MUSK, Grundlagen

nach dem Lernzielkatalog

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J. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Muskel- und Knochenheilung auf Universitätsniveau. Sie behandeln die verschiedenen Phasen der Wundheilung, die Funktionen von Osteoblasten und Knorpel, sowie die Arten der Frakturheilung und deren Voraussetzungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie wichtige Konzepte wie die Indikation bei operativen Eingriffen und die Induktoren der Frakturheilung vertiefen.
Cartes-fiches
18
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.06.2015 / 12.06.2015

Cartes-fiches

Grundlagen der Knochenheilung:

Endost

Periost

Havers-Knochenkanäle

Voraussetzungen einer ungestörten Frakturheilung

eine intakte Durchblutung der Fragmente

die Ruhigstellung der Fraktur

ein ausreichender Knochenkontakt der Fragmente

Kortikalis heilt über

Spongiosa heilt über

 

Zwei wesentliche Arten der Knochenheilung:

direkt (primär) - Kontaktheilung

ohne Kallusausbildung

indirekt (sekundär) - Spaltheilung

1. initiale Verletzungsphase -> Frakturhämatom

2. Entzüdungsphase (3-14 Tage): Hämatom + Fibroblasten -> bindegewebiger Kallus

3. Phase der Kallushärtung (Wochen bis Monate): bindegewebiger Kallus -> knöcherner Kallus (Geflechtknochen)

4. Remodelling-Phase (1-2 Jahre): Kallus -> lamelärer Knochen

Induktoren der Frakturheilung

Wachstumsfaktoren

Matrixproteine (BMP)

Phasen der Wundheilung:

  1. exsudative - 1.-3. Tag
    • Aktivierung der Gerinnung und der Immunabwehr
  2. proliferative - 2.-20. Tag
    • Aufbau des Granulationsgewebes und Reepithelialisierung
    • die vorläufige Funktionsfähigkeit wird wiederhergestellt
  3. reparative - 3. Tag bis 6. Monat
    • Narbenbildung

Zwei Arten der Wundheilung:

  1. primär
    • zB nach OP
    • Ränder sind glatt, gut durchblutet, wenig kontaminiert
    • nahezu narbenlos
  2. sekundär
    • das Gewebe wird durch Granulationsgewebe ersetzt -> Narben - geringere Belastbarkeit

Indikation bei operativen Eingriffen erklären

  • Bei großen elektiven Operationen (Becken- und Hüfteingriffe, Zweit- und Rezidivoperationen) und Patienten mit Risikofaktoren (z.B. Diabetes mellitus)

  • Gabe von Antibiotika kurz vor der Operation („single shot“)

  • Bei einer OP-Dauer > 3 h wird eine perioperative Zweitgabe empfohlen.

  • Mittel der ersten Wahl ist ein Cephalosporin der 1. oder 2. Generation.

Knochen - Funktionen

 - nehmen mechanische Kräfte auf, die über den Knorpel, die Muskeln und deren Sehnen oder durch Weichteilstrukturen eingeleitet werden

 - Homöostase der Mineralsalze

Knochen - Aufbau

- makroskopisch:
        - kompakter Knochen
        - spongiöser Knochen

Knorpel - Funktionen

- Kräfte gleichmäßig von einem Skelettabschnitt auf den nächsten
zu übertragen und

- bei dynamischer Aktivität mit Hilfe der Synovia ein nahezu reibungsfreies Gleiten der Gelenkkörper zu gewährleisten

Knorpel - Aufbau

- histologisch: v.a. hyaliner Knorpel, dann Faserknorpel

- die Extrazellulärmatrix bilden Chondrozyten und besteht aus Kollagenen, Proteoglykanen und interstitileller Flüssigkeit

Osteoblasten - Funktion

- bilden organische Grundsubstanz (Osteoid)

Parathormon - Funktion

- aktiviert Osteoblasten

- höhere Parathormondosen -> Osteoblasten aktivieren Osteklasten -> Blutkalziumkonzentration steigt

Kalzitonin - Funktion

ist ein Parathormon-Antagonist -> hemmt Osteoklasten

Kalzitriol - Funktion

- hemmt die Parathormonausschüttung -> Resorption von Kalzium im Darm  steigt und Reifung von Osteoblasten steigt auch

Wachstums- und Differenzierungsstörungen - Arten

  1. primäre Differenzierungs· und Entwicklungsstörungen des Knorpel- und Knochengewebes (Osteochondrodysplasien)
  2. Fehlbildungen eines oder mehrerer Knochen (Dysostosen)
        endogene Schädigungen
            Genmutationen
            chromosomale Aberrationen -> Chromosomenüber- oder unterzahl
        exogene Schädigungen
            ionisierende Strahlung
            Infektionen
            hormonelle Störungen der Mutter
            Medikamente
            Vitaminmangelzustände

  3. genetisch bedingte Stoffwechselerkrankungen (metabolische Dysplasien)

Étudier