Mobile Business - Interne Baustellen

Mobile Business - Interne Baustellen

Mobile Business - Interne Baustellen

Ronny Kupferschmid
Study

Ronny Kupferschmid
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die strategische Ausrichtung und Umsetzung von Mobile Business innerhalb von Unternehmen. Sie konzentrieren sich auf die Erstellung von Strategien, Change-Management-Ansätze wie Kotter und Lewin, sowie die Integration von Homeoffice und digitalen Tools. Besonders nützlich sind sie für Führungskräfte und Mitarbeiter, die Unternehmen durch digitale Transformationen führen und dabei Mitarbeiter einbinden möchten.
Flashcards
39
Students
1
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
10.11.2015 / 15.12.2015

Flashcards

Was ist Mobile Workforce?

Räumliche und zeitliche Flexibilität bei der Arbeit. 

Wirtschaftssektoren:

1. Landwirtschaft
2. Industrie
3. Tertiärer Sektor (Dienstleistungen) 80% 

Verschiedene Phasen des FlexWork-Phasenmodelles 

  • Phase 1: Ortsgebundene Arbeit
  • Phase 2: Mobil-flexible Arbeit als Ausnahme
  • Phase 3: Umbruch und schleichende Ablösung
  • Phase 4: Mobil-Flexible Arbeit weitgehend etabliert
  • Phase 5: Netzwerk-Unternehmen 

Wieso verändern sich Unternehmen in Richtung dynamischer Arbeitskultur: 

  • Employer Branding; Moderner, attraktiver Arbeitgeber werden positiv über Unternehmen erzählen
  • Zufriedene Mitarbeiter = produktive Mitarbeiter
  • Höhere Agilität und Flexibilität
  • Optimierung Raumnutzung, weniger Arbeitsplätze sind nötig
  • Äussere Faktoren 

Die Krux der Mobilen Workforce:

Teamproduktivität geht hoch wenn sich Mitarbeiter treffen. Individuelle Produktivität sinkt, wenn sich Mitarbeiter treffen. 

Welche Jobs brauchen einen fixen Arbeitsplatz?

HR, Controlling, Finance, Mitarbeiter mit viel Infrastruktur. 

Was ist Yammer?

Facebook für Firmen, resp. Wissenaustauschsplattform 

Erfolgsfaktoren für die Etablierung von HomeOffice: 

  • Wandel muss begleitet werden
  • Weniger Regeln, wenn Entscheid auf SmartWork
  • Führungspersonen sind gefordert (individuelle Arbeitsweisen, keine Präsenz der Mitarbeiter) 

Welche neue Fähigkeiten brauchen Manager/Mitarbeiter für eine HomeOffice-Kultur? 

  • Mitarbeiter: Wandel mögen, Teile und helfe anderen, Fokus
  • Manager: Technologie verstehen, als Vorbild vorangehen, den Mitarbeiter vertrauen, individuell führen 

Was heisst Digitalisierung für die Gesellschaft in Bezug auf HomeOffice?

Das Auflösen des normalen Arbeitsablaufes "Pendeln, Büro, Kantine, Büro, Pendeln“ hat Einfluss auf gesellschaftliche Normen. Weniger Pendler, weniger Büroräume. 

Definiton Geschäftsmodell

«Ein Geschäftsmodell beschreibt die logische Funktionsweise wie ein Unternehmen Gewinne erwirtschaftet.»

Beschreibe ein konkretes, übergeordnetes Geschäftsmodell

PF bietet klassisches Banking an (Zinsdifferenzierungsgeschäft) PK/GK und neu auch Marketinglösungen (Profit App - Kundenkärtli)

Beschreibe drei konkrete mobile Geschäftsmodelle

eBanking

Digital Goods: Vermarkter von iTunes/Spotify

Mobile Payment, Twint 

Wie können Unternehmen in Zukunft mobile Geschäftsfälle definieren und freigeben?

Es bräuchte einen CDM (Chief Digital Manager), welcher in der GL sitzt und der Entscheidungsträger für IT und MM Anliegen ist.

Was ist eine Strategie? 2 Sätze.

Strategien sind Massnahmen und Handlungen, inder Regel für die nächsten 3-5 Jahren, die das Erreichen der mittel- bis langfristigen strategischen Ziele absichern. Sie dienen als Orientierungshilfe und Rahmenvorgabe für Entscheidungen.

Was bezeichnet eine Taktik?

Unmittelbare Art des Einsatzes. Kurz- und mittelfristig.

Was sind die nötigen Schritte zur Erstellung einer Strategie:

1. Analyse

2. Visions- und Zielfindung 

3. Design

4. Organisationsentwicklung

5. Umsetzung-Planung 

Was muss im ersten Schritt (Analyse) zum Erstellen einer Strategie gemacht werden und was sind die Zielsetzungen?

Marktanalyse, ZG-Definition —> klare ZG, Einsatzfelder

Was muss im zweiten Schritt (Visions- und Zielfindung) zum Erstellen einer Strategie geklärt werden? 

Wo wollen wir hin?

Wie wollen wir uns positionieren?

Welche Ziele wollen wir mit E-Business erreichen?) 

Was wird im dritten Schritt (Design) zu erstellen einer Strategie gemacht?

 

Entwurf von Prototypen 

Im vierten Schritt (Organisationsentwicklung) zur Erstellung einer mobilen Strategie muss was gemacht werden?

  • Strukturen weiterentwickeln
  • Guidelines setzen
  • Implementation Security Auslagen
  • Entscheidungsträger definieren

Was muss im letzten Schritt (Umsetzungsplanung) in der Erstellung einer mobilen Strategie gemacht werden?

Projekte und Teilprojekte definieren

Priorisierung

Mobile Roadmap 

Was ist als Basis für für alle Geschäftsbereiche, welche eine Business-Strategie erstellen wollen?

Unternehmensziele aka Dachstrategie oder Vision

Alle Bereiche einer Unternehmung (Mobile, IT, HR, Finanzen und Marketing) müssen sowohl auf die übergreifenden Unternehmensziele wie auch auf die jeweiligen Business- Ziele der Geschäftsbereiche ausgerichtet sein. 

Was ist einer Geschäfts-Vision?

Was ist einer Geschäfts-Vision? > Mit innovativen Lösungen unseren Kunden den einfachstem Umgang mit Geld ermöglichen.

Was muss in jedem Unternehmen das höchste Ziel beim Ausarbeiten einer Business-Strategie sein?

Ziel alle Kanäle bündeln und einer gemeinsamen Strategie unterzuordnen. Zielgerichte einer gemeinsamen Vision entgegen! 

Was ist eine grosse Gefahr in jedem Grossunternehmen?

Reaktives Handeln („Unser Konkurrent hat letzte Woche eine iPhone App lanciert. Wir müssen auch“ oder „Hilfe, unsere Website ist nicht Responsive. Los“). 

Auf welchen Ebenen wird ein Unternehmen fit auf mCommerce?

  • Unternehmensebene
  • Kundenebene
  • Angebotsebene

Was beinhaltet Change-Managment? 

  • IT und HR Transformationen
  • Gruppen- und Teamentwicklungen
  • Tool- und Projekteinführungen 

8 entscheidende Fehler des Change Managements nach Kotter 

  1. Kleine klaren Worte

  2. Keine Teamarbeit in der Führung

  3. Keine Vision

  4. Keine authentische Kommunikation

  5. Fehlende vorgängige Analyse von möglichen Blockaden

  6. Keine Ergebnisorientierung

  7. Kein Durchhaltevermögen

  8. Kein Kulturverständnis 

Die acht Schritte des Veränderungsprozesses nach Kotter 

  1. Bewusstsein für Wandel schaffen

  2. Ein vertrauensvolles Führungsteam etablieren

  3. Strategie festlegen

  4. Kontinuierlich informieren

  5. Eigenverantwortung stärken

  6. An Ergebnissen orientieren

  7. Widerstände beseitigen

  8. Neue Firmenkultur etablieren 

Change-Modell nach Lewin 

Unfreeze - Change - Refreeze 

Welche Fragen stellen sich von Change betroffene Mitarbeiter? 

1. Warum brauchen wir überhaupt die Veränderung?
2. Was will das das Management mit diesem Change?
3. Wird mir die ganze Wahrheit gesagt oder nicht?
4. Was wird mit mir und meinem Arbeitsplatz?
5. Welchen Nutzen und Gewinn bringt mir die Veränderung? 6. Welche Belastungen und Risiken entstehen für mich?
7. Wie werde ich unterstützt, dass ich es auch schaffen kann? 

Change Management - 4 Zimmer der Veränderung

Kreislauf, der aufzeigt wie sich Menschen mit Veränderungen auseinandersetzen:

  • Zimmer der Verleugnung
  • Zimmer der Irritation
  • Zimmer der Erneuerung
  • Zimmer der Zufriedenheit

Change Management: 7-Phasenmodell der Veränderungssteuerung nach Streich

1. Shock

2. Verneinung

3. Einsicht

4. Akzept

5. Ausprobieren

6. Erkenntnis

7. Integration

Change Management: zwei mögliche Führungskonzepte mit Merkmalen

Bombenwurf

  • Befehl/Gehorsam
  • Konzept hinter verschlossenen Türen
  • Steigenden Widerstand überwinden
  • schnell in der Detailplanung, dafür bis zum Abschluss mit mehr Widerstand zu rechnen

Organisations-Enwicklung

  • betroffene werden einbezogen
  • Konzept/Lösung mit allen Beteiligten
  • braucht lange bis die Detailplanung steht
  • ist dafür schneller implementiert und abgeschlossen 

Welche drei Ansätze um an einen Change heranzugehen? 

  1. Systemischer Ansatz (Glasl)
  2. Psychologischer Ansatz (Lewin)
  3. Business Ansatz (Kotter) 

Die vier Erfolgsfaktoren für Unternehmen um im digitalen Business Fuss zu fassen:

Innovationsfähigkeit
Strategische, organisatorische Flexibilität
Internes Know-How
Kundenbedürfnisse im Zentrum

Nenne vier Firmen die im (digitalen Wandel) neue Geschäftsfelder erschlossen haben:

Tesco: Lebensmittel > Tablets, Online-Movies
Apple: Computers > Musik, Phones, TV
BP: Benzin > Food
Nike: Sportbekleidung > Wearable Tech
Swisscom > Telepone > Mobile Payment, Filme, TV

We tend to overestimate the effect of a technology in the short run and underestimate the effect in the long run. -> Beispiel

WhatsApp: kurzfrisig: Aufschrei wegen Sicherheit, langfristig: WhatsApp löst SMS ab, ab bei SilverSurfers

Study