Personal und Organisation

Personal und Orga / Diploma Nordhessen

Personal und Orga / Diploma Nordhessen


Venture Voom
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Personal- und Organisationsentwicklung. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Personalplanung, Personalentwicklung und Mitarbeitergespräche, sowie deren Ziele, Methoden und Instrumente. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der Personalwirtschaft vertraut machen möchten.
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Allemand
Créé / Mis à jour
07.10.2013 / 12.12.2021

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Was ist das Oberziel der Personalplanung?

Oberziel der Personalplanung: … ist es, das erforderliche Personal für zukünftige Aufgaben mit der entsprechenden Qualifikation zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen „right man – right place – right time“

Herzbergs 2-Faktoren-Theorie

Dis-Satisfaktoren: (Hygienefaktoren) Sozialeinrichtungen, Arbeitsedingungen Satisfaktoren (Motivatoren) Anerkennung, Lob, Verantwortung

4 Führungsstile:

  • Partizipativer (Kooperativer) FS (Demokratisch)
  • Autoritärer
  • Laissez-Faire
  • Situativer

Maslowsche Bedürfnispyramide

 

Selbstverwirklichung

Ich-Bedürfnisse: Anerkennung, Status, Wertschätzung

Soziale Bedürfnisse: Zugehörigkeit, Liebe, Ausbildung

Sicherheitsbedürfnisse: Dasein, Arbeit, Zukunft

Physiologische B: Essen, Kleiden, Wohnen

Motivation & PE

Ein Nachhaltiges „mehr“ aus den Mitarbeitern herausholen

Was spricht für oder gegen …

off the job, near the job, on the job

off the job: seminargebühren, reise- aufenthaltskosten, ausgefallene arbeitszeit, opportunitätskosten (minderleistung), verwaltungskosten (ausschreibungsgebühren)

 

near the job: honorare, reisespesen der referenten, anteilige gehälter interner referenten, raum und lehrmittelkosten, ausgefallene arbeitszeit der teilnehmer, opportunitätskosten, verwaltungskosten

 

on the job: kosten für unterrichtung durch vorgesetzen, ausgefallene arbeitszeit, opportunitätskosten, vewaltungskosten

 

Inwieweit hängen Personalentwicklung und Organisationsentwicklung zusammen?

PE führt zu OE und umgekehrt. Hierarchie und Struktur der Firma haben einfluss darauf, ob OE stattfinden kann.

 

3 Ziele des Mitarbeitergesprächs

Ökonomisch, Sozial und Persönliche Ziele

Zielerfolg (ökonomische Sachbelange: Rentabilität, Effizienz, Effektivität)

Erhaltungerfolg (Zwischenmenschliche Belange: Sympathie, Motivation, Teamgeist)

Individualerfolg (Persönliche Belange: Bedürfnisse des MA)

Unterschied Effizienz und Effektivität

 

Effizienz = „Die Dinge richtig tun“

Effizienz ist der im Verhältnis zur Vollständigkeit und Genauigkeit eingebrachte Aufwand, mit der ein bestimmtes Ziel erreicht wird.

Effektivität = „Die richtigen Dinge tun“

Effektivität ist die Vollständigkeit und Genauigkeit, mit der ein bestimmtes Ziel erreicht wird.

3 Ziele des Mitarbeitergesprächs

Zielerfolg (ökonomische Sachbelange: Rentabilität, Effizienz, Effektivität)

Erhaltungerfolg (Zwischenmenschliche Belange: Sympathie, Motivation, Teamgeist)

Individualerfolg (Persönliche Belange: Bedürfnisse des MA)

Welche Fragentypen gibt es

Offene, geschlossene Fragen

rhetorische Fragen

Alternativfragen

Suggestivfragen

Gegenfragen

Höflichkeitsfragen

Funktionen des Mitarbeitergesprächs

Informationsaustausch

Anerkennung und Kritik

Beurteilen (subjektiv) und bewerten (objektiv)

Personalentwicklungsmassnahmen in Relation zum Arbeitsplatz

 

onthejob

- Assistenzaufgaben

- Stellvertretung (und Qualifizierung zur...)

- Job enrichment (Ausbau bestehender Aufgaben)

- Job enlargment (Aufgabenbereiche vergrössern)

 

near the job

- Coaching (Verhaltensänderung)

- Mentoring (Wissensweitergabe)

- Übungsfirma (Azubis)

- Ausbildungswerkstatt

 

off the job

- Vorträge

- Tagungen

- Messen

- Computerbased Training

Was sind Schlüsselqualifikationen

Qualifikationen oder Kompetenzen, die privat wie beruflich genutzt werden können. (Sozial- oder Methodenkompetenz, keine Fachkompetenz)

Schlüsselqualifikationen stärken ist der aktuelle Ansatz der Personalentwicklung.

Nenne Personalentwicklungsmassnahmen intern und extern

 

intern

- Schulungen

- Einarbeitungen

- Personalentwicklungsgespräch

- Zeitungen, Fachzeitschriften

- Workshops

- Qualitätszirkel

- Kurse

- Betriebsprüfungen

 

extern

- Seminare

- Workshops

- Studium

- Ausstellungen, Messen

- Erfa-Gruppen

 

Ziele der PE aus Sicht des Unternehmens und des Mitarbeiters

Ziele der PE aus Sicht des Unternehmens

um langfristig die Unternehmensziele zu erreichen

Instrument der Mitarbeiterbindung

Erhöht die Mitarbeitermotivation

 

Ziele der PE aus Sicht der Mitarbeiter

Eigener Marktwert steigt

Sichert Verbleib im Unternehmen

Definition Personalentwicklung

Personalentwicklung (PE) umfasst alle Maßnahmen der Bildung, der Förderung und der Organisationsentwicklung, die von einer Organisation oder Person zielorientiert geplant, realisiert und evaluiert werden. Zielt auf veränderung des menschl. Verhaltens hin.

 

Definition Potential

Definition Potential: Noch nicht abgerufene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talente

Teile eines Assessmentcenters

Teile eines Assessmentcenters

  • Interview (Laufbahn erzählen)
  • Gruppendiskussion (frei oder vorgegeben, Reizthema)
  • Referat fachbezogenes Thema
  • Präsentation
  • Rollenspiele
  • Postkorbübung

Pro Übung werden mehrere Kriterien untersucht (Mehrdimensional: Sozialverhalten, Leistungsfähigkeit, Teamfähigkeit).

3 Zentrale Aufgaben der Personalentwicklung

  • Versorgungsfunktion
  • Motivierungsfunktion
  • Abstimmungsfunktion

Ziele der Personalentwicklung

 

- Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und anzupassen

("Das können")

- Einstellungen, Motive, Werte und Regeln zu entwickeln und anzupassen

(" Das wollen")

Was ist Personalentwicklung

Personalentwicklung ist die systematische, vorbereitende, durchgeführte und kontrollierte Förderung der Anlagen & Fähigkeiten des Mitarbeiters (in Abstimmung mit seinen Erwartungen und den Unternehmenszielen).

 

Ermittlung des Nettopersonalbedarfs

 

Stellenbestand per 31.12.

+ neue planstellen

- entfallene planstellen

= bruttopersonalbestand per 31.12.

 

MA-Bestand

- feststehende MA-Abgänge

+ feststehende MA-Zugänge

- geschätzte MA-Abgänge

= fortgeschriebener Personalbestand

 

Minus Bruttopersonalbestand = Nettopersonalbedarf

Instrumente der Personalplanung

  • Personaldaten (MA-Unterlagen)
  • Assessmentcenter
  • Statistiken
  • Mitarbeitergespräche
  • Beurteilungsbögen
  • Stellenbeschreibungen

*Bildung (Ausbildung, Fortbildung)

*Aufgabenstrukturierung (job enlargment, enrichment),

*Karriereplanung (Jobrotation, Projekteinsatz)

  • Anforderungsprofile

Arten der Personalplanung

  • Bedarfsplanung Qualitativ und Quantitativ
  • Anpassungsplanung (Beschaffungs-, Einsatz-, Einarbeitungs-, Personalentwicklungs-, Abbauplanung)
  • Personalkostenplanung

Definition „Stelle“

Kleinste Organisatorische Einheit in einem Unternehmen

Vorteile der Personalplanung (Für AG und AN)

Vorteile der Personalplanung für den ArbeitGEBER

  • Planungssicherheit
  • Massnahmen gegen Missstände

Vorteile der Personalplanung für den ArbeitNEHMER

  • Aufstiegsmöglichkeiten
  • Entlastung

Nennen sie je 5 Beispiele für interne und externe Personalbeschaffung

Intern: Ausbildung, Fortbildung, Schulung, Umbesetzung, Workshop

Extern: Messe, Arbeitsamt, Stellenausschreibung, Headhunter, Zeitarbeit

Kernaufgaben der Personalplanung

Planung des Personalbestandes (Quantitativ und Qualitativ)

Personalbeschaffung (intern und extern)

Interne Einflüsse der Personalplanung

  • Motivation der Mitarbeiter
  • Gehälter
  • Arbeitszeiten
  • Arbeitsklima
  • Führungsstil

Externe Einflüsse der Personalplanung:

  • Externer Mitbewerber wirbt Mitarbeiter ab
  • Subventionen, Steuern, Gesetze
  • Innovationen und Technischer Fortschritt

Was ist Planung?

Gedankliche Vorwegnahme von Entscheidungen unter Unsicherheit

Oberziel der Personalplanung:

… ist es, das erforderliche Personal für zukünftige Aufgaben mit der entsprechenden Qualifikation zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen

„right man – right place – right time“

Phasen des Gesprächsverlaufs (MA-Gespräch)

  • Vorbereitung
  • Auflockerungsphase
  • Interviewphase (Wie siehst du das Problem)
  • Informationsphase (Ich sehe das Problem folgendermassen)
  • Verhandlungsphase (Kompromissfindung)
  • Abschlussphase

Étudier