Pathologie

Pathologie in der Podologie

Pathologie in der Podologie


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über pathologische Zustände im medizinischen Bereich, insbesondere für Berufslehrlinge. Sie decken Themen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und Stoffwechselstörungen ab, wobei Schwerpunkte auf Insulin, Blutzucker, und verschiedenen Syndromen liegen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Mediziner und Pflegekräfte, die ein fundiertes Verständnis der Pathologien und deren Behandlungen benötigen.
Cartes-fiches
40
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22
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
23.02.2016 / 30.04.2025

Cartes-fiches

1

Koronare Herzkrankheiten

  • Angina Pectoris
  • Herzinfarkt
  • Herzrythmusstörungen
  • Herzinsuffizienz

2

Angina pectoris

"Brust Enge"

Anfallartige Schmerzen in der Herzgegend, ausstrahlend in den linken Arm.

Nicht länger als 20 min.

Studien: stabile/instabile AP

3

stabile Angina pectoris

Schmerzen nur bei:

  • körperliche Belastung
  • starke seelische Erregung

besser als instabile AP

4

instabile Angina pectoris

Schmerze auch in Ruhe oder sogar nachts oder stabile AP verschlechtert sich; kann im Herzinfarkt enden.

5

Herzinfarkt

Herzmuskelzellen sterben

hohe Sterberate

klassische Symptome:

  • Vernichtungsschmerz
  • plötzliche Blässe
  • Schweissausbruch
  • Atemnot
  • Bewustseinsstörung

6

Herzrythmusstörungen

grösste Gefahr nach überlebtem Herzinfarkt

Kammer-Extrasystolen

Kammerflimmern

aber: superventrikuläre ES sind zumeist harmlos

7

Herzinsuffizienz

Herzleistung ist vermindert

Symptome:

  • Kurzatmigkeit
  • Stauungsödeme
  • starke Leistungsminderung

8

Stauungsödeme

bei Herzinsuffizienz

vor dem rechten Herzen:

  • Unterschenkelödeme

vor dem linken Herzen:

  • Lungenödem

9

Arteriosklerose

Fett-artige Ablagerungen, sog. "Atherome"/"Plaques" in den Wänden der Arterien

manche Arterien starr (Folge: Bluthochdruck)

können platzen (Folgen: Thrombus und Infarkt)

10

Hypertonie

systolisch über 140 mmHG

verschiedene Ursachen aber siche auch:

  • Bewegungsmangel
  • Arteriosklerose
  • Diabetes mellitus

11

Akuter Arterien-Verschluss

5 Ps:

  • Pain (Schmerz)
  • Paleness (Blässe)
  • Pulslessness (Pulslosigkeit)
  • Paralysis (Lähmung)
  • Paraesthesia (Missempfindungen)

12

Kompartment-Syndrom

Einklemmung einer Arterie in einer Muskel-Loge

z.B. im Fach der Extensoren am Unterschenkel

13

PAVK

periphere arterielle Verschluss-Krankheit

Stadien:

  1. Beschwerdefreiheit
  2. schmerzfreies Gehen a) über b) unter 200m
  3. schmerzen in Ruhe
  4. Ulcus, Nekrose, Gangrän

14

Venen-Erkrankung

  1. Varikose
  2. oberflächlichhe Venenentzündung
  3. tiefe Beinvenenthrombose
  4. chronisch-venöse Insuffizienz

15

Varikose

Krampfader-Leiden

Varize = Krampfader = geschlängelt prall gefüllte Hautvene

Perforans-Venen transportieren Blut nicht mehr in die Tiefe

16

Thrombophlebitis

oberflächliche Hautvenenentzündung

schmerzhaft aber harmlos

alle Zeichen der Entzündung

Kühlung und Bewegung hilft

17

Phlebothrombose

tiefe Beinvenen-Thrombose

lebensgefährlich:

  • Thrombus kann sich losreissen und Lungenembolie erzeugen
  • pro Jahr sterben 4000 Menschen an einer Lungenembolie nach Phlebothrombose
  • Bewegung hilft z.B. bei langem Sitzen

18

Chronisch venöse Insuffizienz

= postthrombotisches Syndrom

Abtransport des Venenblutes aus den Beinen schlecht

Gefahr von Ulcer

Bewegung und Kompression hilft

19

Virchow`sche Trias

Wann kann strömendes Blut gerinnen?

  • es fliesst zu langsam
  • es hat die falsche Zusammensetzung
  • die Gefässwand ist beschädigt

20

einige Ursachen des Metabolischen Syndroms

  • Überernährung
  • Bewegungsmangel
  • Medikamente

21

Metabolisches Syndrom

Typisch:

  • Bauchumfang zu gross
  • grenzwertige Fett- und Zuckerwerte
  • grenzwertige Blutdruckerhöhung
  • führt zu Diabetes mellitus
  • fördert die Arteriosklerose

22

Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit

  • Typ 1 Autoimmunerkrankung (absoluter insulin Mangel)
  • Typ 2 erworben (Zellen werden Insulin-resistent)

23

Insulin-Shock

= Hypoglykämisches Koma

Lebensgefährliche Unterzuckerung

irgendwie Zucker geben!

24

Diabetisches Koma

= Hyperglykämisches Koma

Das Blut ist sehr zäh und sauer, nicht unmittelbar tödlich langfristig aber sehr ungesund.

25

Insulin

Hormon der Inselzellen des Pankreas (=Bauchspeicheldrüse)

senkt den Blutzuckerspiegel

benötigt Insulin-Rezeptoren

26

Glucose

DER Brennstoff vieler Zellen

C6H12O6

ein Kohlenhydrat

ein Mono-Saccharid

(=ein Einfach-Zucker)

27

Fructose

Fruchtzucker

10x süsser als Glucose

ein Mono-Saccharid

zuviel Fruchtzucker macht Durchfall

28

Galactose

Schleimzucker

ein Mono-Saccharid

Baustoff in vielen Mucopolysacchariden (=Schleim)

29

Saccharose

Haushaltszucker aus Zuckerrübe oder-Rohr

ein Disaccharid aus Glucose + Fructose 

braun oder weiss ist gleich für den Stoffwechsel

30

Lactose

Milchzucker

in Milch und Milchprodukten

ein Disaccharid aus Galactose + Glucose

man braucht für Milchverdauung das Enzym Lactase

31

Insulin Antagonisten

erhöhen den Blutzuckerspiegel

  • Glucagon
  • Adrenalin
  • Cortisol
  • Wachstumshormon

32 

Diabetes mellitus Typ 1

"Jugend Diabetes"

Autoimmun-Erkrankung

absoluter Insulinmangel

plötzlicher Beginn:

  • starker Durst
  • Leistungsknick
  • Gewichtsverlust

33

Diabetes mellitus Typ 2

 

"Altersdiabetes*

Hyperinsulinämie, dann relativer Insulin-Mangel bei Insulin-Resistenz

undeutliche Symptome

oft durch falsche Lebensweise

34

Glykämischer Index

wie schnell eine Nahrung in Glucose umgebaut wird und den Blutzucker ansteigen lässt

je kleiner desto besser

35

HBA1c

"Blutzucker-Gedächtnis"

Hämoglobin an Glukose gebunden (=Glykohämoglobin)

ein Mass für den BZ-Spiegel der letzten 8 Wochen

36

neuropathischer Fuss

70% des diabetischen Fusses

  • warme Füsse
  • Fusspuls tastbar
  • schmerzlose Verletzungen
  • Malum perforans

37

Angiopathischer Fuss

30% des diabetischen Fusses

  • kalte Füsse
  • keine Fusspulse tastbar
  • Verletzungen sehr schmerzhaft
  • Nekrosen

38

Gicht

anfallsartig zu hohe Harnsäurespiegel im Blut

Ablagerung von Harnsäure

Podagra = Grosszehengrund-Gelenk

Tophus = Gicht- Knoten

Ursachen heute überwiegend genetisch

39

Therapie der Gicht

mehr pflanzliche Kost

Uricosurica fördern Harnsäureausscheidung

Uristatica bremsen Harnsäure-Bildung

40

Harnsäure

eine stark ätzende Säure

wird aus Purinen (Guanin und Adenin) gebildet

kann Gichtanfall auslösen

Étudier