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Untere Extremität

Untere Extremität


N. L.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) auf Universitätsniveau. Sie behandeln Techniken wie Contract Relax, Stabilisierende Umkehr und Dynamische Umkehr, die sich auf Bewegungserweiterung, Kräftigung und Koordination konzentrieren. Die Karteikarten umfassen auch die Philosophie und Muster von PNF sowie die verschiedenen Phasen der Wundheilung, von der Alarmphase bis zur Remodelierungsphase. Ideal für Medizinstudenten und Physiotherapeuten, die ihre Kenntnisse in muskulären Techniken und Rehabilitation vertiefen möchten.
Cartes-fiches
15
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
25.05.2014 / 24.01.2015

Cartes-fiches

 

Schwellung & Erguss

Schwellung (Ödem) = Flüssigkeitsansammlung im Bindegewebe durch Blutung, Zysten, Allergien, Infektionen oder Traumen

Erguss = Flüssigkeitsansammlung in einem präformierten Raum. Beim Gelenkserguss beispielsweise in der Gelenkskapsel

 

Wundheilungsphasen

  • Alarmphase: 0 - 48 Stunden (vaskuläre Phase)
  • Entzündungsphase: 2. - 5. Tag (zelluläre Phase)
  • Proliferationsphase: 5. - 21. Tag (Granulationsphase) 
  • Remodelierungsphase: ab 21. Tag
  • (Konsolidierungsphase: 21. - 60. Tag)
  • (Organisationsphase: 60. - 500. Tag)

Alarmphase

  • Alarmphase: 0 - 48 Stunden (vaskuläre Phase)

Synthese von Kollagen Typ III beginnt. Reparatur des Gefässsystems. 

 

Entzünungsphase

  • Entzündungsphase: 2. - 5. Tag (zelluläre Phase)
  1. Rubor
  2. Calor 
  3. Dolor
  4. Tumor
  5. Functio laesa

Proliferationsphase

  • Proliferationsphase: 5. - 21. Tag (Granulationsphase) 

Vaskularisation und Granulation statt. Ausgehend von den Endothelzellen sprießen neue Gefäße ins Wundgebiet (Angiogenese). Fibrinnetz wird abgebaut, sobald nicht mehr gebraucht und durch Kollagen ersetzt.

Remodelierungsphase

  • Remodelierungsphase: ab 21. Tag

Das Granulationsgewebe wird nun wasser- und gefäßärmer. Die Kollagenfasern reifen aus und bilden sich zu Narbengewebe um (Maturation). Es erfolgt dabei gleichzeitig eine Wundkontraktion. Die Fibroblasten beenden ihre Aufbauarbeit und wandeln sich in Fibrozyten und Myofibroblasten um. Die Epithelisierung geht vor allem vom Wundrand aus. Hierbei überhäuten die sich neu bildenden Keratinozyten das Granulationsgewebe mit einem zunächst noch sehr feinen Epithel. Voraussetzung für diesen Vorgang ist eine glatte, feuchte und gut durchblutete Kriechfläche. maximale Zugfestigkeit erhält die Wunde aber erst nach ca. 8 Wochen. Der endgültige Umbau des Narbengewebes kann Monate bis Jahre in Anspruch nehmen. Dabei sinkt die Narbe etwas ein und verblasst. Diese Umstrukturierung der Kollagenfasern wird auch als  Maturationsphase bezeichnet.

  • (Konsolidierungsphase: 21. - 60. Tag)
  • (Organisationsphase: 60. - 500. Tag)

PNF

Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation

Rezeptoren ansprechen, Gehirn / Nerven brauchen, Stimulieren und leichter machen

Philosophie PNF

  • positiver Zugang
  • in Bewegungen denken
  • ganzheitliche Behandlungen
  • motor learnine
  • Behandlung von Muskulären defiziten
  • Wiederstand des Therapeuten zur Variation
  • diagonale Bewegungsmuster (PT steht immer in Diagonale)
  • verschiedene Kontraktionsformen
  • Training auf gesunder Seite hat Effekt auf kranker Seite
  • verbal immer gut anleiten
  • taktile Führung

Zwei Muster PNF untere Extremität

  • Flexion – Abduktion – Innenrotation und Extension – Adduktion – Außenrotation,
  • Flexion – Adduktion – Außenrotation und Extension – Abduktion – Innenrotation. 

PNF Übungen für Becken

  • posteriore Depression
  • anteriore Elevation

Combination of isotonics

Synonym; Agonistische Umkehr (Hände des PT wechseln nie)

PT gibt einen Wiederstand in die Bewegung des Pat. Verbales Kommando für eine Bewegungsausführung wobei PT Wiederstand gitbt und Pat. konzentrisch (konzentrische Kontrakiton) mehr arbeiten muss. Pat. soll Position halten - stabilisierende Kontraktion Pat. soll in ASTE zurück gehen, wobei PT Bew. verstärken will und Pat. exzentrisch bremsen muss. exzentrische Kontraktion

Ziel: Kräftigung, Koordination

Dynamische Umkehr

eine Art der Antagonistischen Umkehr

der PT plaziert seine Hände und gibt Wiederstand, der Pat. soll nun eine Bewegung gegen den Widerstand ausführen. Der PT wechselt dann seine Hände nacheinander und gibt so den Richtungswechsel an. Der Pat. ist also stets in Bewegung und es arbeiten jeweils die Antagonisten nacheinander.

Ziel: Bewegungserweiterung, Kräftigung, Koordination

Stabilisierende Umkehr

gehört zur Antagonistischen Umkehr

Der Pat. soll seine Muskulatur isometrisch anspannen. Der PT gibt aus verschiedenen Richtungen einen Wiederstand, wobei die Hände des PT jedoch wieder eine nach der anderen wechselt (immer im Kontakt zum Pat. und aufrechterhalten eines äusseren Wiederstandes). Der Pat. soll sich möglichst nicht bewegen.

Ziel: Bewegungserweiterung, Kräftigung, Koordination

Contract Relax

verspannte oder Verkürzte Muskulatur wird hier als Antagonist bezeichnet. 

Isotonische Muskelkontraktion der verspannten oder/ und verkürzten Muskulatur (Antagonisten) gegen Wi- derstand mit anschließender Entspannung derselben Muskulatur und Weiterbewegen in die eingeschränkte Bewegungsrichtung. ASTE bereits am Bewegungsende des Patienten - ROM soll vergrössert werden.

Ziel: Dehnen, +Beweglichkeit

Impingement
2 Arten

siehe Bild

Étudier