Mikroökonomik

Produktions- und Kostentheorie, Unternehmen und Märkte, Theorie des Konsumenten, allgemeines Gleichgewicht und Wohlfahrt

Produktions- und Kostentheorie, Unternehmen und Märkte, Theorie des Konsumenten, allgemeines Gleichgewicht und Wohlfahrt


B. R.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Mikroökonomik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Allokation, Pareto-Effizienz, Indifferenzkurven und verschiedene Marktformen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen der ökonomischen Entscheidungsfindung und Marktmechanismen vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
23
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.09.2014 / 01.10.2022

Cartes-fiches

Monopol

Alleiniger Anbieter eines Gutes, für das es kein gutes/ enges Substitut gibt

Bertrand- Preiswettbewerb
 

Annahmen:

Beide Firmen produzieren mit konstanten Grenzkosten, beide haben die gleiche Kostenfunktion.

Beide setzen unabhängig voneinander , gleichzeitig die Preise fest.

Hängt nur noch von der Menge x ab!

Cournot- Mengenwettbewerb

Cournot sagt, dass beide Anbieter im Wettbewerb ihre Mengenentscheidungen gleichzeitig treffen und verwirklichen. Die Entscheidung des Konkurrenten wird als unbeeinflussbar hingenommen. (Nash-GG)

 

Kartell

Vereinigung und Absprache, mehr Geld möglich als bei Cournot. Es wird eine geringere Menge zu einem höheren Preis verkauft.

Stackelberg- Lösung

Anders als bei Cournot gibt es hier einen Marktführer, der Mengenentscheidungen trifft. Der Gewinn dieses Marktführers ist auch stets größer als der der anderen.

Erste Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie
 

Ein totales Gleichgewicht bei vollkommener Konkurrenz ist eine pareto-optimale Allokation.

(In der Tauschökonomie stellt jeder Punkt auf der Kontraktkurve ein Pareto-Optimum dar)

Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie

Unter gewissen Voraussetzungen (konvexe Indifferenzkurve, Nichtsättigung, nicht zunehmende Skalenerträge, kovexe Isoquante) lässt sich eine pareto-optimale Allokation realisieren. Somit maximieren Haushalte ihren Nutzen und Unternehmen ihren Gewinn, alle Pläne sind kompatibel.

Kontraktkurve

zeigt alle Punkte durch die Tangenten der Indifferenzkurve, die pareto-optimal sind.

Gewinnfunktion

Stellt den maximal erreichbaren Gewinn einer Unternehmung als Funktion der exogenen Parameter ( Produnktions- und Faktorpreise) dar.

Grenzrate der intertemporalen Substitution

Steigung einer Indifferenzkurve in einem Punkt A, welche sich aus der partiellen Ableitung der Präferenzfunktion ermitteln lässt.

-> Grenzrate der intertemporalen Substitution zwischen heutigem und zukünftigem Konsum

Grenzrate der technischen Substitution

ist der Absolutbetrag der Isoquantensteigung einer Funktion F(K,L) (immer negativ).

Risikopräferenzen

Rationales Verhalten bei Unsicherheiten sei definiert durch die Axiome Stetigkeit und Unabhängigkeit. Funktion U hilft die Risikopräferenzen auszudrücken. Es gibt Risikoaversion, Risikoneutralität unnd Risikofreude.

Risikoaversion

(= risikoscheu) bedeutet, dass immer die sichere Zahlung des Erwartungswertes vorgezogen wird.

Strenge Konvexität der Präferenzen

sagt aus, dass man lieber eine ausgewogene Mischung aus zwei Gütern möchte, als eine Mischung mit einem Gut im Extrema.

Rationales Verhalten

meint, dass man immer das für sich beste oder mindestens gleich gute Gut bzw. die für sich beste oder mindestens gleich gute Mischung auswählt.

Grenznutzen des Geldes

um wie viel verändert sich der maximal erreichbare Wert der Präferenzfunktion bei einer Erhöhung des Einkommens um eine marginale Einheit.

Gesetz von Walras

Die Summe der wertmäßigen Angebotsüberschüsse auf allen Märkten ist immer gleich null.
 

Gesellschaftliche Wohlfahrtsfunktion

Ist eine Funktion, die jeder Allokation A eine reelle Zahl W(A) > W(B) gilt, d.h. die gesellschaftliche Wohlfahrt ist in A höher als in B.

Gesamtwirtschaftliche Effizienz

Eine Allokation ist gesamtwirtschaftlich effizient, wenn es mit gegebenen Gesamtmengen an Produktionsfaktoren nicht möglich ist, die Produktion eines Gutes zu erhöhen , ohne eine andere mindestens zu verringern.

Produktionsprozess

Dabei werden die technischen Bedingungen der Produktion beschrieben. Dabei kann ein- oder mehrere Güter entstehen.

Indirekte Nutzenfunktion

Nutzen bei optimaler Wahl der konsumierten Mengen für Einkommen und Preise.

Kompensierte Nachfragefunktion

Ausgabenminimierende Gütermenge in Abhängigkeit gegebener Preise und des Nutzeniveaus U.

Annahmen der Präferenzordnung

Vollständigkeit, Transitivität, Stabilität, Nichtsättigung, Stetigkeit, Strenge Konvexität

Étudier