Pflanzen Bio 123
9. Angiospermen - Vielfalt
9. Angiospermen - Vielfalt
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Lernkarten
Basale Angiospermen
- paraphyletisch
- als erstes entstanden
- zwei Keimblätter
- Pollen monosulcat
- Blüten oft schraubig, Kelch und Krone selten verschieden
- oft chorikarp
- Magnoliaceae: Blüte mit Zentralachse, Spross der raufwächst, Übergang Perigon- --> Staubblätter (unten); Staubblätter --> Fruchtblätter (oben)
Monokotylen / Einkeimblättrige
- Blütenhülle aus Perigon: keine Differenzierung von Kelch & Krone, 3 + 3 Staubblätter, 3 Fruchtblätter
- ein Keimblatt
- Ataktostele
- Wurzel polyarch: viele Leitbündel
- Blattnervatur: Streifen-nervig
- Leitbündel zerstreut
Ataktostele
- chaotische Verteilung
- sekundäres Dickeswachstum verloren
- Rhizom mit Erneuerungsknospen
--> benehmen sich wie Farne: Rhizom macht jedes Jahr einen neuen Blütenspross: so wachsen sie Jahr für Jahr weiter und bauen immer neue Wasser-Leitsysteme
--> Nachteil: keine einkeimblättrge Bäume
- wachsen wo es keine Bäume hat
- überleben schlechte Jahreszeiten als unterirdische Pflanze: existieren nur noch als Rhizom
- Beispiele: Liliales, Orchidaceae, Frauenschuh, Carex flacca (Schlaffe Segge), Tropisches Grasland / Savanne
Liliales: Liliaceae
- unterirdische Knolle: umgebautes Rhizom: im Frühling kommen Blätter heraus (wie Bärlauch)
- 3 + 3 Blütenstand
Orchidaceae: Phalenopsis
- Staubblatt: 2 Körper mit Pollenmassen (Pollina) für die Pollenproduktion
- Klebkörper
- unterständiger Fruchtknoten
- Lippe: Landung für Inskten
- Fruchtblätter verwachsen, unterständig
- Oberfläche für Insekten ist entlastet: oben Platz etwas schönes zu machen
- System: Pollenproduktion kann gesamthaft transportiert werden: riesige Samenproduktion (wenn Bestäubung erfolgreich)
Carex flacca (Schlaffe Segge)
- Anteren + Narbe am wichtigsten --> getrennt, oft eingeschlechtlich
- Hüllspelzen
- Deckspelze
- Vorspelze
- Ährchen
Eudikotylen - Zweikeimblättrige (Ranunculales)
- Pollen tricolpat
- 5 Kelche + 5 Krone
- Blattnervatur: netznervig
- Wurzel: oligarch - wenig Leitbündel
- Leitbündel im Ring
- Blüten schraubig und wirtelig
- Gynecium oft apokarp
- Hahnenfussgewächse, Mohngewächse, Sauerdorngewächse
- Rosiden
- Asteriden
Unterschied Rosiden + Asteriden
Rosiden: 5 Kronblätter frei
Asteriden: 5 Kronblätter verwachsen
Rosiden - Fabales
- Erbsen, Bohne
- Favaceae mit Rhizobium in Wurzelknöllchen --> N - bindend
- Einzelnes Fruchtblatt: Hülse: Gynecium reduziert
- Blüten mit Hypanthium (Blütenbecher)
- Pflanze produziert viel Stickstoff, daher proteinreich
Wurzelknöllchen
- mit Bakterien in der Mitte des Rhizobiums
- N-fixierend: Protein abgelagert in Samen: voll von Giftstoffen
- Knöllchen mit Leghämoglobin
- Samen mit viel Protein
- sensibel auf Sauerstoff
- Knöllchen abgedichtet --> Schicht mit Hämoglobin (Sauerstoff wird absorbiert)
Bohnen
- nährstoffreich
- basiert auf Rhizobiumknöllchen
Rot Klee
- Trifolium Pratense
- besitzt natürlichen Stickstoff --> natürlicher Dünger
Beispiele Rosiden:
- Mimosoideae
- Faboideae
- Caesalpinioideae
- Faboideae
- Mimosoideae: Akaziengewächse, Perianth klein und reduziert, Staubblätter sehr attraktiv
- Faboideae: kleine Staubblätter, Perianth sichtbar, Staubblätter in Krone versteckt, Insekt sitzt auf der Krone und die Staubblätter kommen raus
- Caesalpinioideae: richtige Pollen (klein), grosse sterile Staubblätter
- Faboideae
Rosaceae - Rosengewächse
- Früchte verschieden entwickelt, z.B. Äpfel, Hagebutte, Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen
- oft mit unterständiger Frucht, Blütenachse wird fleischig um die Frucht gebildet
- Apokarp mit vielen Staubblättern
Sammelfrucht, einsamige Teilfrüchte:
- Sammelnussfrucht
- Blütenachse fleischig (Erdbeere), Blütenachse trochen (Nelkenwurz)
- jedes apokarpe Fruchtblatt hat verholzte Aussenschicht
Sammelfrucht, einsamige Teilfrüchte
- Sammelsteinfrucht
- Teilfrüchte sind kleine Steinfrüchte, die auf einer trochenen Blütenachse sitzen (Brombeeren, Himbeeren)
Einzelfrucht, Schliessfrucht:
- Steinfrucht
- Beere
- Nuss
- Steinfrucht: Schliessfrucht, innerer Teil der Fruchtwand verholzt, aussen fleischig oft saftig
- Beere: Schliessfrucht, meistens mehrsamig, Fruchtwand fleischig: Heidelbeere, Tomate, Avocado, Gurke
- Nuss: Schliessfrucht, einsamig, trocken, fruchtwand verholzt, Hasenluss, Pistazie
Sammefrüchte, mehrsamige Teilfrüchte
- Apfelfrucht
- Teilfrüchte im Kernhaus, mit fleischigen, sich umschliessenden Achsenbecher verwachsen
- Apfel, Birne, Quitte
- 5 Fruchtblätter nicht verwachsen
- Perianth oben
Fagales (Rosiden)
- Windblütler
- Frucht in einer Nuss mit Becherhülle
- Männl. = Kätzchen --> fallen herunter
- Buchengewächse, Walnussgewächse, Birkengewächse
Faaceae
- Bäume, windblütige
- stark reduzierte Blüten, eingeschlechtlich
Merkmale Asteriden
- Blüten sympetal
- oft Staubblätter mit Kronenblätter verwachsen
- Zahl Staubblätter reduziert
- Samenanlage unitegmisch --> nur ein Integument
Ericales
- Heidekrautgewächse, Schlüsselblumengewächse, Sperrkrautgewächse
- polysymmetrisch
- sympetal und alle Staubblätter frei
- Staubblätter meist x2 Kronblätter
Lippenblütler - Lamiales
- Ölbaumgewächse, Lippenblütler
- Blüten meistens monosymmetrisch
- Staubblattzahl oft reduziert
Lamiaceae
- mit ätherischen Ölen in Drüsenhaare
- Küchenkräuter und Heilpflanten
- Basikikum, Bohnenkraut, Rosmarin, Salbe i
Asterales - Korbblütler
- sekundäre Pollenpräsentation
- polysymmetrische Blüten
Pollenpräsentation der Ballonblume
- Struktur die Pollen vom Insekt nimmt und gleichzeitig präsentiert: Griffel - Narbe
- Verschiedene Lösungen um Selbstbestäubung zu verhindern:
1. Junge Blüte; 5 Staubblätter haben gerade Pollen produziert --> bilden RIng
2. Griffel wächst durch diesen Ring hindurch --> Pollen wird auf eigenem Griffel abgeladen: Pollenpräsentation
3. Pflanze schaltet um in die weibliche Phase: spaltet Griffel in 5 Teile: 5 Fruchtblätter --> jedes macht eigene Narbe; Innenseite von der Narbe kann Pollen von Insekt fangen: Pollenannahme
Gänseblümchen
- Köpfchen tauschen EInzelblüten vor und wirken bestäubungsbiologisch als Blume
- Blütenkrone kann zungenförmig oder röhrenförmig sein
- Hüllblätter funktionieren als Kelch
- Kelchblätter bilden das Pappus, dient als Flugorgan