Mikroökonomik
Produktions- und Kostentheorie, Unternehmen und Märkte, Theorie des Konsumenten, allgemeines Gleichgewicht und Wohlfahrt
Produktions- und Kostentheorie, Unternehmen und Märkte, Theorie des Konsumenten, allgemeines Gleichgewicht und Wohlfahrt
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Lernkarten
Monopol
Alleiniger Anbieter eines Gutes, für das es kein gutes/ enges Substitut gibt
Bertrand- Preiswettbewerb
Annahmen:
Beide Firmen produzieren mit konstanten Grenzkosten, beide haben die gleiche Kostenfunktion.
Beide setzen unabhängig voneinander , gleichzeitig die Preise fest.
Hängt nur noch von der Menge x ab!
Cournot- Mengenwettbewerb
Cournot sagt, dass beide Anbieter im Wettbewerb ihre Mengenentscheidungen gleichzeitig treffen und verwirklichen. Die Entscheidung des Konkurrenten wird als unbeeinflussbar hingenommen. (Nash-GG)
Kartell
Vereinigung und Absprache, mehr Geld möglich als bei Cournot. Es wird eine geringere Menge zu einem höheren Preis verkauft.
Stackelberg- Lösung
Anders als bei Cournot gibt es hier einen Marktführer, der Mengenentscheidungen trifft. Der Gewinn dieses Marktführers ist auch stets größer als der der anderen.
Erste Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie
Ein totales Gleichgewicht bei vollkommener Konkurrenz ist eine pareto-optimale Allokation.
(In der Tauschökonomie stellt jeder Punkt auf der Kontraktkurve ein Pareto-Optimum dar)
Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie
Unter gewissen Voraussetzungen (konvexe Indifferenzkurve, Nichtsättigung, nicht zunehmende Skalenerträge, kovexe Isoquante) lässt sich eine pareto-optimale Allokation realisieren. Somit maximieren Haushalte ihren Nutzen und Unternehmen ihren Gewinn, alle Pläne sind kompatibel.
Kontraktkurve
zeigt alle Punkte durch die Tangenten der Indifferenzkurve, die pareto-optimal sind.
Gewinnfunktion
Stellt den maximal erreichbaren Gewinn einer Unternehmung als Funktion der exogenen Parameter ( Produnktions- und Faktorpreise) dar.
Grenzrate der intertemporalen Substitution
Steigung einer Indifferenzkurve in einem Punkt A, welche sich aus der partiellen Ableitung der Präferenzfunktion ermitteln lässt.
-> Grenzrate der intertemporalen Substitution zwischen heutigem und zukünftigem Konsum
Grenzrate der technischen Substitution
ist der Absolutbetrag der Isoquantensteigung einer Funktion F(K,L) (immer negativ).
Risikopräferenzen
Rationales Verhalten bei Unsicherheiten sei definiert durch die Axiome Stetigkeit und Unabhängigkeit. Funktion U hilft die Risikopräferenzen auszudrücken. Es gibt Risikoaversion, Risikoneutralität unnd Risikofreude.
Risikoaversion
(= risikoscheu) bedeutet, dass immer die sichere Zahlung des Erwartungswertes vorgezogen wird.
Strenge Konvexität der Präferenzen
sagt aus, dass man lieber eine ausgewogene Mischung aus zwei Gütern möchte, als eine Mischung mit einem Gut im Extrema.
Rationales Verhalten
meint, dass man immer das für sich beste oder mindestens gleich gute Gut bzw. die für sich beste oder mindestens gleich gute Mischung auswählt.
Grenznutzen des Geldes
um wie viel verändert sich der maximal erreichbare Wert der Präferenzfunktion bei einer Erhöhung des Einkommens um eine marginale Einheit.
Gesetz von Walras
Die Summe der wertmäßigen Angebotsüberschüsse auf allen Märkten ist immer gleich null.
Gesellschaftliche Wohlfahrtsfunktion
Ist eine Funktion, die jeder Allokation A eine reelle Zahl W(A) > W(B) gilt, d.h. die gesellschaftliche Wohlfahrt ist in A höher als in B.
Gesamtwirtschaftliche Effizienz
Eine Allokation ist gesamtwirtschaftlich effizient, wenn es mit gegebenen Gesamtmengen an Produktionsfaktoren nicht möglich ist, die Produktion eines Gutes zu erhöhen , ohne eine andere mindestens zu verringern.
Produktionsprozess
Dabei werden die technischen Bedingungen der Produktion beschrieben. Dabei kann ein- oder mehrere Güter entstehen.
Indirekte Nutzenfunktion
Nutzen bei optimaler Wahl der konsumierten Mengen für Einkommen und Preise.
Kompensierte Nachfragefunktion
Ausgabenminimierende Gütermenge in Abhängigkeit gegebener Preise und des Nutzeniveaus U.
Annahmen der Präferenzordnung
Vollständigkeit, Transitivität, Stabilität, Nichtsättigung, Stetigkeit, Strenge Konvexität