Pädi

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A. G.
Diese Lernkarten behandeln die Entwicklung von Kindern im universitären Kontext, mit Fokus auf motorische Fähigkeiten wie Fein- und Grobmotorik, Bewegungselemente und Phasen der motorischen Entwicklung. Sie decken Themen wie die Entwicklung der Feinmotorik und Grobmotorik bei Kindern unterschiedlichen Alters, die Bedeutung der fundamentalen motorischen Fähigkeiten und die Besonderheiten der pädiatrischen Physiotherapie ab. Diese Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Medizin und Physiotherapie, die sich auf die kindliche Entwicklung und deren therapeutische Ansätze spezialisieren möchten.
Karten
37
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.06.2016 / 09.06.2016

Lernkarten

Definition Entwicklung 

Entwicklung ist ein Prozess in dem ein Organismus wachsende Komplexität und einen höheren Grad von Struktur seiner Austauschprozesse erlangt.

Sie erhöht den Grad der Flexibilität und sie verbessert die Bedingungen des Individuums in seinem Wechselspiel mit der sozialen Umwelt. 

Meilensteine und Grenzsteine der Entwicklung (Definition)

Meilensteine n. Michaelis

Aktivität einem Lebensalter zugeordnet in dem 50% der Kinder diesen Entwicklungsschritt erreicht haben

• z.B. 3. LM mittiger HH Kontakt, 6. LM HF Kontakt, 12. LM Hochziehen in Stand/seitlich entlanggehen, etc.

 

Grenzsteine n. Michaelis

Aktivität in dem 90% der Kinder diesen Entwicklungsschritt erreicht haben, also wann Kinder spätestens was tun sollen

• z.B. 18 Monate frei gehen 

HAUPTMERKMALE des NEUGEBORENEN (7 Punkte)

  •  Physiologische Flex mit add. Extremitäten
  •  Kaum Aktivität gegen Schwerkraft
  • Desorientierung im Raum
  • Bewegungen wirken ziellos, unkoordiniert
  • Kein Alignment entlang der Körpermittellinie
  • Neugeborenes zeigt ↑Bewegung aber ↓Stabilität
  •  «Writhing» General Movements 

Hauptmerkmale im ersten Trimeon? (7 Punkte)

  • ↓Flexion, Extremitäten abduzierter↑Rumpfstabilität
  • Beginnende Aktivität des Oberkörpers gegen die Schwerkraft
  • Kopf kann in Bauchlage bis 45° angehoben werden
  • ↑Extension des Rumpfes
  • Selbsterforschung - bringt Hände bewusst zum Körper
  • ↑Alignment des Rumpfs
  • «Fidgety» General Movements 

Wie ist die Feinmotorik im ersten Trimeon? (6 Punkte)

Handfunktion/ Visus

  • Wischende Bewegungen

  • ↓Greifreaktion, keine willkürliche Handöffnung

  • Hand-Mund Koordination erlaubt taktiles Erkunden

  • Gewichtsübernahme durch Unterarme

  • ↑Fixieren, sieht ab 3.-4. Wo Rand eines Gesichts besser, ab 7. Wo. mehr die Augen

  • Beginn - visuelles Verfolgen 

Welches ist die wichtigste Entwicklung in dieser Phase (1. Trimeon)?

 

↑KOPFKONTROLLE

  • Wichtig für das Sehen
  • Beginnende Rumpfstabilität bewirkt „Befreiung“ der Arme 
  • Beginnende Entwicklung der Symmetrie & Mittellinie
  • Interagiert sozial, ist wacher, lächelt 

Hauptmerkmale im 2. Trimeon? (7 Punkte ++)

  •  Rumpf stabiler, gute Kopfkontrolle

  •  ↑EXT, ABD & AR der Extremitäten

  •  Zielbewussteres Greifen

  •  Rumpf-alignment, Bewegungen organisierter & selektiver

  • Kopf wird in BL - 90° gehoben, verfolgen von Gegenständen und Personen - 180°

  • Hände, Finger intensiv betrachtet, in Mund gesteckt

  •   Beginn von Bewegungssequenzen

    • Drehen, Rollen & Pivoten 

 

− GroßeFreudeanBewegung,BewusstseinvonKörperteilen Hand/Hand, Hand/Mund, Hand/Bauch, Hand/Knie, Hand/Fuß, Fuß/Fuß Koordination

− BeginnderMotorplanungdurchBewegungsübergängeund Spielen mit Dingen = Versuch – Irrtum 

Wie ist die Feinmotorik in der Phase des 2. Trimeon? (7Punkte)

  • Genaueres Greifen & Halten

  • Symmetrie am Ausgeprägtesten

  • Hand - Handtransfer

  • Mit Stütz auf Unterarmen und Händen, Unterarme ↑ supiniert

  • Greifen willkürlicher (palmarer Griff wandert von ulnar nach radial)

  • Loslassen - erst zufällig durch Bewegung oder als Antwort taktiler Information, dann bewusst

  • Übt Flex & Ext der Finger, taktiles Explorieren von Objekten mit Händen und Mund 

Wie ist die Orale Entwicklung im 2. Trimeon?

  • ↑ Lautimitation, Dissoziation von Lippen und Zunge

  • ↑ Verbesserte Koordination von Saugen, Schlucken & Atmen

  • Laterales Bewegen der Zunge 

 

  1. Variation &Vielfalt fazioraler Bewegungen und Lächeln entwickeln sich gleichzeitig mit Vielfalt und Selektivität

    von Körper- und Extremitäten Bewegungen 

Was ist die wichtigste Entwicklung im 2. Trimeon?

↑ RUMPFKONTROLLE

  • Befreiung der Arme > dann Beine
  • Beginnende Dissoziation von re & li Körperseite
  • Starke Orientierung zur Mittellinie, deutliche Symmetrie
  • ↑ Stützfunktion
  • ↑ Soziale Interaktion 

Was sind die Hauptmerkmale des 3. Trimeons?

  •  Bevorzugt Sitzen – auch seitlicher Armstütz

  •  Beine „freier“

  •  Robben, Krabbeln, Aufsetzen

  •  Gliedmaßen gestreckter

  •  Verfeinerung der Rotation um Körperlängsachse Dissoziation der Körperteile /Seitenverlängerung/- verkürzung

  • Gebrauch der Hände im Sitzen → Verbessern der Feinmotorik

    • Wichtigste Entwicklung → BEWEGUNGSÜBERGÄNGE 

Wie ist die Feinmotorik im 3. Trimeon?

  • ↑prox Schultergürtelstabilität erlaubt genaueres Greifen

  • Willkürliches loslassen, klopft, wischt, schlägt Sachen gegeneinander, klatscht, schüttelt, transferiert

  • Bi- und unilaterales Spiel –Transfer

  • Zeigt und erkundet mit Indexfinger

  • Aktiver Gebrauch von Daumen (Opposition) – Scherengriff, inferiorer Pinzettengriff (gestreckter Daumen & gebeugter Index) 

  • Aktive Supination & isolierte Handgelenksbewegungen ermöglichen Drehen von Spielsachen

  • Objektkonstanz - sucht nach vor ihm versteckten Spielzeug

  • Spielt mit Füssen, findet eigenes Spiegelbild faszinierend, spielt

    Verstecken „Guck-Guck“

  • Sehen: primärer Sinn, lenkt Manipulation 

Hauptmerkmale im 4. Trimeon?

  •  Sitzvariationen mit Handstütz in alle Richtungen

  •  Andauerndes Üben von Bewegungssequenzen gegen

Schwerkraft

  •  ↑ Rotation um Körperachse im Sitzen, beginnend auch im Stand

  •  Zieht sich hoch und „ Cruised“ - ↑Gebrauch der Beine

  • Evt. freies Gehen mit Armen in “High Guard“ zur ↑Rumpfstabilität
  • WichtigsteEntwicklung- möchteStehen&Umgebung erkunden 

 

SITZEN

  • Bevorzugte Spielposition, in/aus Sitz durch v ↑ Gebrauch der Beine, kann in Mitte einer Sequenz stoppen

  • Bewegt Beine frei von Rumpf ohne Gleichgewicht zu verlieren 

VIERFÜSSLER / KRABBELN - Diagonale Kontrolle

STEHEN

  • Zieht sich in den Stand, gebraucht Beine mehr

  • Freies Gehen oder an einer Hand

  • Kommt selbständig ins Stehen

BEWEGUNGSÜBERGÄNGE

  • Vom RL/BL → freien Sitz und Stand und wieder zurück (Variationen)

  • Cruising, geht mit „Wagen“ oder schiebt Gegenstand

  • Geht frei, klettert auf/von Sessel, krabbelt Stufen hoch

Besseres Dosieren der Bewegungen durch verbesserte Stabilität im Rumpf 

 

Wie ist die Feinmotorik im 4. Trimeon?

FEINMOTORIK

  • Greift im Sitzen in alle Richtungen, kreuzt Mittellinie

  • Hebt Vielfalt verschiedene Objekten auf, Rosinen mittels vollständigen

    Pinzettengriff (gebeugter Daumen + Zeigefinger)

  • Aktives, willkürliches Loslassen von Dingen, wirft, schmeißt Sachen 

Was sind die Hauptmerkmale (2), Merkmale der Grobmotorik (4) und der Feinmotorik (5)?

HAUPTMERKMALE

  • Kind entdeckt wie die Welt funktioniert
  • Mittel zum Zweck – klettert mittels Stuhl auf Tisch

GROBMOTORIK

  • Alle Bewegungsübergänge vom Liegen ↔ Stand

  • Geht frei – hier noch mit vermindertem GG

  • Bückt sich um etwas aufzuheben ohne zu fallen

  • Kriecht Stufen hoch 

FEINMOTORIK

  • Neue Bewegungsfreiheit Kontakt mit sehr vielen Gegenständen
  • Öffnet Drehverschluss, blättert im Bilderbuch
  • Steckt Formen ineinander und aufeinander (innen, außen, oben, unten)

  • Baut Turm mit zwei Klötzen, kritzelt Punkte und Striche

  • Spielt gern mit Ball (rollen, schupfen, werfen) 

 

Was sind Merkmale für Kinder zwischen 19 - 24 Monaten (Gang/Treppe/etc.?)

  • Gang noch nicht vollständig aufgerichtet

  • Kind kann nun sicher gehen und auch rennen

  • rückwärts, seitwärts Schritte

  • Gutes Gleichgewicht in allen Positionen

  • Steigt im Nachstellschritt die Treppe hoch mit Festhalten mit

    einer Hand

  • Kann ein Fahrzeuge wie „Bobby car“ benutzen 

Wie ist die Feinmotorik bei Kinder von 19-24 Monaten?

  • Bevorzugt eine Hand

  • Zeichnet horizontale und vertikale Striche, mal spontan Spiralen

  • Baut Turm mit 5-6 Klötzen

  • Öffnet & schliesst Drehverschlüsse

  • Koordination beider Augen abgeschlossen, räumliche Sehen gut

  • Selektive Griffeinsatz 

Was sind allgemeine Zeichen für Abweichungen? 

  • StarkeSchreckhaftigkeit
  • Häufiges Schreien, schrilles oder gepresstes Schreien

  • Wenig Reaktion auf Aussenreize

  • Trinkschwierigkeiten

  • Schlechte unregelmässige Atmung

  • Unkoordinierte Augenbewegungen, kein Fixieren 

Was sind spezielle Zeichen für Abweichungen?

Erkennbar durch Beobachtung und Spüren in verschiedenen Ausgangsstellungen und Bewegungsübergängen

  • Körperhaltung und Muskeltonus?

  • Sinneswahrnehmung und Verhalten?

  • Bewegungen und funktionelle Möglichkeiten?

  • Provozieren von Reaktionen und gezieltes Stimulieren 

Wie sieht die Normale Grobmotorik eines 3 Jährigen aus?

  • Das Kind kann die Treppe im Wechselschritt hoch gehen und 3 Sekunden auf einem Bein stehen

  •  Es kann von einen etwa 50 cm hohen Objekt runter springen und über ein Seil springen

  • Es kann auf Zehenspitzen gehen, Dreirad oder Like a Bike fahren

  • Das Kind hat einen grossen Bewegungsdrang und Freude an

    Gleichgewichtsübungen

  • Die Bewegungen werden flüssiger und differenzierter 

Wie sieht die Feinmotorik bei einem 3 Jährigen aus?

  • Das Kind kann einen Stift zwischen den Fingern halten und Kreise zeichnen

  • Es kann einen Turm aus 8 Würfeln bauen und eine Brücke nachbauen

  • Es beginnt mit der Schere zu schneiden 

Wie ist die normale Grobmotorik bei einem  4 jährigen?

  • Kann nun die Treppe im Wechselschritt auch runtergehen und 5 Hüpfer auf einem Bein hüpfen

  • Es kann einen Purzelbaum schlagen und sich rhythmisch zu Musik bewegen

  •  Es kann Fahrrad mit oder auch schon ohne Stützräder und Tretroller fahren 

Wie ist die Feinmotorik bei einem 4 jährigen?

  • Das Kind kann einer geraden oder runden Linien entlang schneiden

  • Es kann Kopffüssler, Rechtecke und Kreuze zeichnen, die Graphomotorik beginnt

  • Es kann grössere Knöpfe öffnen und schliessen

  • Die Kraftdosierung und Genauigkeit werden immer besser 

Wie ist die Grobmotorik bei einem 5 jährigen?

  • Bewegungskoordination wird immer besser, Hampelmann und Hopserhüpfen gelingen gut, kann geschickt klettern

  • Fahrradfahren ohne Stützräder, Rollschuhfahren und Skifahren gelingt schon recht gut

  • Das Kind kann für 10 Sekunden auf einem Bein stehen und 10 Hüpfer auf einem Bein hüpfen 

Wie ist die Feinmotorik bei einem 5 jährigen?

  • Die meisten Kinder haben die Handdominanz entwickelt, sie können Häuser, Tiere und Pflanzen zeichnen und ev. auch schon erste Buchstaben schreiben
  • Die Handhandkoordination ist soweit fortgeschritten, dass das Kind komplexere Figuren ausschneiden kann, einfache Näharbeiten oder Rüstarbeit in der Küche ausführen kann und Freude am Holzwerken hat 

Wie ist die normale Grobmotorik bei einem 6 jährigen?

  • •  Einbeinstand bis 15 Sekunden, 15 Hüpfer auf einem Bein

  • •  Rennt und bewegt sich gerne, hat eine gute Ausdauer

  • •  Fahrradfahren, Tretrollerfahren, Rollschuhfahren werden immer sicherer und geschickter

  • •  Kann auch längere Bewegungssequenzen durchführen 

Wie ist die Feinmotorik bei einem 6 jährigen?

•  Das Kind kann seinen Namen schreiben, Menschen und verschiedenste Gegenstände zeichnen

•  Es hat eine gute Stifthaltung

•  Bastelarbeiten mit schneiden, kleben, falten und malen gelingen gut 

Fundamentale motorische Fähigkeiten- was ist damit gemeint?

Die motorische Entwicklung kann als adaptive Veränderung bezüglich motorischer Kompetenzen über die Lebensspanne hinweg definiert werden. 

Fundamental motorische Fähigkeiten- Welches sind die Phasen der motorischen Entwicklung (nach Gallahue 2006)?

0-2 Jahre: Phase der basalen oder rudimentären motorischen Fähigkeiten (Sitzen, Kriechen, Stehen, Gehen, Greifen)

2-7 Jahre: Phase der fundamentalen motorischen Fähigkeiten „PFMF“ (Rennen, Hüpfen, Springen, Werfen, Fangen, Kicken)

7-13 Jahre: Phase der spezialisierten motorischen Fähigkeiten (Tennisspielen, Instrument spielen) 

Welches ist die Initiale Stufe der PFMF (Fundamental motorische Fähigkeiten)?

2-3 Jahre: Initiale Stufe der PFMF

Differenzierung, Adaptation, Automatisation und Kombination der basalen motorischen Fähigkeiten

Initiierung fundamental motorischer Fähigkeiten wie Rennen, Hüpfen, Springen, Werfen, Fangen ... 

Fundamental motorische Fähigkeiten (info)

In der elementaren und reifen Stufe der Phase fudamental motorischer Fähigkeiten werden basale Bewegungselemente wie Rennen, Hüpfen, Springen, Werfen und Fangen isoliert erlernt.
Kinder entwickeln in der PFMF ein reifes Stadium bezüglich dieser basalen Bewegungselemente und viele variable motorischer Muster.
Die interindividuelle Variabilität ist in dieser Altersspanne sehr gross, sie kann von einigen Monaten bis zu ein bis zwei Jahren differieren. 

Die erworbenen basalen Bewegungselement oder die fundamentalen motorischen Fähigkeiten werden gegen Ende der PFMF zunehmend kombiniert und in variabler Art und Weise verbessert. Dies stellt den Übergang zur Phase der spezialisierten motorischen Fähigkeiten dar.
Nun können sich komplexe spezialisierte motorische Fertigkeiten entwickeln, die der Mensch im täglichen Leben oder bei der Ausübung einer Sportart benötigt. 

Die basalen Elemente der fundamentalen Bewegungen sind bei allen normal entwickelten Kindern etwa die gleichen. Im Alter von 7 Jahren schliessen normal entwickelte Kinder die PFMF ab. Sie zeigen dann adaptive, reife, variable, differenzierte und automatisierte Fähigkeiten in den fundamentalen motorischen Fähigkeiten. 

Was sind die Grundprinzipien der PT in der Pädiatrie?

  • Fördern der normalen Entwicklung unabhängig von Beeinträchtigung durch Grunderkrankung
  •  Voraussetzung: genaue Kenntnis von Entwicklung, Reifung und Wachstum

  •  Therapie altersentsprechend und Entwicklungsstand des Kindes angepasst (Kognition, Sprache, Ausdauer,...)

  •  Ist kein Erwachsener und kann in vielen Fällen nicht auf Vorerfahrungen zurückgreifen 
  • Viele spielerische Aspekte, Phantasie und Fähigkeit sich auf die Ebene des Kindes zu begeben
  • Familien- und Umfeld beachten → therapeutische Intervention beeinflusst Familiensystem
  • Zentrale Aufgabe in der PT
    • − Anleitung / Begleitung der Eltern zu therapeutischen Massnahmen
    •  Umgang mit Hilfsmitteln, ohne sie mit der Rolle des Co- Therapeuten zu überfordern

Eltern sind in alle Entscheidungen mit einzubeziehen 

  • Methoden, Konzepte und Techniken flexibel und bedarfsorientiert einsetzen
  • Befunderhebung ↔TherapieständigerProzess
  • Häufig wird ein Kind mit einer Erkrankung von mehreren Personen betreut

-->Interdisziplinäre Zusammenarbeit 

Wichtigste in Kürze über die Entwicklung von Kinder (5. Punkte)

  • Motorische Entwicklung beginnt in der 8. SSW und dauert bis in die Pubertät

  • In 1. Lebensmonaten lernt Kind seine Körperhaltung gegen die Schwerkraft aufrechtzuerhalten > gefolgt von der Fortbewegung

  •  Motorische Entwicklung ist ein Reifungs- und Entwicklungsprozess
    • von Kind zu Kind unterschiedlich
  • unterschiedliche Fortbewegungsmuster
  • von Umwelt beeinflusst 
  • Differenzierung der motorischen Entwicklung ist von Umwelt & Anwendungsmöglichkeit abhängig

  • Kein zwingender Zusammenhang zwischen
    • dem Tempo der motorischen Entwicklung und
    • anderer Entwicklungsbereiche

Ein Kind, das sich motorisch langsam entwickelt, kann sprachlich weit fortgeschritten sein und umgekehrt. 

Was ist der Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern? 

  • Erscheinungsbild des Kindes – untersch. Altersgruppen
  • Eltern sind immer ein Teil des Kindes – Zusammenarbeit!
  •  Andere Krankheitsbilder
  • Umgang mit Schmerzen?
  • Therapeutische Verantwortung und Auftrag
  • Kommunikation
  • Wie komm ich ans Ziel? 

Was sind Besonderheiten des kindlichen Respirationstrakts? 

  • Instabilität des Brustraums, elastischer (knorpeliger) Thorax

  • Rippen stehen horizontal – verringerte Effizienz der Intercostalmuskulatur, Diaphragma ist Hauptatemmuskel

  • 80% der Alveolen werden nach der Geburt gebildet

  • Kleiner Durchmesser der Atemwege → erhöhter Atemwegswiderstand, bei leichter Obstruktion kommt es zu massiver Zunahmen der Atemarbeit 

Besonderheiten in der Neurologie?

Spastische unilaterale Cerebralparese

  • Können in der Regel auf keine Vorerfahrung zurückgreifen

  • Kennen nichts anderes

  • Therapeutisches Vorgehen – worin besteht das Ziel? 

Besonderheiten in der Pädiatrie im Muskelskelettale EK?

Haltungsinsuffizienz / Fraktur

  • Verständnis für den eigenen Körper, je nach Alter unterschiedlich

  • Altersgerechter Aufbau der Therapie?

  • Umgang mit Schmerz? Angst? 

Lernen