Optische Übertragungstechnik
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Lernkarten
Anforderungen an optische Verbindungen (Dimensionierung)
- Distanz zwischen Sender und Empfänger
- Datenrate (Geschwindigkeit → Datenrate)
- max. zulässige Bitfehlerrate (BER)
- Übertragungsverfahren u. Codierung
- Systemreserven (Toleranzen, Alterung, usw.)
- Umgebungsbedingungen
Technische Festlegung
- LWL-Typ (monomode oder multimode)
- Anzahl der Steckverbinder
- Anzahl der Spleißverbindungen
- Art des Senders (Laser, Led, Leistung)
- Art des Empfängers
Vorteile LWL
- immun gegen elektrische und magnetische Störungen
- gibt keine Störfelder ab
- geringe Dämpfung (Frequenzunabhängig)
- hohe Abhörsicherheit
- Kabel kleiner und leichter als vergleichbare Kupferkabel
- Sender und Empfänger galvanisch getrennt
- Rohstoff zur Herstellung (Quarzsand) ist ausreichen vorhanden
- keine Korrosions- und Kurzschlussgefahr
Nachteile LWL
- hoher Konfektionierungsaufwand (was ist das???)
- empfindlich gegnüber mechanischer Belastung (Biegen)
- kein Power über Kabel möglich
Akzeptanzwinkel
Öffnungswinkel
Anschlussfaser
Kopplungsstück zwischen z.B.: Faser und LED
Bandbreitenprodukt(Datenblatt)
produkt aus max. Übertragungsfrequenz mit länger von 1km
Bsp.: 600MHz * km
⇒ 600MHz * 1km
1200MHz * 500m
300MHz * 2km
→ Grund für abhängigkeit: Dispertion im LWL nimt linear mit Strecke zu
Brechzahl
n = c0/c
Dämpfungskoeffizient
Angegeben in dB/km
Dezibel
= 10*log P1/ P0 oder 20*log U1/U2
Dispertion
Streuung der Signallaufzeit im LWL
Grenzwinkel
Lichteintrittswinkel ab dem Totalreflexion zwischen Kern und Mantel auftritt
Moden
Ausbreitungswege im LWL
Leckmoeden
Moden, die unter Nichteinhaltung des Grenzwinkels den Bereich der Lichtführung verlasen
Modulation von Licht zur Datenübertragung
- Informationssignal (z.B. lineare Daten) wird auf das Trägersignel aufmodeliert
- Signalfrequenzen werden in einem Bereich um der gewählten Trägerfrequenz verschoben
- Entstehung eines Bandpasssignales
Amplitudenmodulation
- Zweiseitenbandübertragung (DSB)
- 1. unterdrücktem Träger
- Einseitenbandübertragung (SSB)
- Rastseitenbandübertragung
Winkelmodulation
- Frequenzmodulation (FM)
- Phasenmodulation (PM)
BSP: MW-Radio
Wird anstelle eines sinusförmigen Modulationssignal ein beliebiger Spannungsverlauf mit kontinuierlichem Spektrum bis zu einer oberen Grenzfrequenz fg angenommen, bewirkt die Modulation, dass anstelle von diskreten Seitenlinien nun Seitenränder symetrisch zum Träger auftreten, mit gleicher Form wie das Basisband.
Für das modulierte Signal ergibt sich die AM-Bandbreite von 2*f .
Allgemeines zu Übertragungsarten
- übliche Wellenlängen der LWL-Technik 1microm (Freq. zu 1014 und 1015)
- mit Laserdieoden wird Bandbreite von meist 5 bis 10 GHz genutzt(fast ausschließlich AM)
- Dämpfungsverlauf von Glas -LWL
- Dämpfungsminima bei ca. 800, 1300 und 1600 nm → ca. 100nm breite Fenster zur Nutzung
- übliche Wellenlängen:
- Multimode-Glasfasern 800nm und 1300nm
- Singlemode-Glasfasern 1300nm und 1500nm
- bei Kunststoff, POF(plastik optical fiber)
- optimale Übertragungsbereich 635nm und 650nm
- übliche Wellenlängen:
- Verschiedene Wellenlängen in einem Fensterin einer Faser werden genutzt
- mehrere kanäle pro Fenster in einer Faser werden genutzt
- Wellenlängenmultiplex
- Verschiedene Wellenlängen in beide Richtungen über eine Faser → Duplex-Betrieb
- Verfahren für viele Signale die synchron abgetastet und mit hoher Geschwindigkeit übertragen werden → Zeit-Multiplex
Licht allgemien
- Vom Auge wahrnehmbare Strahlung (ca.380-780nm)
- Spektrum: Verteilung Energie über Teilwellen
Reale Lichtquellen
- Temperaturstrahler: z.B. Glühlampe
- Luminizenzstrahler: Energie geht direkt in lichtemitierende Atome über
- Spektrum ist chrakteristisch für jeweilige Atome bzw. Molekühle
Geometrische Optik
Einschränkungen
- Hindernisse müssen im Vergleich zur Wellenlänge sehr groß sein
- Lichtausbreitung wird durch Lichtsstrahlen dargestellt
- Welleneigenschaften (Interferenz, Beugung, Pol.) bleiben unberücksichtigt
- Lichtstrahl ist endl. dünne Linie (mehrere Lichtstrahlen → Lichtbündel)
- Lichtstrahl rechtwinklig auf Phasenflächen
- inhomogene Medien → keine Ortsabhängigkeit der optischen Eigenschaften
- inisotrope Medien → keine Richtungsabhängigkeit der optischen Eigenschaften
Beschichtung
- Antireflex: erniedrigung Reflexionsgrad bei ausgesuchter Wellenlänge
- Metallspiegelschicht: materialabhängiges erhöhtes Reflexionsvedrmögen (z.B. aufgedampftes Aluminium)
- dielektrische Spiegelschicht: Schichten mit hohem Reflexionsgrad (Reflexionen,Brechung, Interferenz von Teilwellen)
- Filterschichten: Farbglasfilter → breiter Absorbtionsbereich
- Achtung: Energie wird im Medium absorbiert → Zerstörung durch hohe Energiedichte
Tipps zur Auswahl von Linsen
- Material der Linse muss zur verwendeten Wellenlänge passen(Vorl. opt. Materialien)
- Anti-Reflex-Beschichtung verwenden
- Sphärische Abbenationen?? beachten → Linsendurchmesser "groß genug" wählen und Krümmungsradien klein halten
- Code V, Zemax, Winlens Qiopliq