Orthopädie
Definitionen
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Ankylose
knöcherne Gelenkversteifung durch Fusion der artikulierenden Gelenkflächen
Arthodese
operative Versteifung eines Gelenks und wird an der Wirbelsäule als Spondylodese bezeichnet
Arthrolyse
Weichteileingriff zur Wiederherstellung der Beweglichkeit eines eingesteiften Gelenks.
Arthrofibrose
vermehrte fibrotische Bindegewebsanreicherung in einem Gelenk --> Ausbildung einer fibrösen Gelenksteife
Gibbus
uf einen kurzen Wirbelsäulenabschitt beschränkte knickförmige Verkrümmung (z.B. infolge Entzündung, Tumor) in sagittaler Richtung
Amputation?
Exartikulation?
Amputation = Abtrennung einer Gliedmaße im knöchernen Bereich; Exartikulation: Abtrennung in Höhe der Gelenklinie
Klumpfuß
Spitzfuß = Equinus, Supinationsstellung des Fersenbeines = Varus, Sichelfuß = Adduktus, Hohlfuß = Exkavatus
Osteotomie
Operationsverfahren, bei dem ein oder mehrere Knochen gezielt durchtrennt werden um beispielsweise Fehlstellungen wie unphysiologische Beinachsen (O- bzw. X-Beine) oder Hüftfehlstellungen u. v. a. m. zu korrigieren.
Spondylitis
Entzündung von Wirbelkörpern.
Spondylodyszitis.
Entzündung der Wirbelkörper mit Infiltration der Bandscheiben
M. Scheuermann
=juvenile Kyphose --> Rundrückenbildung in Folge einer ungeklärten Wachstumsstörung der ventralen Wirbelkörperrandleiste; Jungen 12-16 J.
T-Score
imensionslose Größe, um die unterschiedlichen Messmethoden in der Knochendichtebestimmung vergleichbar zu machen. Dabei wird die Standardabweichung von der Normalbevölkerung angegeben
Osteopetrose
=Marmorknochenkrankheit, Albers-Schönberg-Krankheit: angeborene Störung der Osteoklasten; Knochen sind sklerotisch verdichtet, unelastisch und spröde
Chrondrodystrophia calcarea
=Conradi-Hünermann-Syndrom--> Störung der Blutgefäßbildung des Epiphysenknorpels und der knorpeligen Anlage der kleinen Knochen, kombiniert mit meta-epiphysärer Verkalkungsstörung: Verkürzungen des langen Röhrenknochens,Sattelnase
Osteodystrophia fibrosa generalisata von Recklinghausen
ermehrter Ausschüttung von Parathormon--> Knochenschmerzen und Neigung zu Spontanfrakturen, osttraumatische Knochenzysten und Pseudozysten
fibrösen Dysplasie
einseitige Störung der Knochenentwicklung des spongiösen Knochens. Das Knochenmark wird durch zellarmes, faserreiches Bindegewebe ersetzt. Typischerweise finden sich sichtbare Deformierungen wie die Hirtenstabdeformation
Tannenbaumphänomens
Höhenminderung der Wirbelsäule (Rumpfverkürzung) im Rahmen der Osteoporose entstehen am Rücken Hautfalten, die beim Blick von dorsal auf den Rücken an einen Tannenbaum erinnern
Sprengel-Deformität
angeborener, meist einseitiger Hochstand des Schulterblatts (Dysostose der Skapula), der oft mit Verwachsungen der deformierten Skapula am oberen Thorax einhergeht
Säbelscheidentibia
nach ventral gerichtete Krümmung (Antekurvation) der Tibia, die mit einer Tibia-Varisierung einhergehen kann. Sie kann bei Morbus Paget (Osteodystrophia deformans) und der Lues connata auftreten
Achondroplasie
dysproportionierter Minderwuchs, „Liliputaner“ --> gestörte Knorpelzellproliferation in den Epiphysenfugen
Madelung-Deformität
radial und palmar gerichtete Abweichung der Hand --> erbliche Wachstumsstörung der distalen Radiusepiphyse
Chondromalazie
Erweichung des retropatellaren Knorpels unklarer Ätiologie.
Ektromelie
Gliedmassenfehlbildung durch Hypoplasie eines langen Röhrenknochens.
basiläre Impression
zervicookzipitale Fehlbildung mit Kranialverlagerung (Hochstand) des Dens axis
Spondylitis ankylosans
Morbus Bechterew
Polymyalgia rheumatica
Großgefäß-Vaskulitis mit Befall des Aortenbogens und der proximalen Extremitätenarterien--> u.a. beidseitige Schulterschmerzen und -steifigkeit
Myogelosen
muskuläre Verhärtung, die durch Stoffwechselentgleisungen im vorwiegend statisch beanspruchten Muskel ausgelöst wird.
nodulären Fasziitis
gutartige Fibroblastenwucherung, die von oberflächlichen Faszien ausgeht
Morbus Ollier
Multiple Chrondrome (Chondromatose) bevorzugt auf einer Körperseite
hypertrophische Osteoarthropathie Pierre-Marie-Bamberger
tritt in 90% der Fälle als paraneoplastisches Syndrom im Rahmen eines Lungenkarzinoms auf --> rezidivierende schmerzhafte Schwellungen im Diaphysenbereich langer Röhrenknochen mit radiologisch nachweisbaren Periostreaktionen in diesem Bereich
Sudeckdystrophie
pathologisch gesteigerte Heilentzündung; Verlauf in 3 Stadien
Tetraparese
inkomplette Lähmung aller vier Extremitäten --> Spastik: Dabei können die Beine nicht unabhängig von der Hüfte bewegt werden. Dadurch kommt es meist zu einem Nachziehen der Beine oder Füße sowie zu dauerhaften Kontrakturen
Bouchard-Arthrose
Arthrose der proximalen Interphalangealgelenke
Heberden-Arthrose
Arthrose der distalen Interphalangealgelenke
Hallux rigidus
Arthrose des Großzehengrundgelenks
Rhizarthrose
Arthrose des Daumensattelgelenks
Morbus Paget
=Osteodystrophia deformans --> regionale Osteopathie, die wahrscheinlich auf eine Slow-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Sie geht mit überstürztem Knochenumbau einher. Es sind v.a. Männer >40 J.; Schmerzen, Spontanfrakturen und Knochendeformierungen.
Trichterbrust
Einziehung des vorderen unteren Sternums mit Verkleinerung des Raumes zur BWS. Ursachen hierfür sind: angeborene Trichterbrust, Rachitis, Osteomalazie.
Hühnerbrust
= Pectus carinatum --> kielartiges Vorspringen des Sternums und konkaver Eindellung der seitlichen Thoraxpartien. Entwicklungsanomalie des Sternums; osteomalazische Prozess
radiale Klumphand
Fehlender Radius, auffallenden Veränderungen mit Radialabweichung der gesamten Hand, trat gehäuft im Zusammenhang mit Contergan auf