Pädiartrie

Examensfragen K41

Examensfragen K41


Björn Wißmann
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Pädiatrie auf Berufslehrniveau. Sie konzentrieren sich auf Entwicklungsmonate, motorische Fähigkeiten und Therapieansätze wie Bobath, sowie auf die Diagnostik und Behandlung der infantilen Cerebralparese (ICP). Besonders nützlich für angehende Pädiater und Physiotherapeuten, die ihr Wissen über kindliche Entwicklung und neurologische Störungen vertiefen möchten.
Karten
25
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
19.06.2014 / 29.07.2014

Lernkarten

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 1

-Primitives Strampeln in RL ( Massenbewegung),
-Alle 15 Neugeborenen Primärreaktionen sind positiv (moro,suchreaktion,saugreaktion),
-erste stellreaktion ( nackenstellreaktion)

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 2

-Feschterstellung in RL,
-Hand Mund Koordination,
-erstes soziales lächeln,

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 3

- beginn der symmetrischen Phase ,
- Hand Hand Koordination,
- Auge Hand Mund Koordination

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 4

beginn der Säuglingsphase ,

-kopf heben beginnt,
-Ellenbogenstütz,
-

fußsohlenkontakt

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 5

-volle kopfkontrolle in RL,
-GG Reaktion in BL erreicht,
-hand knie Koordination

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 6

-beginn der amphibienreaktion in BL,
-sitz als neue position,
-GG Reaktion in BL&RL

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 7

-aus RL drehen mit Rotation in BL,
-Mobilität nimmt zu ,
-in BL PIVOTING ( UA-Stütz drehen um die eigene Achse

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 8

-in BL Robben,
- in SL römersitz,
-rocking ( stoßweise PO nach hinten schieben im 4FsT

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 9

-GG im 4FsT erreicht ,
-hochziehen an Gegenständen in stand

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 10

-langsitz,
-aktiver Stand
-eitwärts gehen an möbeln

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 11

-Aktiver langsitz
-GG Reaktion erreicht
-vorwärtslauten mit U Stellung der arme ( festhalten)

Fähigkeiten Entwicklungsmonat 12

-kurz freier stand möglich
-bärenstand
-einbeinkniestand

Merkmale eines guten 4 FsT

1.hände stehen unter den schultern
2.knie unter der Hüfte
3.schultergürtel in Dep/Add
4.unterbauchspannung

Mobilität für Stabilität

und bedeutung für sensomotorische entwicklung für säuglinge  

In BL : Aufrichtung von kopf und rumpf gegen die schwerkraft 

In RL : Aufrichtung der Extremitäten gegen die Schwerkraft 
Später fortbewegen. 


Bedeutung für die Sensomotorische Entwicklung  : Durch Moblilität für Stabilität entsteht erst das Körperschema .
                                                                                 Dadurch kann sich ein kind sensomotorisch korrekt entwickeln nach                                      
                                                                                 dem prinzip :Reizaufnahme -Reizverarbeitung-reaktion
                                                                                 aufrichting findet von cranial nach caudal statt

Zielkategorie eines ICF- Befundes 

Familienanamnese: Anzahl SS,Gravida?,ansteckende krankheiten, geburt / para ? ,chron.erkrankung bei eltern ,                        
                                allergien, vererbbare krankheiten 

SS-Anamnese       : Kreislauf / stoffwechselerkrankungen , komplikationen , Risikoschwangerschaft 

Geburtsverlauf       : Sectio/ Spontangeburt , termingerechte geburt , hilfsmittel während der ss ( saugglocke forceps) 
                                 geburtsverletzung, koplikation ( nabelschnur ,infekton, asphyxie)  APGAR-wert 

Verhaltenauffälligkeiten: Motorische verhalten , schlafverhalten , spiel und sozialverhalten , essverhalten 

 

Merkmale / Prinzipien aus Bobath 

Fähigkeitsorientierung: Bobath stützt sich auf das individuelle interesse , die motivation und die aktiviät des Pat.
Alltagsorientierung: Die Therapei ist auf die lebenswelt und die kompetenzen des pat. bezogen 
Aktualisierung: Wir bufunden in der therapie und therapieren beim befund 
Dynamik: Die therapie ist ein dialogischer prozess zw. pat. & th.
Wissenschaftlich: kenntnis neurologischer grundlagen ,wissen über entwicklungstörung , offen für neues 
Handlungsziel: Eigenständige, varible problemlösung für den Pat.und sein Handlungsziel
Interdisziplinarität: Interprofessionelle zusammenarbeit mit anderen berufgruppen und jeweils fachspezifischen zielen

Primäre Reaktion bei Neugeborenen 

PPS = Primäre Positive Stehbereitschaft 
Placingreaktion
Nackenstellreaktion
Kopf auf Körper 
Körper auf Körper 

Reflex Reaktion 

Reflexe sind unwillkürlich , regelhaft ablaufende Vorgänge als Antwort auf äussere Reize ( über die Haut / Propriozeptoren und das Labyrinth.

Reflexe sind antworten auf äussere Reize , die in einem bestimmten muster erfolgen 
             Bsp: Tonische Reflexe 
             TLR= Tonischer Labyrinth Reflex ( vorbeugen des Kopfes = zunehmender Beugetonus 
             Rückenstrecker des Kopfes =zunehmender Strecktonus ( Physiologisch 0-3 lebensmonat)

Physiologischer Handstütz 
 

- Die Belastete Stelle der Hand/ Handteller/Handwurzeloder Faust 

- Die belastete Stelle des Rumpfes 

- Belastung des Unterbauches auf Symphyse bzw. Oberschenkelvorderseite 

- Die Korerkte Position der Hände stützen unter den Schultergelenken , unter dem Bauch  

Physiologischer Handstütz 
 

- Die Belastete Stelle der Hand/ Handteller/Handwurzeloder Faust 

- Die belastete Stelle des Rumpfes 

- Belastung des Unterbauches auf Symphyse bzw. Oberschenkelvorderseite 

- Die Korerkte Position der Hände stützen unter den Schultergelenken , unter dem Bauch  

Sekretolyse bei Frühgeborenen 

Fingerperkussion am Verntralen / Lateralen /dorsalem Thorax

lagerung 

austreichungen 

Kontaktatmung 

Grundprinzipien der Tonusregulation bei path. HYPOTONUS 

- Möglichst zügiges bewegen 
- räumliche summation von schlüsselpunkten zur Fazilittion
- eher distale schlüsselpunkte wählen 
- kleine USF bzw. labile USF wählen ( vielen Propriozeptive/taktile/vestibuläre reize)

Position des Körperschwerpunktes in verschiedenen ASTEN

Ellenbogenstütz : Bauchnabel 
Handstütz :Symphyse 

Infantile Cerebralparese  ( ICP):     Definition,Ursachen,Merkmale,Symptome

Definition: Entwicklungsstörung der Haltung & Bewegung die zu Aktivitätseinschränkungen führt
                 Störung im bereich MOTORIK,SENSORIK,AUFFASSUNG,KOMMUNIKATION,VERHALTEN


Ursachen :     Pränatal: Genetische Defekte, Alkohol, Infektio.
                       Perinatal: Durchblutungsstörung, gefäßrisse
                       Postnatal: Blutung, Traumata, Infektion,tumore 

Merkmae :    frühkindliche störung im Hirn , Nicht progredient , behindert die entwicklung gravierend 
                     begleitsymptome wie epilepsie oder intelligenzminderung

Symptome : zentrale muskelschwäche, Hypotnie der Mm, verminderte kondition, verminderte feinmotorik,
                    schnelle ermüdbarkeit,haltungsstörung ,bewegungsstörung,klonus 

 

Infantile Cerebralparese(ICP):    Diagnostik,Klassifikation,Therapie

Diagnostik:  GMFCS ( Gross- Motor- Funktion- Classification- System)  gemessen 

                    Der Ausprägungsgrad der Spastik wird mit der Ashworth- Skala gemessen
                    Ashworth-Skala 
                    0=Kein erhöhter M.tonus 
                    1=Minimal erhöhter MT  ( am Bew.ende)
                    2=erhöhter MT bei ganzer bew.
                    3=erheblich erhöhter MT  und erscherte pessive bew.
                    4=Stark erhöhter MT  kein volles bew. ausmaß möglich 

Klassifikation der ICP

Tetraparese : (60%) beinbetont , seitenbetont,gekreuzt , komplett 
Hemiparese: (30%) arm/bein betont , ganze seite
Hyperkinese wie : dyskinese, ataxien, athetosen. 
90% aller ICP typen werden als hemi oder tetraparesen klassifiziert.
von diesen beiden typen sind etwa 90% der älle von spastischen lähmungen betroffen 
die restlichen 10 % hypotonus oder wechseltonus.

Therapie : Neurologische therapie ansätze wie  bobath & vojta , hilsmittelversorgung 

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