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Untere Extremität
Untere Extremität
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Lernkarten
Schwellung & Erguss
Schwellung (Ödem) = Flüssigkeitsansammlung im Bindegewebe durch Blutung, Zysten, Allergien, Infektionen oder Traumen
Erguss = Flüssigkeitsansammlung in einem präformierten Raum. Beim Gelenkserguss beispielsweise in der Gelenkskapsel
Wundheilungsphasen
- Alarmphase: 0 - 48 Stunden (vaskuläre Phase)
- Entzündungsphase: 2. - 5. Tag (zelluläre Phase)
- Proliferationsphase: 5. - 21. Tag (Granulationsphase)
- Remodelierungsphase: ab 21. Tag
- (Konsolidierungsphase: 21. - 60. Tag)
- (Organisationsphase: 60. - 500. Tag)
Alarmphase
- Alarmphase: 0 - 48 Stunden (vaskuläre Phase)
Synthese von Kollagen Typ III beginnt. Reparatur des Gefässsystems.
Entzünungsphase
- Entzündungsphase: 2. - 5. Tag (zelluläre Phase)
- Rubor
- Calor
- Dolor
- Tumor
- Functio laesa
Proliferationsphase
- Proliferationsphase: 5. - 21. Tag (Granulationsphase)
Vaskularisation und Granulation statt. Ausgehend von den Endothelzellen sprießen neue Gefäße ins Wundgebiet (Angiogenese). Fibrinnetz wird abgebaut, sobald nicht mehr gebraucht und durch Kollagen ersetzt.
Remodelierungsphase
- Remodelierungsphase: ab 21. Tag
Das Granulationsgewebe wird nun wasser- und gefäßärmer. Die Kollagenfasern reifen aus und bilden sich zu Narbengewebe um (Maturation). Es erfolgt dabei gleichzeitig eine Wundkontraktion. Die Fibroblasten beenden ihre Aufbauarbeit und wandeln sich in Fibrozyten und Myofibroblasten um. Die Epithelisierung geht vor allem vom Wundrand aus. Hierbei überhäuten die sich neu bildenden Keratinozyten das Granulationsgewebe mit einem zunächst noch sehr feinen Epithel. Voraussetzung für diesen Vorgang ist eine glatte, feuchte und gut durchblutete Kriechfläche. maximale Zugfestigkeit erhält die Wunde aber erst nach ca. 8 Wochen. Der endgültige Umbau des Narbengewebes kann Monate bis Jahre in Anspruch nehmen. Dabei sinkt die Narbe etwas ein und verblasst. Diese Umstrukturierung der Kollagenfasern wird auch als Maturationsphase bezeichnet.
- (Konsolidierungsphase: 21. - 60. Tag)
- (Organisationsphase: 60. - 500. Tag)
PNF
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation
Rezeptoren ansprechen, Gehirn / Nerven brauchen, Stimulieren und leichter machen
Philosophie PNF
- positiver Zugang
- in Bewegungen denken
- ganzheitliche Behandlungen
- motor learnine
- Behandlung von Muskulären defiziten
- Wiederstand des Therapeuten zur Variation
- diagonale Bewegungsmuster (PT steht immer in Diagonale)
- verschiedene Kontraktionsformen
- Training auf gesunder Seite hat Effekt auf kranker Seite
- verbal immer gut anleiten
- taktile Führung
Zwei Muster PNF untere Extremität
- Flexion – Abduktion – Innenrotation und Extension – Adduktion – Außenrotation,
- Flexion – Adduktion – Außenrotation und Extension – Abduktion – Innenrotation.
PNF Übungen für Becken
- posteriore Depression
- anteriore Elevation
Combination of isotonics
Synonym; Agonistische Umkehr (Hände des PT wechseln nie)
PT gibt einen Wiederstand in die Bewegung des Pat. Verbales Kommando für eine Bewegungsausführung wobei PT Wiederstand gitbt und Pat. konzentrisch (konzentrische Kontrakiton) mehr arbeiten muss. Pat. soll Position halten - stabilisierende Kontraktion Pat. soll in ASTE zurück gehen, wobei PT Bew. verstärken will und Pat. exzentrisch bremsen muss. exzentrische Kontraktion
Ziel: Kräftigung, Koordination
Dynamische Umkehr
eine Art der Antagonistischen Umkehr
der PT plaziert seine Hände und gibt Wiederstand, der Pat. soll nun eine Bewegung gegen den Widerstand ausführen. Der PT wechselt dann seine Hände nacheinander und gibt so den Richtungswechsel an. Der Pat. ist also stets in Bewegung und es arbeiten jeweils die Antagonisten nacheinander.
Ziel: Bewegungserweiterung, Kräftigung, Koordination
Stabilisierende Umkehr
gehört zur Antagonistischen Umkehr
Der Pat. soll seine Muskulatur isometrisch anspannen. Der PT gibt aus verschiedenen Richtungen einen Wiederstand, wobei die Hände des PT jedoch wieder eine nach der anderen wechselt (immer im Kontakt zum Pat. und aufrechterhalten eines äusseren Wiederstandes). Der Pat. soll sich möglichst nicht bewegen.
Ziel: Bewegungserweiterung, Kräftigung, Koordination
Contract Relax
verspannte oder Verkürzte Muskulatur wird hier als Antagonist bezeichnet.
Isotonische Muskelkontraktion der verspannten oder/ und verkürzten Muskulatur (Antagonisten) gegen Wi- derstand mit anschließender Entspannung derselben Muskulatur und Weiterbewegen in die eingeschränkte Bewegungsrichtung. ASTE bereits am Bewegungsende des Patienten - ROM soll vergrössert werden.
Ziel: Dehnen, +Beweglichkeit