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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 25.03.2015 / 08.09.2020
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4.1.1 a) zählt die für die Zahnmedizin wichtigen Mikroorganismen (Bakterien, Viren Pilze und Prionen) 

         auf und erklärt deren wesentliche Merkmale. K2

Bakterien: einzellige Mikroorganismen, sichtbar nur im Mikroskop, Grösse: zw. 0.3 und 5 Mikrometer

                 (1 Mirkometer = 1/1000mm), haben Zellgestalt aber keinen echten Zellkern.

Viren: Ein Virus besteht aus Eiweiss und Nukleinsäure, ist nur im Elektronenmikroskop sichtbar, sind 

           zwischen 25 und 300 Millimikrometer (1 Millimikrometer = 1/1`000`000mm)

Pilze: Pilze sind bakterienähnliche Mikroorganismen. Pilze besitzen echte Zellkerne (s. 4.1.16)

Prionen: Prionen sind keine Lebewesen sondern organische Gifte mit virusähnlichen Eigenschaften.

               Sie besitzen weder RNS noch DNA.

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4.1.2 a) nennt die Definition der Bakterien. K1

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen, die nur im Mikroskop sichtbar sind. Ihre Grösse liegt zwischen 0.3 und 5 Mikron.

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4.1.3 a) beschreibt und zeichnet den schematischen Aufbau einer Bakterienzelle. K2

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S. Grafik

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4.1.4 a) listet die verschiedenen Grundformen der Bakterien (Kokken, Stäbchen, fusiforme Bakterien)

          auf. K1

Kokken (sind in Ketten angeordnet):

Streptokokken (Ketten)

Staphylokokken (traubenförmig)

Diplokokken (doppelt, paarig) -> Gonokokken, Meningokokken,  Pneumokokken

Stäbchen: Tuberkolosebakterien, Colibakterien, Salmonellen, Bazillen, Clostridien, Cholerabakterien

Spirochäten (fusiforme Bakterien -> Schraubenbakterien): mit wenigen, weiten Windungen und  

  mit vielen, engen Windungen

 

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4.1.5 a) ordnet diesen Grundformen je eine typische Infektionskrankheit zu. K2

Kokken:

Skreptokokken -> Karies, Angina

Stabylokokken -> Abszess, Furunkel

Dipolokokken -> Gonorrhoe, Meningitis, Pneumonie

 

Stäbchen:

Tuberkolosebakterien ->Tuberkolose

Colibakterien -> Brechdurchfall

Salmonellen -> Brechdurchfall

Bazillen -> Milzbrand

Clostridien -> Starrkrampf

Cholerabakterien -> Cholera

Spirochäten:

mit wenigen, weiten Windungen -> Borreliose, Gingivitis

mit vielen, engen Windungen -> Syphilis

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4.1.6 a) beschreibt das Wachstum und die Vermehrung von Bakterienzellen. K2

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Bakterien vermehren sich durch die Zellteilung

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4.1.7 a) nennt die optimalen Lebensbedingungen für Bakterien. K1

Die Temperatur spielt für Mikroorganismen eine grosse Rolle. Zwischen 12°C und 42°C entwickeln sie sich im Allgemeinen gut. Viele von ihnen haben sich speziell an die Körpertemperatur des Menschen angepasst. Sie brauchen ebenfalls Nahrung und mögen feuchte Orte (Mundhöhle bspw. optimal)

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4.1.8 a) erläutert die Begriffe aerob und anaerob. K2

aerob: Sauerstoffliebend -> diese Bakterien brauchen zum Leben Sauerstoff, sie gewinnen ihre Energie durch Oxidation (Verbrennung von O2).

anaerob: diese Bakterien brauchen keinen Sauerstoff um zu leben, sie gewinnen ihre Energie z.B. aus Stickstoff

-> Fakultativ anaerobe Bakterien: Können leben, auch wenn O2 vorhanden ist. Sie brauchen ihn aber nicht

-> Obligat anaerobe Bakterien:Sterben ab, wenn sie mit O2 in Berührung kommen. (H2O2 Spülungen)