Prüfungsfragen


C. B.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in die Grundlagen der Naturkunde für Grundschüler. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Zucker, Melasse, Anbau und die Auswirkungen von Bio- und IP-Anbau auf Umwelt und Ertrag. Die Karteikarten behandeln auch die Allokation von Ressourcen, Treibhauspotential und Versauerungspotenzial, wobei der Fokus auf praktischen Beispielen und Tabellen liegt. Ideal für Schüler, die ein besseres Verständnis für ökologische und landwirtschaftliche Zusammenhänge erlangen möchten.
Cartes-fiches
15
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Créé / Mis à jour
06.01.2015 / 13.01.2015

Cartes-fiches

Nenne 3 Energiepflanzen, die speziell für die Bioethanolproduktion angebaut werden.

  • Zuckerrohr
  • Zuckerrüben
  • Mais

Erkläre in 1-2 Sätzen den Begriff Energiepflanze

Eine Pflanze die gezielt zur energetischen Nutzung angebaut wird

Der Anbau von Energiepflanzen wird in Europa teilweise stark gefördert. Welche Folgen können durch diese Entwicklung entstehen? Nenne 3 ökologische und 3 soziale Folgen?

Soziale Folgen:

  • Landkonzentration und Vertreibungen
  • Verletzung der Menschenrechte
  • Verdrängung der Grundnahrungsmittel (Verteuerung der Grundnahrungsmittel)

Ökologische Folgen:

  • Monokulturen / Verlust Biodivärsität / Anfälliger auf Schädlingsbefall / Bodendegration
  • als Folge --> Intensivierte Landwirtschaft mit Kunstdünger und Pestiziteinsatz
  • Urbarmachung neuer Landwirtschaftsflächen (Rodung von Wäldern, Entwässerung von Sumpfgebieten)

Unter welchen Voraussetzungen kann der Energiepflanzenanbau durchaus Sinn machen?

  • Einsatz von Jatropha auf degradierten Böden (tropische Gebiete)
  • Im Rahmen von sinnvollen fruchtfolgen auf bestehenden Anbauflächen
  • Nicht mit Nahrungspflanzen konkurrenziert

Erkläre den Begriff Lebenszyklusanalyse

Eine sy<stematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges "Von der Wiege bis zur Bahre"

Nehmen wir an, dass bei einer Ernte von 80t Zuckerrüben pro ha 10t Zucker, 40t Melasse und
30t „Bioabfall“ als Produkte erhalten werden. Das Treibhauspotential der gesamten
Produktion (Anbau und Verarbeitung) beläuft sich auf 8 t CO2-Äquivalente/ha. Der Zucker
kann zu 1200.- CHF/Tonne verkauft werden, die Melasse zu 100.- CHF/Tonne und der
Bioabfall wird gratis an eine Biogasanlage abgeben. Wie gross ist das Treibhauspotential für
die 10 t Zucker, wenn man eine Massenallokation durchführt?

  • 80t Zuckerrüben = 8 t CO2eq/ha
  • 10t Zucker 1200CHF/t
  • 40t Melasse 100CHF/t
  • 30t Bioabfall 0CHF

10 t Zucker = 1/8 = 1t CO2eq/ha

Nehmen wir an, dass bei einer Ernte von 80t Zuckerrüben pro ha 10t Zucker, 40t Melasse und
30t „Bioabfall“ als Produkte erhalten werden. Das Treibhauspotential der gesamten
Produktion (Anbau und Verarbeitung) beläuft sich auf 8 t CO2-Äquivalente/ha. Der Zucker
kann zu 1200.- CHF/Tonne verkauft werden, die Melasse zu 100.- CHF/Tonne und der
Bioabfall wird gratis an eine Biogasanlage abgeben. Wie gross ist das Treibhauspotential für
die 10 t Zucker, wenn man eine ökonomische Allokation durchführt?

  • 80t Zuckerrüben = 8 t CO2eq/ha
  • 10t Zucker 1200CHF/t
  • 40t Melasse 100CHF/t
  • 30t Bioabfall 0CHF

Zucker = 12000CHF

Melasse = 4000CHF

Zucker = 3/4 von 16'000 = 6 t CO2eq/ha

Nenne zwei Gründe, weshalb die ökonomische Allokation oftmals einer Massenallokation vorgezogen wird?

  • ökonomische Allokation wiederspiegelt treibende Kraft hinter der Produktion
  • Bei Massenreichen Nebenprodukten wird bei der Massenallokation die Bilanz verzerrt

Wann macht eine ökonomische Allokation wenig Sinn?

  • Bei stark schwankenden Marktpreisen
  • Bei schwer definierbaren Produktepreisen (Nebenproduktepreisen)

Beschreibe in 1-2 Sätzen, was man unter dem Versauerungspotenzial versteht?

Stoffe die direkt (Säuren) oder indirekt (Bildung von Säuren durch chemische Reaktionen) zur Versauerung von Ökosystemen beitragen.

Je nach Versauerungspotentail hat ein Stoff einen hohen oder tiefen Wert (Referenzstoff SO2)

Nenne 2 relevante Stoffe, die zum Versauerungspotenzial beitragen?

  • Schwefeloxide
  • Stickstoffoxide

Nenne 2 Gründe, weshalb im IP-Anbau mehr Ertrag/ha produziert wird als im Bioanbau, obwohl gleichviel Saatgut verwendet wird? (Tabelle 1)

Durch den Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden

Weshalb ist das Ozonbildungspotenzial der Bio-Kartoffeln höher als das der IP-Kartoffeln pro kg TS? (Tabelle 2)

  • geringerer Ertrag im Biolandbau verschlechtert die Werte pro kg TS
  • vermehrter Einsatz von Hofdünger

Wie ist zu erklären, dass das Versauerungspotenzial der Bio-Kartoffel viel höher ist als das der IP-Kartoffeln pro kg TS (Tabelle 2)?

  • vermehrter Hofdüngereinsatz im Biolandbau
  • geringerer Ertrag im Biolandbau verschlechtert die Werte pro kg TS

Welches sind die Gründe der viel tieferen aquatischen Ökotoxizität beim Bioanbau im
Verlgeich zum IP-Anbau (Tabelle 2)?

stark reduzierter Pestizideinsatz im Biolandbau führt zu deutlich besseren Schadstoffwerten

Étudier