Organisation und Projektmanagement für technische Kaufleute
Kapitel 9 Projektziele definieren
Kapitel 9 Projektziele definieren
10
0.0 (0)
A. M.
A. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen des Projektmanagements und der Organisation für technische Kaufleute. Sie behandeln die Definition, Analyse, Klassifizierung und Gewichtung von Zielen, sowie deren Operationalisierung und Kommunikation. Die Karteikarten erklären auch die Bedeutung von Zielen im Projektmanagement und wie sie zur Koordination, Steuerung und Motivation beitragen. Besonders nützlich sind sie für angehende Projektmanager und technische Kaufleute, die ihre Fähigkeiten im Projektmanagement verbessern möchten.
-
- 1 / 10
-
Lernkarten
Wieso braucht es im Projektmanagement Ziele?
- Koordination
- Steuerung
- Motivation
- Lösungssuche
- Entscheidungsfindung
- Erfolgskontrolle
- Kann Ziele werden klassifiziert nach:
- Systemzielen
- Wirtschafltiche Ziele
- Beispiel: Amortisation des Projektvorhabens innert 2 Jahren
- Leistungsziele
- Beispiel: Alle Sitzungszimmer sollen mit modernsten Präsentationsmitteln ausgestattet sein
- Personelle Ziele
- Beispiel: Möglichst hohe Benutzerfreundlichkeit
- Wirtschafltiche Ziele
- Vorgehensziele
- Beispiel: Die Erstellung der Bedienunsanleitung muss bis 16. April 20xx fertig sein
- Systemzielen
- Muss Ziele werden nicht klassifiziert
- Beispiel: Nutzung der bestehenden Infrstruktur
- Ziele messbar machen durch eine Zielmassstab
- Zielmassstab ohne Grenzwert
- z.B. Möglichst hohe Beschleunigung der Durchlaufszeit der Auftragsbearbeitung
- Zielmassstab mit Grenzwert
- z.B. Die Fehlerquote in der Produktion liegt per 31.12.2017 bei maximal 0.05%
- Zielmassstab ohne Grenzwert
- Kriterien für den Zielmassstab können qualitativ oder quantitativ sein
- Ziele sind klar beurteilbar
- Ziele sind vergleichbar
Was ist eine Gewichtung mit der Präferenzmatrix?
- Die Präfernezmatrix entspricht der Froschperspektive
- Wird für Ziele auf der untersten Ebene angewandt
- Ziele werden aus der Froschperspektive gewichtet mit der Präferenzmatrix
- Vorgehen:
- 1. Jedes Ziel in der Präferenzmatrix wird mit jedem anderen verglichen und das jeweils präferierte Ziel im Schnittpunkt notiert (a, b, c usw.).
- 2. Sind alle Ziele miteinander verglichen, wird die Anzahl der Nennungen (N) je Ziel summiert und die entsprechende Gewichtung (G) in % berechnet.
- 3. Aus der Gewichtung ergibt sich die Rangreihenfolge (R) der Ziele.
- 4. Anschliessend kann die Gewichtung noch modifiziert werden (M), wobei jedoch die Rangfolge und das Total der Gewichte nicht verändert werden dürfen. Die neuen Gewichtungen werden in die erste Spalte M eingetragen.