Personal 1. SA

Personalplanung

Personalplanung

Andreas Sebastian
Lernen

Andreas Sebastian
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Personalplanung. Sie konzentrieren sich auf die Ermittlung des Personalbedarfs, die Planung von Personalveränderungen und die qualitative sowie quantitative Personalbestandsplanung. Die Karteikarten erklären die verschiedenen Methoden zur Berechnung des Personalbedarfs, wie die Kennzahlenmethode oder die Stellenmethode, und gehen auf organisatorische Hilfsmittel wie Stellenbeschreibungen und Anforderungsprofile ein. Sie eignen sich besonders für Einsteiger in der Betriebswirtschaftslehre, die ein fundiertes Verständnis der Personalplanung und ihrer praktischen Anwendung erlangen möchten.
Karten
29
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
11.12.2013 / 24.08.2016

Lernkarten

Erklären Sie den Begriff Personalplanung!

Planung des zukünftigen Personalgeschehens im Unternehmen.

Personalplanung setzt Ziele in Maßnahmen um.

Nennen Sie 3 Ziele der Personalplanung!

- Sicherung des Produktionsfaktors Arbeit

- Optimaler Mitarbeitereinsatz

- Schaffung bestmöglicher Arbeitsbedingungen

Welche Einflussgrößen der Personalplanung gibt es?

- interne Einflussgrößen

- externe Einflussgrößen

- Mitwirkungsrechte des Betriebsrates

Nennen Sie 3 Beispiele, interner Einflussgrößen!

- Personalbudget

- Personalfluktuation

- Personalbestand

- Qualifikationsstruktur

Nennen Sie 3 Beispiele, externer Einflussgrößen

- gesetzliche Regelungen

- Konjunktur

- Entwicklung des Arbeitsmarktes

- technische Entwicklung

Welche Rechte hat der Betriebsrat im Bezug auf Personalplanung?

- Unterrichtungsrecht: BR muss über Personalbedarf unterrichtet werden

- Beratungsrecht: Beratung über Art und Umfang der Personalplanungsmaßnahmen

- Vorschlagsrecht: Vorschläge zur Einführung und Durchführung einer Personalplanung

Nennen Sie die Arten der Personalplanung

- Personalbestandsplanung

- Personalbedarfsplanung

- Personaleinsatzplanung

- Personalveränderungsplanung

Wie ermittelt man die Fähigkeitsprofile der Mitarbeiter? (Qualitative Personalbestandsplanung)

- Kenntnisse: Wissen -> Ausbildung und Fortbildung

- Fertigkeiten

- Erfahrungen: Berufserfahrung

Wie berechnet man den zukünftigen Personalbestand? (quantitative Personalbestandsplanung)

BZ  = BA + Z - A

Wie wird der qualitative Personalbedarf ermittelt?

Er wird aus den Aufgaben der Mitarbeiter hergeleitet. Die Aufgaben stellen die Anforderungen dar.

Nennen und erklären Sie 3 organisatorische Hilfsmittel der qualitativen Personalplanung!

- Stellenbeschreibung (alle wesentlichen Merkmale der Stellen)

  • Inhalte: Stellenbezeichnung, -aufgaben, -ziele, -verantwortung, -anforderungen
  • = Ausgangspunkt der qualitativen Ermittlung des Personalbedarfes

- Berufliche Klassifizierung: Es wird in Berufen geplant

  • z. B. Industriekaufmann, Meister, Techniker,...

- Anforderungsprofile

  • basieren auf den Stellenbeschreibungen
  • Stellen die Anforderungen grafisch dar
  • bei der Personaleinsatzplanung werden die Anforderungsprofile den Fähigkeitsprofilen gegenübergestellt

Wie berechnet man den Bruttopersonalbedarf?

Einsatzbedarf + Reservebedarf

oder

vorhandene Stellen + neu geplante Stellen - entfallende Stellen

Wie berechnet man den Nettopersonalbedarf?

Bruttopersonalbedarf - Istbestand

Wie berechnet man den Ersatzbedarf?

voraussichtliche Abgänge - voraussichtliche Zugänge

Wie berechnet man den Neubedarf?

Ersatzbedarf + Zusatzbedarf

Welche Verfahren gibt es zur Ermittlung des Personalbedarfs?

- Schätzverfahren

- Stellenmethode

  • Stellenplan
  • Stellenbesetzungsplan

- Kapazitätsrechnung

- Kennzahlenmethode

Erklären Sie das Schätzverfahren!

Führungskräfte schätzen anhand von Erfahrungen und Wissen den Personalbedarf.

Erklären Sie die Stellenmethode mit Vergleich von Stellenplan und Stellenbesetzungsplan!

Bei beiden werden alle Stellen eines Betriebes aufgeführt. Sie enthalten Gehalts- und Lohngruppen, Stellenbezeichnung. Dargestellt in Form eines Organigramms oder einer Tabelle.

Bei Stellenplan: KEIN Personenbezug

Bei Stellenbesetzungsplan: mit Personenbezug

Nennen Sie 3 Elemente der Kapazitätsrechnung!

- Arbeitserfordernisse (Arbeitsgänge, Arbeitsaufgabe, Arbeitsbereich)

- Arbeitszeiten (Ermittlung z.B. durch REFA)

- Vorgangsmenge (z.B. Aufträge)

Wie berechnet man den Netto-Personalbedarf (+Bruttobedarf) nach Kapazitätsrechnung?

Netto-Personalbedarf = Arbeitszeit pro Arbeitsgang oder  Arbeitsaufgabe x Vorgangsmenge / Arbeitszeit pro MA

Für Brutto-Personalbedarf muss ein %-Zuschlag für Krankheit, Urlaub, etc. eingerechnet werden

Erklären Sie die Kennzahlenmethode!

Es wird ein Zusammenhang einer bestimmten betr. Größe (meist Umsatz) und dem entsprechenden Personaleinsatz ermittelt

Was ist das Ziel der quantitativen Personaleinsatzplanung?

Ziel ist der effiziente Einsatz von der Ressource Arbeit

Nennen Sie 4 Elemente der Personalveränderungsplanung!

- Personalbeschaffungsplanung

- Personalfreistellungsplanung

- Bildungsplanung

- Förderungsplanung

Erklären Sie Personalbeschaffungsplanung!

= wenn künftig ein höherer Personalbedarf gegeben ist als der zu erwartende Personalbestand

Erklären Sie Personalfreistellungsplanung!

Wenn der künftige Personalbestand den zu erwartenden übersteigt

Wann ist eine Bildungsplanung notwendig? Welche Möglichkeiten gibt es?

notwendig, wenn die Anforderungen an die Mitarbeiter höher sind als die Fähigkeiten.

- Standartentwicklungspläne: für MA in gleichen Abteilungen, Hierarchieebenen usw.

- Individualentwicklungspläne: speziell für bestimmte MA

Welche Möglichkeiten der Förderungsplanung gibt es? Erklären Sie!

- Einarbeitungsplanung: Planung zur Einarbeitung neuer MA

- Laufbahnplanung:

  • Ziele: Mitarbeiterbindung, gezielte Mitarbeiterwentwicklung, langfristige Sicherung eines qualitativen und motivierten Mitarbeiterstamms
  • Elemente: Zielbeschreibung, Schaubild der Karrierewege
  • Vorgehensweise: Zurverfügungstellen von Orientierungshilfen und Informationen, Konzeptentwicklung

Nennen Sie je 3 Vor- und Nachteile einer Stellenbeschreibung!

- Vorteile:

  • Erreichen der beschriebenen Zielsetzungen
  • Jeder MA kennt seine ihm zugeteilten Aufgaben und Anforderungen
  • Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung bei den MA
  • Effizientere Personalpolitik

- Nachteile:

  • Entstehung von Verantwortungsüberlagerungen
  • Zeit- und kostenintensive Einführung eines solchen Instrumentes
  • Aufwendige und ständige Aktualisierung nötig

Nennen Sie je 3 Vor- und Nachteile einer Stellenbeschreibung!

- Vorteile:

  • Erreichen der beschriebenen Zielsetzungen
  • Jeder MA kennt seine ihm zugeteilten Aufgaben und Anforderungen
  • Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung bei den MA
  • Effizientere Personalpolitik

- Nachteile:

  • Entstehung von Verantwortungsüberlagerungen
  • Zeit- und kostenintensive Einführung eines solchen Instrumentes
  • Aufwendige und ständige Aktualisierung nötig

Lernen