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K. H.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Organisation und Personalführung. Sie decken Themen wie Unternehmensstrukturen, Managementtheorien, Stakeholder-Interessen und Prozessoptimierung ab, wobei Begriffe wie "weisungsbefugnisse", "stakeholder" und "prozeß" zentral sind. Besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte, die sich mit Organisationsdesign, Führungsprinzipien und der Gestaltung effizienter Arbeitsabläufe auseinandersetzen möchten.
Karten
30
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.03.2014 / 03.05.2014

Lernkarten

Mikroumfeld von Organistaionen

  • Kunden
  • Lieferanten
  • Konkurrenten

Makroumfeld von Organisationen

  • Physische Umwelt
  • Ökonomische Umwelt
  • Sozio-kulturelle Umwelt
  • Politische-rechtliche Umwelt
  • Techologische Umwelt

Stakeholder-Ansatz

  • Kunden (systemindifferent, originär)
  • Lieferanten
  • öffentliches Interesse

Lieferanten

(Stakeholder-Ansatz)

  • Arbeitnehmer (systemindifferent, originär)
  • Kapitaleigner (systembezogen, historisch-derivativ)

Öffentliches Interesse an

(Stakeholder-Ansatz)

  • Institutionellen Vorkehrungen zur Interessensabstimmung, z.B. Wettbewerbsrecht, Tarifvertragssystem
  • Materielle Voraussetzungen des gemeinsamen Lebens und Wirtschaftens (z.B. ein funktionsfähiges Ökosystem) (funktional, systemindifferent, originär)

Wirtschaftsordnung

Gesamtheit aller realisierter Formen, in denen der Wirtschaftsprozess abläuft

AG

  • Hauptversammlung
  • Aufsichtsrat
  • Vorstand

AG

  • Hauptversammlung
  • Aufsichtsrat
  • Vorstand

GmbH

  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsführung

Hauptversammlung

  • Gremium: Legitimationsorgan
  • Prozess: Mehrheit der Stimmen (1 Aktie = 1 Stimme)
  • Information: Jahresabschluss, Bericht der AR, Publizität

Aufsichtsrat (AR)

  • Gremium: Kontrollorgan
  • Prozess: Gleichberechtigte Mitglieder, Vorsitzende hat doppelte Stimme, Ausschüsse
  • Information: Beabsichtigte Geschäftspolitik, Jahresabschluss

Vorstand

  • Gremium: Geschäftsorgan
  • Prozess: Gesamtgeschäftsführung
  • Information: Ordnungsgemäße Geschäftsführung

Mitbestimmung

Internalisierung eines ordnungsrelevanten Interesses in die kapitalistische Unternehmensordnung

Klassische Management- und Organisationslehre

  • keine Theorie, sondern Methode
  • Identifikation von "best practices", Überführung in allgemeine Regeln
  • Leitfäden zur Arbeitsteilung, Disziplinierung der Arbeiterschaft, Gestaltung des Koordinationssystems
  • fördern konservative Organisationsgestaltung

Bürokratietheorie (Weber)

  • Bürokratie = Form der legalen Herrschaft
  • Beschreibung der Bürokratie als Idealtypus (Arbeitsteilung, Amtshierarchie, Anwendung bürokratischer Regeln)
  • Arbeitsergebnis kalkulierbar wie bei einer Maschine
  • Bürokratie = "stahlhartes Gehäuse"

Scientific Management (Taylor)

  • "Wissenschaftliches" Experiment als Methode
  • Organisationsprinzipien
  • Wissenschaft ohne Theorie
  • Lösung praktischer Probleme
  • "Experiment" manipuliert, Ergebnisse übertrieben

Human Relation-Ansatz

  • Ziel: "wirkliche" Bedürfnisse der Mitarbeiter beachten
  • Hawthorne Experimente: freundliche, kooperative Führung und vertrauensvolle Beziehung wichtig
  • Experimente und Interpretation der Befunde problematisch (mehrer Bedingungen gleichzeitig variiert)

Kognitiver Pfeiler

Die (konstituierenden) Regeln, die di Art und Weise unserer Wahrnehmung von "Wirklichkeit" bestimmen und durch die "Wirklichkeit" sinnhaft ershlossen wird

Koordinationsmechanismen

  • Hierarchien
  • Netzwerke
  • Unternehmenskultur
  • Kommunikation

Wert des Unternehmens für Shareholder

Summe diskontierter zukünftiger Cash Flows

Organisationen aus ökonomischer Sicht

  • entstehen als Verknüpfung von Verträgen
  • Ziel der Organisation entsteht aus Interessen der beteiligten Individuen

Ausführungsstelle

  • Partielle Entscheidungskompetenz
  • keine Weisungsbefugnisse

Leitungsstelle

  • Volle Entscheidungskompetenz
  • Weisungsbefugnisse
  • Reduzierung von Komplexität bei Aufgabenerfüllung

Stabstelle = Leitungshilfsstelle

  • Partielle Entscheidungskompetenz
  • keine Weisungsbefugnisse

Abteilungsbildung

Mehrere Stellen zu Organisationseinheiten zusammengefasst und übergeordneter Stelle unterstellt

Linienstellen

  • Einbindung in die Abwicklung der betrieblichen Kernaufgaben
  • wenn keine reine Ausführungsstelle, dann typischerweise weisungs- und beurteilungsbefugt für untergeordnete Stellen

Kernanliegen der Geschäftsprozessorganisationen

  • Verkürzung von Durchlaufzeiten
  • Steigerung des Kundennutzen bzw. Kundenzufriedenheit
  • Verbesserung der Koordination
  • geringere Kosten
  • reduzierte Kapitalbindung

Equity Theorie

  • psychologischer Theorieansatz nach Adams
  • Individuen streben anch gerechten Austauschverhältnissen
  • Individuum stellt Verhältnis von eigenem Ertrag zum Aufwand dem Verhältnis einer Referenzgruppe gegenüber
  • subjektives Gleichgewichte, wenn Etrags- Aufwands Realtion bei allen gleich

Fair-Wage-Effort Hypothese

  • bei höheren Gehältern strengen sich Arbeitnehmer mehr an
  • Begründung durch Ungleichheitsaversion oder Reziprozität

unterschiedliche Typen von Eigenschaften

  • erlernte und angeborene Eigenschaften
  • Eigenschaften mit direktem Einfluss auf die Produktivität
  • Geschicklichkeit, Intelligenz, Wissen
  • soziale Kompetenzen

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