Personal 1. SA
Personalplanung
Personalplanung
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Cartes-fiches
Erklären Sie den Begriff Personalplanung!
Planung des zukünftigen Personalgeschehens im Unternehmen.
Personalplanung setzt Ziele in Maßnahmen um.
Nennen Sie 3 Ziele der Personalplanung!
- Sicherung des Produktionsfaktors Arbeit
- Optimaler Mitarbeitereinsatz
- Schaffung bestmöglicher Arbeitsbedingungen
Welche Einflussgrößen der Personalplanung gibt es?
- interne Einflussgrößen
- externe Einflussgrößen
- Mitwirkungsrechte des Betriebsrates
Nennen Sie 3 Beispiele, interner Einflussgrößen!
- Personalbudget
- Personalfluktuation
- Personalbestand
- Qualifikationsstruktur
Nennen Sie 3 Beispiele, externer Einflussgrößen
- gesetzliche Regelungen
- Konjunktur
- Entwicklung des Arbeitsmarktes
- technische Entwicklung
Welche Rechte hat der Betriebsrat im Bezug auf Personalplanung?
- Unterrichtungsrecht: BR muss über Personalbedarf unterrichtet werden
- Beratungsrecht: Beratung über Art und Umfang der Personalplanungsmaßnahmen
- Vorschlagsrecht: Vorschläge zur Einführung und Durchführung einer Personalplanung
Nennen Sie die Arten der Personalplanung
- Personalbestandsplanung
- Personalbedarfsplanung
- Personaleinsatzplanung
- Personalveränderungsplanung
Wie ermittelt man die Fähigkeitsprofile der Mitarbeiter? (Qualitative Personalbestandsplanung)
- Kenntnisse: Wissen -> Ausbildung und Fortbildung
- Fertigkeiten
- Erfahrungen: Berufserfahrung
Wie berechnet man den zukünftigen Personalbestand? (quantitative Personalbestandsplanung)
BZ = BA + Z - A
Wie wird der qualitative Personalbedarf ermittelt?
Er wird aus den Aufgaben der Mitarbeiter hergeleitet. Die Aufgaben stellen die Anforderungen dar.
Nennen und erklären Sie 3 organisatorische Hilfsmittel der qualitativen Personalplanung!
- Stellenbeschreibung (alle wesentlichen Merkmale der Stellen)
- Inhalte: Stellenbezeichnung, -aufgaben, -ziele, -verantwortung, -anforderungen
- = Ausgangspunkt der qualitativen Ermittlung des Personalbedarfes
- Berufliche Klassifizierung: Es wird in Berufen geplant
- z. B. Industriekaufmann, Meister, Techniker,...
- Anforderungsprofile
- basieren auf den Stellenbeschreibungen
- Stellen die Anforderungen grafisch dar
- bei der Personaleinsatzplanung werden die Anforderungsprofile den Fähigkeitsprofilen gegenübergestellt
Wie berechnet man den Bruttopersonalbedarf?
Einsatzbedarf + Reservebedarf
oder
vorhandene Stellen + neu geplante Stellen - entfallende Stellen
Wie berechnet man den Nettopersonalbedarf?
Bruttopersonalbedarf - Istbestand
Wie berechnet man den Ersatzbedarf?
voraussichtliche Abgänge - voraussichtliche Zugänge
Wie berechnet man den Neubedarf?
Ersatzbedarf + Zusatzbedarf
Welche Verfahren gibt es zur Ermittlung des Personalbedarfs?
- Schätzverfahren
- Stellenmethode
- Stellenplan
- Stellenbesetzungsplan
- Kapazitätsrechnung
- Kennzahlenmethode
Erklären Sie das Schätzverfahren!
Führungskräfte schätzen anhand von Erfahrungen und Wissen den Personalbedarf.
Erklären Sie die Stellenmethode mit Vergleich von Stellenplan und Stellenbesetzungsplan!
Bei beiden werden alle Stellen eines Betriebes aufgeführt. Sie enthalten Gehalts- und Lohngruppen, Stellenbezeichnung. Dargestellt in Form eines Organigramms oder einer Tabelle.
Bei Stellenplan: KEIN Personenbezug
Bei Stellenbesetzungsplan: mit Personenbezug
Nennen Sie 3 Elemente der Kapazitätsrechnung!
- Arbeitserfordernisse (Arbeitsgänge, Arbeitsaufgabe, Arbeitsbereich)
- Arbeitszeiten (Ermittlung z.B. durch REFA)
- Vorgangsmenge (z.B. Aufträge)
Wie berechnet man den Netto-Personalbedarf (+Bruttobedarf) nach Kapazitätsrechnung?
Netto-Personalbedarf = Arbeitszeit pro Arbeitsgang oder Arbeitsaufgabe x Vorgangsmenge / Arbeitszeit pro MA
Für Brutto-Personalbedarf muss ein %-Zuschlag für Krankheit, Urlaub, etc. eingerechnet werden
Erklären Sie die Kennzahlenmethode!
Es wird ein Zusammenhang einer bestimmten betr. Größe (meist Umsatz) und dem entsprechenden Personaleinsatz ermittelt
Was ist das Ziel der quantitativen Personaleinsatzplanung?
Ziel ist der effiziente Einsatz von der Ressource Arbeit
Nennen Sie 4 Elemente der Personalveränderungsplanung!
- Personalbeschaffungsplanung
- Personalfreistellungsplanung
- Bildungsplanung
- Förderungsplanung
Erklären Sie Personalbeschaffungsplanung!
= wenn künftig ein höherer Personalbedarf gegeben ist als der zu erwartende Personalbestand
Erklären Sie Personalfreistellungsplanung!
Wenn der künftige Personalbestand den zu erwartenden übersteigt
Wann ist eine Bildungsplanung notwendig? Welche Möglichkeiten gibt es?
notwendig, wenn die Anforderungen an die Mitarbeiter höher sind als die Fähigkeiten.
- Standartentwicklungspläne: für MA in gleichen Abteilungen, Hierarchieebenen usw.
- Individualentwicklungspläne: speziell für bestimmte MA
Welche Möglichkeiten der Förderungsplanung gibt es? Erklären Sie!
- Einarbeitungsplanung: Planung zur Einarbeitung neuer MA
- Laufbahnplanung:
- Ziele: Mitarbeiterbindung, gezielte Mitarbeiterwentwicklung, langfristige Sicherung eines qualitativen und motivierten Mitarbeiterstamms
- Elemente: Zielbeschreibung, Schaubild der Karrierewege
- Vorgehensweise: Zurverfügungstellen von Orientierungshilfen und Informationen, Konzeptentwicklung
Nennen Sie je 3 Vor- und Nachteile einer Stellenbeschreibung!
- Vorteile:
- Erreichen der beschriebenen Zielsetzungen
- Jeder MA kennt seine ihm zugeteilten Aufgaben und Anforderungen
- Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung bei den MA
- Effizientere Personalpolitik
- Nachteile:
- Entstehung von Verantwortungsüberlagerungen
- Zeit- und kostenintensive Einführung eines solchen Instrumentes
- Aufwendige und ständige Aktualisierung nötig
Nennen Sie je 3 Vor- und Nachteile einer Stellenbeschreibung!
- Vorteile:
- Erreichen der beschriebenen Zielsetzungen
- Jeder MA kennt seine ihm zugeteilten Aufgaben und Anforderungen
- Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung bei den MA
- Effizientere Personalpolitik
- Nachteile:
- Entstehung von Verantwortungsüberlagerungen
- Zeit- und kostenintensive Einführung eines solchen Instrumentes
- Aufwendige und ständige Aktualisierung nötig