Pathologie

Krankheit der Nieren, Harnwege, und Prostata

Krankheit der Nieren, Harnwege, und Prostata


Sara Klötzli
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Pathologie der Nieren und Prostata, geeignet für die Berufslehre. Sie behandeln Themen wie Niereninsuffizienz, Nierenversagen, Pyelonephritis, Nephrolithiasis und Prostatakarzinom, einschließlich deren Symptome, Therapien und Ursachen. Besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachleute, die sich auf die Diagnose und Behandlung von Nieren- und Prostataleiden spezialisieren möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
17.02.2014 / 22.01.2018

Lernkarten

Urin

Mittelstrahlurin

Farbe

gelb- bis rotbraune verfärbung durch Abbauprodukt des Bilirubins

roter Urin:

 Blut Hämaturie

Randen oder Medis können den Harn aug rot verfärben

pH

leicht sauer pH: 6

Spezifisches Gewicht=Dichte des Harns

1002-1040 g/L (bei normaler Nierenfunktion

Harnmenge

 

Oligurie

Anurie

1000-2000 ml / 24 Std

bei vielem Trinken , Diuretika mehr; bei starkem Schwitzen weniger

weniger als 400 ml / 24 Std

keine Urinüroduktion

Proteinurie

Ursache:

Ausscheidung von mehr als 150 mg Eiweiss / 24 Std

Die Glomeruli sind pathologisch eiweissdurchlässig

Mikroalbuminerie

mehl als 30 mg Albumin / 24 Std = Hinweis auf eine diabetische Nephropathie (Nierenerkrankung)

Nephrotisches Syndrom

°Ursache

Ausscheidung von mehr als 3.5 g Eiweiss / 24 Std mit Malteserskreuzen im Sedi (Hinweis auf Lipide)

Es ist keine eigentliche Erkrankung, sindern ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Störung der Symptome: Ödeme (Gesicht, Beine), erniedrigter Serumeiweisskonzentration

°: Glomerulonephritis, Plasmozytom, diabetische Nephropathie, Arzneimittel (Gold, NSAR), Karzinome, Infektionskrankheiten

Mikrohämaturie

Makrohämaturie

Ec im Urin erhöht, aber keine Rotverfärbung des Urins

Blut verfärbt den Urin rot (mindestens 0.5 ml Blut in 500 ml Urin

Hämaturie

Ursachen: HWI, Antiokoagulantienblutung, Gerinnungsstörung, Harnwegssteine (Nephrolithiasis), Prostatakrebs, Tumero der Harnwege (Blase, Niere), Glomerulonephritis (Nierenparenchymerkrankung)

Uricult

100000 Jeune ider mehr pro ml Urin = HWI

rote Seite (McCnokey-Agar): Wachstum von grammnegativen Keimen

gelbe Seite (Nähr-Agar): Wachstum von grammnegativen und grammpositiven Keimen

Serum

Messung der harnpflichtigen Substanzen: Harnstoff, Kreatinin

Kreatinin ist erhöht wenn die Nierenfunktion mehr als 50% eingeschränkt ist

Elektrolyten (stark erhöhtes Kalium und Kalzium bei Niereninsuffizienz möglich.

Kreatininclearance

gibt an welche Menge Blut die Neiren / min reinigen können

⇒ Je höher die Kreatininclearance, desto besser ist die Reinigungskraft der Nieren

⇒Absinken des Wertes zeigt eine eingeschränkte Nierenfunktion schon im Anfansstadium (beginnende Niereninsuffizienz), wenn das Serumkreatinin noch normal sit.

Bildgebende Verfahren

 

Sonographi der Nieren, ableitenden Harnwege und der Prostata, CT, MRI

Nierenangiographie (Kontrastmitteldarstellung der Gefässe), Dopplersono (Ultraschalldarstellung fer Gefässe)

Urograpgie: Darstellung der Nierenwege mit Kontrastmittel

Zytoskopie: Blasenspiegelung

HWI

Vorkommen:

häufig bei Frauen

selten bei Mänern und Kindern

Wichtig: Bei Männern und Kindern beim 1. HWI Abklären.

bei Kindern z. B.: Missbildung der Nieren und der ableitenden Harnwege evtl. mit Harnstauung. (Hydronephrose)

bei Männern z. B.: Harnstauung, Prostatavergrösserung, Diabetes, Blasensteine, Tumore (Prostata-, Blasenkarzinom)

HWI

Erreger

E.voli, Staphylokokken,

selten: Klebsiellen, Proteus, Enterokokken

Der Infekt steigt meistens von der Harnröhre nch oben.

HWI

Symptome

akuter Beginn mit gehäuftem Harndrang (Pollakisurie), kliene Urinportionen, Brennen beim Wasserlösen, Blut im Urin

HWI

Urinsediment

Urinstreifen

Lc, Mikro-, oder Makrohämaturie, Urikult vom Mittelstrahlurin mit mehr als 100000 Keime / ml Urin

Nitrit +

HWI

Therapie

3-Tage-Behandlung mit Antibiotikum, evtl. Antibiogramm, viel trinken

HWI

Prophylaxe

häufig Blasenentleerung, auch nach dem Geschlechtsverkehr. Damit werden dei Keime ausgeschwemmt.

Uretheritis (Harnröhrenentzündung)

Erreger

Übertragung gurch Geschlechtsverkehr: Chlamydien, Mykoplasmen, Gonorrhoe

Uretheritis (Harnröhrenentzündung)

Symptome

ähnlich wie bei HWI, beim Mann Ausfluss (eitrig bei der Gonoorhoe)

Uretheritis (Harnröhrenentzündung)

Befunde

fehlende Leukozyturie und Bakteriurie bei Chlamydien und Mykoplasmen. ⇒ Nachweisbar mir PCR = (Polymeraskettenreaktion)

Gonorrhoe⇒ eitriger Ausgluss, nachweis des Bakteriums Neisseria gonorrhoeae

Uretheritis (Harnröhrenentzündung)

Therapie

Antibiotika je nach Erreger.

unkomplizierte HWI können auch nur symptomatisch behandelt werden. Antibiotikum nur bei fehlendem Abklingen des Infekts

Nierenbeckenentzünung (Pyelitis, Pyelonephritis)

Vorkommen

sehr gefährdet sind Schwangere

Nierenbeckenentzünung (Pyelitis, Pyelonephritis)

Vorkommen

sehr gefährdet sind Schwangere

Nierenbeckenentzünung (Pyelitis, Pyelonephritis)

Pathogenese

Erreger gelangen auf hämatogenem Weg oder von einer Zystitis aufsteigend in das Nierenbecken(Pyelitis) und das Nierengewebe (Pyelonephritis)

Nierenbeckenentzünung (Pyelitis, Pyelonephritis)

Symptome

akut Fieber, Schüttelfrost, Verschlechterung des AZ, Überlkeit, Erbrechen, Lendenschmerzen, bei einem aufsteigendem Infekt (vorgängig) Blasenbeschwerden.

wichtig!! Die Erkrankung ist deutlich schwerwiegender ein ein HWI und Bedarf einer zügigen Behandlung. Eine Chronifizierung der Pyelonephritis ist möglich.

Nierenbeckenentzünung (Pyelitis, Pyelonephritis)

Urinsediment

Labor

Leukozyturie, Leukozytenzylinder, Mikro- oder Makrohämaturie, Urinkultur vom Mittelstrahlurin mit mehr als 100000 Keimen / ml Urin

Infektblutbild, erhöhte CRP und BSR

Nierenbeckenentzünung (Pyelitis, Pyelonephritis)

Komplikation

Urosepsis (Blutvergiftung ausgehend von der Pyelonephritis)

Nierenbeckenentzünung (Pyelitis, Pyelonephritis)

Therapie

Antibiotika (Antibiogramm anfertige)

Bettruhe und viel Flüssigkeit

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Vorkommen

10% der Bevölkerung

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Ursachen

⇒Kalziumsteine 75-85% (im Röntgen sichtbar) bei vermehrter Ausscheidung von Kalzium, Phosphat, Oxalat, Harnsäure

⇒Infektsteine 10-15%

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Symptome

⇒ Leitsymptim Nierenkolik: heftige, krampfartige Flanken- und Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in den Unterbauch, in die Leissten und in den Hoden. Schmerz entsteht wenn ein Nierenstein auf dem Weg vom Nierenbecken durch den Ureter in die Blase die Wände der Harnwege dehnt und damit irritiert.

⇒ Übelkeit, Erbrechen, Die Nierenlogen sind klopfempfindlich

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Urin

*Urinsediment

Mikro- selten Hämaturie,

Abnahme des Urikults (Hinweis auf einen Infekt), Sieben des Urins, um die Harnsteine für die Analyse abfangen zu können.

*Erythrozyturie, Kristalle, evtl. Infektzeichen

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Bildgebende Verfahren

Abdomenleeraufnahme: Kalziusteine sind sichtbar, Uratsteine sind nicht röntgendicht.

Ultraschall: grössere Steine können erkannt werden. Feststellung einer Hydronephrose (Nierenbeckenstauung)

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Komplikation

Hydronephrose mit Zerstörung des Nierengewebes, wenn die Harnstauung lange anhält.

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Therapie

Steinkolik: NSAR i.v. oder i.m., evtl. Blocker des Sympathikus.

Steine die immerwieder zu Koliken führen: sie können endoskopisch anlässlich einer Zytoskopie aus den Harnleitern entfernt werden.

evtl. extrakorporale Steinzertrümerug mit der Stosswellentherapie.

Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Prophylaxe

Viel trinken, Fleich reduzieren, viel Früchte und rohes Gemüse. Vermeiden von oxalathaltigen Lebensmitteln (Eistee, Schwarztee, Spinat, Schokolade)

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