaus, mit fleischigen, sich umschliessenden Achsenbecher verwachsen

- Apfel, Birne, Quitte 

- 5 Fruchtblätter nicht verwachsen 

- Perianth oben 

Fagales (Rosiden) 

- Windblütler

- Frucht in einer Nuss mit Becherhülle 

- Männl. = Kätzchen --> fallen herunter

- Buchengewächse, Walnussgewächse, Birkengewächse 

Faaceae

- Bäume, windblütige

- stark reduzierte Blüten, eingeschlechtlich 

Merkmale Asteriden 

- Blüten sympetal

- oft Staubblätter mit Kronenblätter verwachsen

- Zahl Staubblätter reduziert 

- Samenanlage unitegmisch --> nur ein Integument 

Digitalis purpurea 

- Staubblätter wachsen an Krone: leichter sie in Position zu bringen

- Krone verwachsen: Pflanze will Pollen auf Rücken vom Insekt abladen, bildet eine Röhre damit das Gewicht getragen werden kann 

Ericales 

- Heidekrautgewächse, Schlüsselblumengewächse, Sperrkrautgewächse

- polysymmetrisch

- sympetal und alle Staubblätter frei 

- Staubblätter meist x2 Kronblätter 

Lippenblütler - Lamiales 

- Ölbaumgewächse, Lippenblütler

- Blüten meistens monosymmetrisch 

- Staubblattzahl oft reduziert 

Lamiaceae 

- mit ätherischen Ölen in Drüsenhaare

- Küchenkräuter und Heilpflanten

- Basikikum, Bohnenkraut, Rosmarin, Salbe i

Asterales - Korbblütler 

- sekundäre Pollenpräsentation 

- polysymmetrische Blüten 

Pollenpräsentation der Ballonblume 

- Struktur die Pollen vom Insekt nimmt und gleichzeitig präsentiert: Griffel - Narbe 

- Verschiedene Lösungen um Selbstbestäubung zu verhindern:

1. Junge Blüte; 5 Staubblätter haben gerade Pollen produziert --> bilden RIng

2. Griffel wächst durch diesen Ring hindurch --> Pollen wird auf eigenem Griffel abgeladen: Pollenpräsentation

3. Pflanze schaltet um in die weibliche Phase: spaltet Griffel in 5 Teile: 5 Fruchtblätter --> jedes macht eigene Narbe; Innenseite von der Narbe kann Pollen von Insekt fangen: Pollenannahme

Gänseblümchen 

- Köpfchen tauschen EInzelblüten vor und wirken bestäubungsbiologisch als Blume

 - Blütenkrone kann zungenförmig oder röhrenförmig sein

- Hüllblätter funktionieren als Kelch

- Kelchblätter bilden das Pappus, dient als Flugorgan 

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