Personalmanagement

Operative Professionals - IT-Entwickler - Themenbereich Personalmanagement

Operative Professionals - IT-Entwickler - Themenbereich Personalmanagement


Maik Schönfeld
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in das Personalmanagement und seine Rolle in der Unternehmensplanung. Sie behandeln zentrale Themen wie die Festlegung von Zielen, die Analyse von Kapazitäten und die Berücksichtigung von Personalkosten. Das Personalwesen spielt eine entscheidende Rolle bei der strategischen Unternehmensplanung, indem es Rahmenbedingungen schafft und Instrumente wie Analyse- und Planungstechniken bereitstellt. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die die Grundlagen des Personalmanagements verstehen und in der Praxis anwenden möchten.
Flashcards
7
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
17.11.2012 / 06.01.2025

Flashcards

Was ist die Zielsetzung des Personalmanagements?

Bereitstellung der erforderlichen personellen Kapazität zur Erreichung des Organisationsziels.

- in quantitativer Hinsicht

-in qualitativer Hinsicht (nach Leistungsfähigkeit und Bereitschaft) zur rechten Zeit und am rechten Ort unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Rentabilität als Beurteilungskriterium für die Effizienz personalwirtschaftlicher Maßnahmen unter Berücksichtigung der Menschlichen Erwartungen (wie Sicherheit, Zufriedenheit usw.)

als Voraussetzung für den sozialen Bestand des Betriebes.

Was heißt strategische Unternehmensplanung?

Die stategische Unternehmensplanung befasst sich mit der langfristigen Planung von Strategien zur Verbesserung der Erfolgskraft und der Wettbewerbsposition eines Unternehmens.

Eine Unternehmensplanung wird als strategisch betrachtet, wenn sie sich an langfristigen Zielen ausrichtet (i.d.R. > 5 Jahre).

Gegensatz ist die oerative Planung, die eher kurzfristig bzw. mittelfristig ausgerichtet ist (Spannen von 1 - 5 Jahren). Die kurzfristige (operative) Planung auf ein Jahr wird teilweise als Budget bezeichnet.

Was legt die strategische Unternehmensplanung fest?

Gegenstand der strategischen Unternehmensplanung sind:

- Festlegung des Unternehmenszwecks

- Abgrenzung der Märkte

- Definition strategischer Geschäftsfelder

- Festlegung der strategischer Stoßrichtung

- Verteilung der Ressourcen auf die strategischen Geschäftsfelder

Welche Ziele hat die Strategische Unternehmensplanung?

Zielsetzung der stategischen Unternehmensplanung ist die Festlegung langfristiger Unternehmensziele und der langfristigen Unternehmenspolitik unter Berücksichtigung von Kunden, Wettbewerbern und Konjunktur.

Instrumente der Unternehmensplanung

- Analyse-Techniken (z.B. Protfolio-Analyse, Stärken-/Schwächeprofil)

- Problemlösungs- und Kreativitätstechniken (z.B. Brainstorming)

- Umfrage-Techniken (z.B. Kundenbefragung)

- Vergleichstechniken (z.B. Benchmarking)

- Planungstechniken (z.B. Szenariotechnik)

- Optimierungstechniken (z.B. TQM)

Diese Instrumente dienen meist zur Formulierung von Grundlgegendem (Visionen, Mission) und der strategischen Zielen.

Aus den strategischen Zielen leiten sich dann die operativen Ziele ab (z.B. Umsatz, Gewinn, Marktanteil, Rendite, Produktivität etc.)

Rolle des Personalwesens in der strategische Unternehmensplanung

Das Personalwesen schafft die Rahmenbedinungen dafür, dass diejenigen Mitarbeiter, die zur Erreichung der strategischen Ziele benötigt werden, eingestellt, eingearbeitet, betreut, gebunden und freigesetzt werden.

Ferner stellt das Personalwesen geeignete Systeme zur Mitarbeiterführung, Vergütungssysteme, Zielvereinvarung, Mitarbeiterbeurteilung etc.) zur Verfügung.

Ziele der Personalwirtschaft im Rahmen der Unternehmensstrategie

Die Formulierung und Gestaltung personalpolitischer Ziele im Rahmen der Unternehmensstrategie geschieht im Rahmen der Personalpolitik.

Einige ausgewählte personalwirtschaftliche Ziele sind:

Beschäftigungsoptimierung (hohe Auslastung der Kapazität, Flexibilisierung der Arbeit, ggf. Kapazitätsanpassungen)

Minimierung der Personalkosten(direkte Personalkosten, indirekte Personalkosten, Fluktuationskosten (Mitarbeiterdurchlauf...))

Leistungsteigerung (quantitativ (Anreizsystem), qualitativ(Motivation Training, Führungsstil, Teams, etc.))

Förderung von Kreativität und Erfahrung (kooperativer Führungsstil, Gruppendynamik (Qualitätszirkel etc.))

Soziale humanitäre Ziele (Berücksichtigung der sozialen / familiären Bedürfnisse (Mitarbeiterzufriedenheit, Work-Life-Balance, Employabiltiy))

Study