NaRo 1.5 (Probeprüfung) UI13 3. Semester 2014
Prüfungsfragen
Prüfungsfragen
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Flashcards
Nenne 3 Energiepflanzen, die speziell für die Bioethanolproduktion angebaut werden.
- Zuckerrohr
- Zuckerrüben
- Mais
Erkläre in 1-2 Sätzen den Begriff Energiepflanze
Eine Pflanze die gezielt zur energetischen Nutzung angebaut wird
Der Anbau von Energiepflanzen wird in Europa teilweise stark gefördert. Welche Folgen können durch diese Entwicklung entstehen? Nenne 3 ökologische und 3 soziale Folgen?
Soziale Folgen:
- Landkonzentration und Vertreibungen
- Verletzung der Menschenrechte
- Verdrängung der Grundnahrungsmittel (Verteuerung der Grundnahrungsmittel)
Ökologische Folgen:
- Monokulturen / Verlust Biodivärsität / Anfälliger auf Schädlingsbefall / Bodendegration
- als Folge --> Intensivierte Landwirtschaft mit Kunstdünger und Pestiziteinsatz
- Urbarmachung neuer Landwirtschaftsflächen (Rodung von Wäldern, Entwässerung von Sumpfgebieten)
Unter welchen Voraussetzungen kann der Energiepflanzenanbau durchaus Sinn machen?
- Einsatz von Jatropha auf degradierten Böden (tropische Gebiete)
- Im Rahmen von sinnvollen fruchtfolgen auf bestehenden Anbauflächen
- Nicht mit Nahrungspflanzen konkurrenziert
Erkläre den Begriff Lebenszyklusanalyse
Eine sy<stematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges "Von der Wiege bis zur Bahre"
Nehmen wir an, dass bei einer Ernte von 80t Zuckerrüben pro ha 10t Zucker, 40t Melasse und
30t „Bioabfall“ als Produkte erhalten werden. Das Treibhauspotential der gesamten
Produktion (Anbau und Verarbeitung) beläuft sich auf 8 t CO2-Äquivalente/ha. Der Zucker
kann zu 1200.- CHF/Tonne verkauft werden, die Melasse zu 100.- CHF/Tonne und der
Bioabfall wird gratis an eine Biogasanlage abgeben. Wie gross ist das Treibhauspotential für
die 10 t Zucker, wenn man eine Massenallokation durchführt?
- 80t Zuckerrüben = 8 t CO2eq/ha
- 10t Zucker 1200CHF/t
- 40t Melasse 100CHF/t
- 30t Bioabfall 0CHF
10 t Zucker = 1/8 = 1t CO2eq/ha
Nehmen wir an, dass bei einer Ernte von 80t Zuckerrüben pro ha 10t Zucker, 40t Melasse und
30t „Bioabfall“ als Produkte erhalten werden. Das Treibhauspotential der gesamten
Produktion (Anbau und Verarbeitung) beläuft sich auf 8 t CO2-Äquivalente/ha. Der Zucker
kann zu 1200.- CHF/Tonne verkauft werden, die Melasse zu 100.- CHF/Tonne und der
Bioabfall wird gratis an eine Biogasanlage abgeben. Wie gross ist das Treibhauspotential für
die 10 t Zucker, wenn man eine ökonomische Allokation durchführt?
- 80t Zuckerrüben = 8 t CO2eq/ha
- 10t Zucker 1200CHF/t
- 40t Melasse 100CHF/t
- 30t Bioabfall 0CHF
Zucker = 12000CHF
Melasse = 4000CHF
Zucker = 3/4 von 16'000 = 6 t CO2eq/ha
Nenne zwei Gründe, weshalb die ökonomische Allokation oftmals einer Massenallokation vorgezogen wird?
- ökonomische Allokation wiederspiegelt treibende Kraft hinter der Produktion
- Bei Massenreichen Nebenprodukten wird bei der Massenallokation die Bilanz verzerrt
Wann macht eine ökonomische Allokation wenig Sinn?
- Bei stark schwankenden Marktpreisen
- Bei schwer definierbaren Produktepreisen (Nebenproduktepreisen)
Beschreibe in 1-2 Sätzen, was man unter dem Versauerungspotenzial versteht?
Stoffe die direkt (Säuren) oder indirekt (Bildung von Säuren durch chemische Reaktionen) zur Versauerung von Ökosystemen beitragen.
Je nach Versauerungspotentail hat ein Stoff einen hohen oder tiefen Wert (Referenzstoff SO2)
Nenne 2 relevante Stoffe, die zum Versauerungspotenzial beitragen?
- Schwefeloxide
- Stickstoffoxide