ZZzzzZZZzz


Sascha Gaubatz
Diese Lernkarten behandeln die optische Übertragungstechnik auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf Lichtwellenleiter (LWL), Halbleiterlichtquellen wie LEDs und Laserdioden (LD), sowie deren Eigenschaften und Anwendungen. Sie decken Themen wie Wellenlängen, Modulation, Fasertypen (Monomode und Multimode), Brechungsindizes und Polarisationsmethoden ab. Elektrotechnik-Studierende profitieren von diesen Karteikarten, da sie grundlegende Konzepte und fortgeschrittene Techniken der optischen Kommunikation vermitteln, die für die Entwicklung und Optimierung von Übertragungssystemen essenziell sind.
Karten
75
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.07.2014 / 25.11.2019

Lernkarten

Aufbau eines LWL -

Übertragungsstrecke

Anforderungen an optische Verbindungen (Dimensionierung)

  • Distanz zwischen Sender und Empfänger
  • Datenrate (Geschwindigkeit → Datenrate)
  • max. zulässige Bitfehlerrate (BER)
  • Übertragungsverfahren u. Codierung
  • Systemreserven (Toleranzen, Alterung, usw.)
  • Umgebungsbedingungen

Technische Festlegung

  • LWL-Typ (monomode oder multimode)
  • Anzahl der Steckverbinder
  • Anzahl der Spleißverbindungen
  • Art des Senders (Laser, Led, Leistung)
  • Art des Empfängers

Vorteile LWL

  • immun gegen elektrische und magnetische Störungen
  • gibt keine Störfelder ab
  • geringe Dämpfung (Frequenzunabhängig)
  • hohe Abhörsicherheit
  • Kabel kleiner und leichter als vergleichbare Kupferkabel
  • Sender und Empfänger galvanisch getrennt
  • Rohstoff zur Herstellung (Quarzsand) ist ausreichen vorhanden
  • keine  Korrosions- und Kurzschlussgefahr

Nachteile LWL

  • hoher Konfektionierungsaufwand (was ist das???)
  • empfindlich gegnüber mechanischer Belastung (Biegen)
  • kein Power über Kabel möglich

Akzeptanzwinkel

Öffnungswinkel

Anschlussfaser

Kopplungsstück zwischen z.B.: Faser und LED

Bandbreitenprodukt(Datenblatt)

produkt aus max. Übertragungsfrequenz mit länger von 1km

Bsp.: 600MHz * km

      ⇒ 600MHz * 1km

          1200MHz * 500m

           300MHz * 2km

→ Grund für abhängigkeit: Dispertion im LWL nimt linear mit Strecke zu

 

 

Brechzahl

n = c0/c

Dämpfungskoeffizient

Angegeben in dB/km

Dezibel

= 10*log P1/ P0 oder 20*log U1/U2

Dispertion

Streuung der Signallaufzeit im LWL

Grenzwinkel

Lichteintrittswinkel ab dem Totalreflexion zwischen Kern und Mantel auftritt

Moden

Ausbreitungswege im LWL

Leckmoeden

Moden, die unter Nichteinhaltung des Grenzwinkels den Bereich der Lichtführung verlasen

Modulation von Licht zur Datenübertragung

  • Informationssignal (z.B. lineare Daten) wird auf das Trägersignel aufmodeliert
  • Signalfrequenzen werden in einem Bereich um der gewählten Trägerfrequenz verschoben
  • Entstehung eines Bandpasssignales

Analoges Informationssignal auf Sinusträger

Formel

Amplitudenmodulation

  1. Zweiseitenbandübertragung (DSB)
  2.  1. unterdrücktem Träger
  3. Einseitenbandübertragung (SSB)
  4. Rastseitenbandübertragung

Winkelmodulation

  • Frequenzmodulation (FM)
  • Phasenmodulation (PM)

Digitales Informationssignal

Formel

Häufigste Signalart

Amplitudenmodulation mit sinusförimgen Träger und alalogem Informationssignal

Amplitudenmoduliertes Signal im Frequenzbereich

Antwort

BSP: MW-Radio

Wird anstelle eines sinusförmigen Modulationssignal ein beliebiger Spannungsverlauf mit kontinuierlichem Spektrum bis zu einer oberen Grenzfrequenz fg angenommen, bewirkt die Modulation, dass anstelle von diskreten Seitenlinien nun Seitenränder symetrisch zum Träger auftreten, mit gleicher Form wie das Basisband.

Für das modulierte Signal ergibt sich die AM-Bandbreite von 2*f .

Allgemeines zu Übertragungsarten

  • übliche Wellenlängen der LWL-Technik 1microm (Freq. zu 1014 und 1015)
  • mit Laserdieoden wird Bandbreite von meist 5 bis 10 GHz genutzt(fast ausschließlich AM)
  • Dämpfungsverlauf von Glas -LWL
  • Dämpfungsminima bei ca. 800, 1300 und 1600 nm → ca. 100nm breite Fenster zur Nutzung
    • übliche Wellenlängen:
      • Multimode-Glasfasern 800nm und 1300nm
      • Singlemode-Glasfasern 1300nm und 1500nm
    • bei Kunststoff, POF(plastik optical fiber)
      • optimale Übertragungsbereich 635nm und 650nm
  • Verschiedene Wellenlängen in einem Fensterin einer Faser werden genutzt
    • mehrere kanäle pro Fenster in einer Faser werden genutzt
    • Wellenlängenmultiplex
  • Verschiedene Wellenlängen in beide Richtungen über eine Faser → Duplex-Betrieb
  • Verfahren für viele Signale die synchron abgetastet und mit hoher Geschwindigkeit übertragen werden → Zeit-Multiplex

Licht allgemien

  • Vom Auge wahrnehmbare Strahlung (ca.380-780nm)
  • Spektrum: Verteilung Energie über Teilwellen

Modelle von Licht

  • Teilchentheorie: Energie eines Photons, E=h*f = W = mPhoton * c02
  • Wellentheorie

 

Reale Lichtquellen

 

  • Temperaturstrahler: z.B. Glühlampe
  • Luminizenzstrahler: Energie geht direkt in lichtemitierende Atome über
    • Spektrum ist chrakteristisch für jeweilige Atome bzw. Molekühle

Wellenausbreitung

Antwort

Geometrische Optik

Einschränkungen

  • Hindernisse müssen im Vergleich zur Wellenlänge sehr groß sein
  • Lichtausbreitung wird  durch Lichtsstrahlen dargestellt
  • Welleneigenschaften (Interferenz, Beugung, Pol.) bleiben unberücksichtigt
  • Lichtstrahl ist endl. dünne Linie (mehrere Lichtstrahlen → Lichtbündel)
  • Lichtstrahl rechtwinklig auf Phasenflächen
  • inhomogene Medien → keine Ortsabhängigkeit der optischen Eigenschaften
  • inisotrope Medien → keine Richtungsabhängigkeit der optischen Eigenschaften

Reflexion

Antwort

Beschichtung

  • Antireflex: erniedrigung Reflexionsgrad bei ausgesuchter Wellenlänge
  • Metallspiegelschicht: materialabhängiges erhöhtes Reflexionsvedrmögen (z.B. aufgedampftes Aluminium)
  • dielektrische Spiegelschicht: Schichten mit hohem Reflexionsgrad (Reflexionen,Brechung, Interferenz von Teilwellen)
  • Filterschichten: Farbglasfilter → breiter Absorbtionsbereich
    • Achtung: Energie wird im Medium absorbiert → Zerstörung durch hohe Energiedichte

Dielektricher Teller: schmalbandige Absorbtion

Antwort

Brechungsgesetz

  • Lichtbrechung ohne Reflexion:
    • Richtungsänderung eines Lichtstrahls beim Übergang zwischen 2 Medien
  • Ursache: Medienabhängige Ausbreitunsggeschwindigkeit des Lichtes (c1+c2)
    •  u1 = cvacuum / c1; u2 = cvakuum / c2 u21 = u2 / u1

Intensivität der Ausbreitung

Antwort

Spezialfall: Übertragung Luft in Glas

  • gleichzeitige Brechung und Reflexion
  • u1 = uLuft ≈ 1 u2 = uGlass = u

Brechungsreflexionsgesetz komplex in Komponenten

Antwort

Totalreflexion

  1. Lichtstrahl trifft aus optischem Medium u2 auf Grenzfläche zu optisch dünnerem Medium u1
  2. Einfallswinkel genügend groß (abhängig von u1/u2)

Effekt: Lichtstrahl verlässt u2 nicht

Tipps zur Auswahl von Linsen

  • Material der Linse muss zur verwendeten Wellenlänge passen(Vorl. opt. Materialien)
  • Anti-Reflex-Beschichtung verwenden
  • Sphärische Abbenationen?? beachten → Linsendurchmesser "groß genug" wählen und Krümmungsradien klein halten
    • Code V, Zemax, Winlens Qiopliq

Rechnen mit dünnen Linsen

Antwort

Spezialfall: Teleskope zur Strahlenaufweitung bzw. Verringerung

Antwort

Étudier