OC - Reaktionen und Nachweistests
Reaktionen
Reaktionen
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Lernkarten
Primäres/Sekundäres/Tertiäres C-Radikal
Primär = mit einem Rest und 2 H-Atomen
Sekundär = zwei Reste und 1 H-Atome
Tertiäres = drei Reste
Syn-Addition
Addition von zb. Br2 von der gleichen Seite, an ein Molekül. Führt zu einer Cis oder Z-Konfiguration.
Nucleophile Substitution (anderer Name und definition?)
An einem C-Atom das eher eine positive Ox. Zahl hat, greift ein Atom mit eher negatver Ox. Zahl an und verdrängt einen "Platz" am C-Atom.
Auch genannt SN-Reaktion.
Oxidation von Alkoholen
O2 nimmt sich einfach zwei H's vom Alkohol und macht es zum Aldehyd oder Keton.
Stereochemie der SN2-Reaktion
Es können 3 Dinge passieren:
- Produkt ist Stereochemisch genau gleich wie Edukt --> Retention
- Produkt ist Stereochemisch genau umgekehrt wie Edukt --> Inversion
- Es passiert 1. und 2.. Entstehen beide im gleichen Masse, dann ist es ein Racemat.
3 Reaktionen einer Carbonylgruppe?
- Nucleophiler Angriff am C-Atom.
- Elektrophiler Angriff am O-Atom.
- Deprotonierung durch Basen.
Regioselektivität (Markownikoffregel)
Bei der Addition von HX an ein nicht gleichmässig substituiertes Alken, ist das Produkt bevorzugt, bei dem das H+ an das weniger stark substituierte und das X- an das stärker Substituierte C-Atom addiert.
Anti-Addition
Addition von zb. Br2 führt zu einer trans bzw. E-Konfiguration.
Oxidation von Alkanen
Ein Alkan wird einfach mit Sauerstoff (O2)verbrannt. Es entsteht CO2 und H2O.
Bromierung
Addition oder Substitution an Alkane, Alkene, Alkine oder Aromaten.
Bei Alkanen wird immer radikalisch substituiert, da ja keine Doppelbindung aufgebrochen werden kann. Dementsprechend, wird bei Alkenen bzw. Alkinen einfach addiert unter aufbrechung der Doppel- oder dreifach Bindung.
Radikalische Polymerisation
Ein Radikal zwingt ein Alken zur Öffnung seiner Doppelbindung und macht es dadurch selbst zu einem Radikal, das wieder andere zu Radikalen macht. --> Kettenreaktion.
Unterbrochen kann dies werden, wenn zwei Radikale sich binden, oder wenn ein Alken-Radikal ein H abspaltet um wieder eine Doppelbindung zu machen.
Veresterung
GGW und Kondensationsreaktion.
Hier wird eine Carbonsäure (oder anorganische Säure) mit einem Alkohol oder Phenol verestert.
Abgespalten wird H2O und auf der anderen Seite bleibt C(=O)-OR.
Tollensprobe
Dient dem Nachweis von Aldehyden bzw. reduzierenden Gruppen. Die Carbonyl-Gruppe eines Aldehyds oder eines Zuckers wird oxidiert, die Silber-Ionen werden reduziert und es entsteht ein „Silberspiegel“.
CH3CHO + 2 [Ag(NH3)2]+ + 2 OH- --> CH3COOH + 2 H2O + 2 Ag + 4 NH3
Stereochemie der SN1-Reaktion
Es entstehen beide Formen etwa gleich wahrscheinlich. Die Folge ist ein Racemisches Produkt.
Elektrophile Aromatische Substitution
Aromatische Doppelbindung wird kurzzeitig aufgebrochen um noch einen Substituenten zu addieren und danach wird ein H abgespalten und Aromatisches System wieder hergestellt.
Hydrolyse
Bei der Hydrolyse wird ein H2O Atom an ein Molekül angelagert und dadurch eine Bindung des Moleküls getrennt. Einer der beiden Teile des Moleküls erhält nun das Proton H vom H2O und der andere Teil behält den Rest: OH-
Protonierung von Alkoholen
Die Protonierung eines Alkohols macht aus der schlechten Abgangsgruppe OH- eine äusserst gute H2O. Und öffnet damit Türen für weiteres.
Es entsteht ein Oxoniumion --> O ist positiv geladen weil es 3 Bindungen eingeht.
Radikalische Substitution
Hier wird bei einem sp3 C-Atom ein H-Atom ersetzt. Häufig durch ein Sauerstoff oder Halogen-Atom.
Synthese von Pikrinsäure
Da nicht direkt NO2 in ein Phenol eingebracht werden kann. Wird zuerst mit Schwefelsäure sulfoniert.
Es hängen sich also 2 SO3H unter Wasserabspaltung an Ortho und Parastellung eines Phenols. Anschliessend wird mit HNO3 titriert und die beiden HSO3 Teile ersetzt. Dabei wird auch der zweite noch freie Ortho platzt besetzt.
Substitution von Alkoholen
OH gruppe wird einfach durch etwas anderes ersetzt. zb. Halogenalkan
Dehydratisierung von Alkoholen
OH Gruppe und H werden vom Alkohol als H2O abgespalten und im ursprünglichen Alkohol entsteht eine Doppelbindung.
Deprotonierung von Alkohol
Führt zu einem Alkoholat mit negativer Ladung.
Unimolekulare SN1-Reaktion
Geschwindigkeit hängt nur von einem Edukt ab. Somit ist die Spaltung von diesem Edukt Geschwindigkeitsbestimmend und der Rest läuft danach sowieso genug schnell ab.
Halbacteal/ketal -bildung
- Ein alkohol greift nucleophil das C-Atom eines Aldehyds an.
- Doppelbindung des Aldehyds wird aufgebrochen und diese bindet das H-Atom vom Alkohol das eh überzählig war.
- Wir haben nun ein Molekül mit einer OH und OR Gruppe.
Kondensation
Wenn sich zwei Moleküle unter Abspaltung eines dritten kleineren Produktes zusammen tun. Meistens ist dies H2O oder NH3.
Bimolekulare SN2-Reaktion
Geschwindigkeit hängt von beiden Edukten ab.
Vollacetal/Ketal Bildung
EIn Halbacteal kann Säurekatalysiert zum Acetal weiter reagieren.
- Der Halbacetal wird protoniert --> die OH Gruppe des Halbacetals trägt nun zwei H Atome --> O ist positiv geladen
- OH Gruppe mit zwei H spaltet sich also als Wasser ab.
- Halbacetal ist nun ein Radikal mit eher positiv geladenem C-Atom.
- zb. Ein Alkohol kommt und das O des Alkohols ROH hängt sich an den freien Platz und wird dadurch wieder positiv geladen.
- Dieses O des neuen Alkohols spaltet sein H ab um nicht mehr positiv geladen zu sein.
- Es besteht und ein vollacetal mit zwei -OR Gruppen.