Lernkarten

Alicia Martinez
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Lernende 26 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 28.05.2013 / 30.08.2021
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Beschreibe den Stein!

Name: Gabbro

Einteilung: Magmatit - Plutonit

Mineralien: Pyroxen, Plagioklas(Feldspat), (Hornblende), Olivin, (Biotit)
Augit (Pyroxen, grün schwarz)
Gefüge: Holokristrallin, gleichkörnig
Korngrösse: Mittelkörnig
Salzsäure: Negativ
Härte: Feldspat: 6
Augit: 5 - 6
Olivin: 6 – 7
Bemerkungen: Gabbro und Diorit sind von Auge kaum zu unterscheiden. Die unterschiedliche
Klassifikation beruht nur auf den Feldspäten
(beim Gabbro mehr Anorthit als Albit). Die
dunklen Gemengeteile können in beiden
Gesteinen sowohl Amphibol als auch Pyroxen
sein. Im Gabbro kommt aber eher Pyroxen vor,
da es das basischere Gestein ist.
Gabbros sind auch eher etwas grobkörniger.

Entstehung: Ist tief im Erdinneren entstanden. Findet man vorallem in der ozeanischen Erdkuste, selten auch in der kontinentalen. Es bildet sich durch das langsame Abkühlen basaltischen Magmas in meist mehr als 5km Tiefe. Rezent entsteht er vor allem an mittelozeanischen Rücken durch langsames Auskristallisieren des aufsteigenden Mantelmaterials.

Verwendung: Verwendet wird Gabbro als Baumaterial im Außen- (Fassaden, Treppen- und Bodenbelag) und Innenbereich (Treppen- und Bodenbelag, Fensterbänke) sowie für Grabmale.

 

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Beschreibe den Stein!

Name: Diorit

Einteilung: Magmatit - Plutonit

Mineralien: Plagioklas, Pyroxen, Hornblende, (Biotit, Quarz)

Na-Plagioklas (Feldsp. weiss, grün): 30 - 50%
Biotit (Dunkel-Glimmer): 30 – 50%
Alkalifeldspat&Quarz: <5%
Hornblende (schwarzes Mineral), oft leicht
stängelig
Pyroxen (schwarzes Mineral), eher körnig
Gefüge: Holokristrallin, gleichkörnig
(alle Kristalle ähnlich gross)
Korngrösse: Fein- bis Mittelkörnig (1mm – 5 mm)
Salzsäure: Negativ
Härte: Feldspat: 6
Glimmer: 2
(Quarz: 7)
Entstehung: Die Korngrösse und relativ gleichkörniges
Gefüge des Gesteins weisen auf eine langsame
Abkühlung hin -> Plutonit. Die Plagioklaskristalle
scheinen die Zwischenräume zwischen den
Amphibol-und Pyroxenkörnern gefüllt zu haben,
was bedeutet, dass die Pyroxene und Amphibole
zuerst aus der Schmelze kristallisierten.

Verwendung: Antike Verwendungen für Diorite sind vielseitig nachweisbar. In Rom befinden sich Säulen aus den ägyptischen Steinbrüchen und Tempel.

Die meisten Diorite nehmen eine gute Politur an, aber sind wegen ihren hervorragenden Festigkeitseigenschaften handwerklich schwer zu bearbeiten. Aus diesem Grund sind sie in der Architektur der Neuzeit wenig vertreten,

Wegen ihren guten Materialeigenschaften finden Diorite im Straßenbau Anwendung.

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Name: Granodiorit (metamorph überprägt

Einteilung: Magmatit - Plutonit-Granitoid
Mineralien: Quarz: 20 - 60%
Plagioklas (Feldsp. grünlich): 65 - 90%
Biotit (Dunkel-Glimmer): 30 - 50% (Hornblende)
Gefüge: Holokristallin, Gleichkörnig
Korngrösse: Mittelkörnig (1mm – 5 mm)
Salzsäure: Negativ
Härte: Quarz: 7
Feldspat: 6
Glimmer: 2
Bemerkungen: Mehr Plagioklas als beim Granit, kein Kalifeldspat

Verwendung:

Granodiorite haben ähnliche technische Eigenschaften wie die Granite. Sie können auf alle Arten bearbeitet und bis zur Politur gebracht werden.

Granodiorite werden seit der Antike verarbeitet. In römischer Zeit war Granodiorit ein begehrtes Rohmaterial und wurde zum Beispiel in Mons Claudianus in Ägypten abgebaut. Wegen ihrer Widerstandsfähigkeit eignen sich Granodiorite gut für Boden- und Treppenbeläge, Wandbekleidungen von Hausfassaden und als Körnung für Straßenbelag.

Umgangssprachlich wird der Begriff Granodiorit allerdings kaum verwendet, da der Unterschied zwischen Granit und Granodiorit im Allgemeinen nicht bekannt ist. Deshalb werden Granodiorite im Natursteingewerk als Granit bezeichnet und kommen so in den Handel.

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Name: Granit (202)

Einteilung: Magmatit - Plutonit - Granitoid

Mineralien: Mineralien: Quarz, Kalifeldspat(weisslich), Plagioklas, Biotit, (Hornblende)

Quarz: 20 - 60%
Plagioklas (Feldsp., weiss-grün): 10 - 65%
Kalifeldspat, Zwillinge 20 – 40%
(Feldsp., weiss oder rötlich.)
Biotit (Dunkel-Glimmer): rest
Kann als Minerale auch etwas Hornblende
enthalten.
Gefüge: Holokristallin (einzelne Kristalle), gleichkörnig bis
Porphyrartig
Korngrösse: Meist Mittelkörnig (1mm – 5 mm)
Salzsäure: Negativ
Härte: Quarz: 7
Feldspat: 6
Glimmer: 2
Kornform: Quarz immer xenomorph
Plagioklas meist xenomorph
Kalifeldspat meist ideomorph
Glimmer immer ideomorph

Verwendung: Haben hohe Widerstandskraft, Härte und Wetterfestigkeit und wegen ihrer guten Schleif und Polierbarkeit eine grosse wirtschaftliche Bedeutung im Bauwesen : Strassenbau, Bahnbau, Innenausbau, Gartenausbau,Curlingsstein

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Name: Granit (205)

Mineralien: Quarz, Kalifeldspat(rosa), Plagioklas, Biotit, (Hornblende)

Einteilung: Magmatit - Plutonit

Quarz: 20 - 60%
Plagioklas (Feldsp., weiss-grün): 10 - 65%
Kalifeldspat, Zwillinge 20 – 40%
(Feldsp., weiss oder rötlich.)
Biotit (Dunkel-Glimmer): rest
Kann als Minerale auch etwas Hornblende
enthalten.
Gefüge: Holokristallin (einzelne Kristalle), gleichkörnig bis
Porphyrartig
Korngrösse: Meist Mittelkörnig (1mm – 5 mm)
Salzsäure: Negativ
Härte: Quarz: 7
Feldspat: 6
Glimmer: 2
Kornform: Quarz immer xenomorph
Plagioklas meist xenomorph
Kalifeldspat meist ideomorph
Glimmer immer ideomorph

Verwendung: Haben hohe Widerstandskraft, Härte und Wetterfestigkeit und wegen ihrer guten Schleif und Polierbarkeit eine grosse wirtschaftliche Bedeutung im Bauwesen : Strassenbau, Bahnbau, Innenausbau, Gartenausbau,Curlingsstein

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Name: Granitporphyr

Mineralien: Quarz, Kalifeldspat(gross), Plagioklas, Biotit, Hornblende

Einteilung: Magmatit - Plutonit-granitoid


Mineralien: Quarz: 20 - 60%
Plagioklas (Feldsp., grünlich): 10 - 65%
Kalifeldspat (Feldsp., rötlich): 20 – 40%
Biotit (Dunkel-Glimmer): rest
Gefüge: Holokristallin, porphyrisch
(Kleine Kristalle mit einzelnen Grossen)
Korngrösse: Mittelkörnig (1mm – 5 mm)
Grobkörnig (>5mm)
Salzsäure: Negativ
Härte: Quarz: 7
Feldspat: 6
Glimmer: 2
Bemerkungen: Granit mit vereinzelten grösseren Kalifeldspat-
Kristallen
Teilweise zonierte Feldspäte

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Name: Syenit

Mineralien:Kalifeldspat, Quarz, Biotit, Hornblende

Einteilung: Magmatit - Plutonit

Farbe: Fleisch, Grau, mit Schwarzen Punkten.
Korngrösse: mittel- bis grobkörnig
Gefüge:holokristallin, porphyrisch

Verwendung: Syenit ist hart und politurfähig und dient neben der Verwendung als Baustein auch als Ausgangsmaterial für Steinhauerarbeiten wie Säulen, Platten, Sockel und dergleichen. Viele Kunstwerke aus dem Altertum sind aus Syenit gefertigt

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Name: Obsidian

Mineralien: vulkanisches Glas, meist rhyolitische Zusammensetzung

Einteilung: Magmatite - Vulkanit
Farbe: Schwarz, glänzend
Korngrösse:--
Gefüge: glasig, hyalin
Mineralbestand: vulkanisches Glas,
meist rhyolithische Zusammensetzung
Klassifikation: Vulkanit

Verwendung: Rohstoff

In der Steinzeit wurde Obsidian wegen seines scharfkantigen, muscheligen Bruches und seines glasigen Gefüges, ebenso wie Feuerstein, als Material für Werkzeuge geschätzt.

Heute wird Obsidian vor allem zur Herstellung von Kunstgegenständen und als Schmuckstein genutzt, findet aber auch in der Augenheilkunde und Schönheitschirurgie Anwendung als Alternative zum Laserskalpell