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Lernende 242 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 25.03.2015 / 09.11.2021
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4.1.9 a) erklärt den Begriff „Spore“ und schätzt die Hygienemassnahmen zu deren Bekämpfung    

             korrekt ab.

Einige Bakterien können zu Sporen werden. Sie bilden eine Schutzschicht um ihre wichtigen Zellteile. So überleben sie ungünstige Bedingungen wie Kälte, Hitze, Trockenheit und Desinfektionsmittel.

  • Ist die Gefahr vorbei, werden sie wieder normale Bakterien (vegetative Form).

  • MERKE: Im Zustand der Dauerform sind sie weniger empfindlich. Sie können nur durch Sterilisation getötet werden.

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4.1.10 a) legt die Unterschiede dar zwischen Saprophyten und Parasiten und ihre Bedeutung für die

               Hygienesituation. K2

Saprophyten sind apathogene (nicht krankmachende) Keime, sie leben auf totem organischem Material

Parasiten sind pathogene (Krankmachende) Keime, kann zu Infektionen führen, leben auf Kosten anderer   

--> Parasiten bilden oft Stoffwechselprodukte die giftig sind (Toxine). Durch fehlerhafte Hygienemassnahmen können durch Parasiten und deren Toxine Kreuzinfektionen wie Meningitis, Cholera, Pneumonie, Herpes,… verursachen)

Situation für die Praxis:

Parasiten: fehlerhafte Hygienemassnahmen verursachen Kreuzinfektionen

Saprophyten: keine besonderen Massnahmen nötig

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4.1.11 a) zählt die prinzipiellen Eigenschaften der Viren auf. K1

Ein Virus besteht aus Eiweiss und Nukleinsäure, ist nur im Elektronenmikroskop sichtbar, sind zwischen 25 und 300 Millimikrometer (1 Millimikrometer = 1/1`000`000mm)

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4.1.12 a) nennt vier virusbedingte Krankheiten. K1

Hepatitis, Influenza, Herpes simplex, Herpes zoster, Röteln, Masern, AIDS, Pocken, Poliomyelitis, Pocken, Tollwut, Parotitis, Fröhsommer-Meningoenzephalitis

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4.1.13 a) erklärt, weshalb Antibiotika gegen Viren nicht eingesetzt werden können.

Da Viren keine Zellstruktur und keinen eigenen Stoffwechsel (fressen nichts, wachsen nicht und können sich nicht einmal aus eigener Kraft vermehren) besitzen wirkt die Arzneimittelgruppe Antibiotika nicht. Antibiotika greifen in den Stoffwechsel ein (bei Bakterien) und verhindern bspw. dass die Hülle nicht mehr stabil ist.

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4.1.14 a) beschreibt die Vermehrung der Viren im Organismus. K2

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s. Grafik

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1 Kommentare

  • 16.05.2021
    Die Erreger gelangen über die Haut in den Organismus.
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4.1.15 a) zeigt die Problematik der Virus-Hepatitis und der HIV-Infektion bezüglich der Auswirkungen

               auf die zahnmedizinische Praxis auf. K3

Es besteht eine perkutane Infektionsgefahr, es ist keine Impfung möglich.

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4.1.16 a) erläutert die Bedeutung von Pilzen für die Zahnmedizin. K2

Pilze sind bakterienähnliche Mikroorganismen. Pilze besitzen echte Zellkerne. Pilze sind in erster Linie nicht krankmachende Keime (Saprophyten). Es gibt jedoch auch pathogene Pilze, diese sind Erreger von Soor (Candida albicans), Haut-/ Schleimhaut- und Nagelerkrankungen.