Mastery Test Kommunikation

Vorbereitung für den Mastery Test des 2. Studienjahres Lehrgang: Eidg. dipl. Marketing Manager HF SIB Zürich Unterlagen von: Lars Berger

Vorbereitung für den Mastery Test des 2. Studienjahres Lehrgang: Eidg. dipl. Marketing Manager HF SIB Zürich Unterlagen von: Lars Berger


Patrick Fluri
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen der Kommunikation im Marketing ab. Sie konzentrieren sich auf die Zuordnung von Begriffen, Strategien und Kostenpositionen in verschiedenen Bereichen wie Sponsoring, Events und Messen. Die Karteikarten behandeln auch die Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen, einschließlich der Identifikation von Zielgruppen und der Bewertung von Aussagen. Ideal für Marketingfachleute, die ihre Kenntnisse in der strategischen Kommunikation vertiefen möchten.
Karten
116
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.07.2013 / 22.10.2014

Lernkarten

1.1 Stimmt folgende Definition der Kommunikation?
Unter Kommunikation versteht man die Übermittlung von Informationen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der absoluten Manipulation von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen bestimmter Adressaten gemäss spezifischer Zielsetzungen.

1.2. Welche 7 Begriffe sind Bestandteil des Kommunikationsprozesses?

Sender, Botschaft, Codierung, Störfaktoren, Empfänger, Decodierung, Reaktion/Feedback

1.3. Welche der folgenden Aussagen ist korrekt?

1.4. Ordnen Sie die folgenden Strategien nach ihren Hierarchien. Beginnen Sie mit der obersten Hierarchiestufe.

Werbestrategie, Unternehmensstrategie, Marketingstrategie, Mediastrategie und Kommunikationsstrategie

1. Unternehmensstrategie

2. Marketingstrategie

3. Kommunikationsstrategie

4. Werbestrategie

5. Mediastrategie

1.5. Welche der folgenden Instrumente gehören zum Marketing-Kommunikationsmix?

1.6. Die 3 Phasen des Kundenlebenszyklus im CRM können mit 3 «R»s wiedergegeben werden. Welche sind dies?

1.7. Ergänzen Sie die folgenden Lücken.

Die 60er-Jahre waren im Marketing die Phase der ___________________.
In dieser Phase stand in der Kommunikation die ____________________ im Vordergrund.

Verkaufsorientierung / Produktkommunikation

1.8. Ordnen Sie folgende Begriffe dem richtigen Bereich zu:

Corporate Identity / Coporate Image

Fremdbild / Selbstbild

Corporate Identitiy = Selbstbild

Corporate Image = Fremdbild

1.9. Stimmt folgende Definition der Integrierten Kommunikation?

Integrierte Kommunikation ist ein strategischer und operativer Prozess der Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle, der darauf
ausgerichtet ist, aus den differenzierten Quellen der internen und externen Kommunikation von Unternehmen eine Einheit herzustellen, um
ein für die Zielgruppen der Kommunikation konsistentes Erscheinungsbild des Unternehmens bzw. eines Bezugsobjekts der Kommunikation zu
vermitteln.

1.10. Welcher der folgenden Punkte ist KEIN Bezugsobjekt der IK?

1.11. Ordnen Sie folgende Begriffe dem richtigen Bereich zu:

Bereiche: Inhaltliche Integr. / Formale Integr. / Zeitliche Integr.

Begriffe: Einhaltung formaler Gestaltungsprinzipien /
kurz- bis mittelfristig / einheitliche Slogans, Argumente, Schlüsselbilder / langfristig / CD-Manual /
thematische Abstimmung durch Verbindungslinien / mittel- bis langfristig / Timings / Abstimmung innerhalb und zwischen Planungsperioden

Inhaltliche Integration:

einheitliche Slogans und Argumente

Formale Integration:

Einhaltung formaler Gestaltungsprinzipien, Schlüsselbilder, langfristig, CD-Manual

Zeitliche Integration:

kurz- bis mittelfristig, Timings und Abstimmung innerhalb und zwischen Planungsperioden

1.12. Benennen Sie die 3 Ebenen des Konzeptpapiers der IK.

I.
Strategische Positionierung, kommunikative Leitidee, Leitinstrument(e)

II.
Ziel-, Botschafts-, Instrumenteplattform

III.
Regeln der Zusammenarbeit (aufbau- und ablauforganisatorisch)

1. Strategiepapier

2. Kommunikationsregeln

3. Organisationsregeln

1.13. Ein Kommunikationsinstrument, das auf andere starken Einfluss nimmt, selber aber kaum beeinflusst wird (Cross-Impact-Analyse), nennt man ein:

Leitinstrument

2.1. Welche Punkte gehören in eine SWOT-Analyse der IK?

Handel
Eigenes Unternehmen
Distribution
Produkt und Preis
Lieferanten
Umfeld
Konkurrenz
Kunden
Beeinflusser
Bisherige Kommunikation
Markt

2.2. Was sollte als Ergebnis der SWOT-Analyse in der IK
herauskommen?

Kommunikative Problemstellung (Auftrag) max. 2-5 Sätze

2.3. Ordnen Sie die folgenden Beeinflusser dem richtigen Bereich zu:

Bereiche: Interner und externe Beeinflusser

Begriffe: Journalistin / Prominenter / Freundin / Arbeitskollege / Kind / Arzt

Intern:F
Freundin, Arbeitskollege und Kind

Extern:
Journalist, Promi und Arzt

2.4. Welche Definition für einen externen Beeinflusser ist korrekt?

2.5. Ergänzen Sie die Lücken.

Das im Red Bull enthaltene Taurin kann als _______________ Benefit bezeichnet werden, die daraus resultierende Leistungs- und Energie-steigerung als _______________ Benefit.

Product / Consumer

2.6. Welche gebräuchliche Abkürzung wird für einen einzigartigen Verkaufsvorteil verwendet?

2.7. Welche Elemente in der unten stehenden Zielgruppendefinition (Konsumgütermarkt) gehören zu den soziodemografischen Kriterien?

2.8. Ergänzen Sie die Lücken.

Die Wahl der Zielgruppenkriterien im Dienstleistungsmarkt richten sich danach, ob dieser _______________ oder _______________ ist.

konsumtiv / investiv

2.9. Was ist der wesentliche Unterschied der beiden Begriffspaare «Haupt-Zielgruppe – Neben-Zielgruppe» und «Kern-Zielgruppe – Erweiterte Zielgruppe»?

Haupt & Nebenzielgruppe = unterschiedlich (Konsument/Handel)

Kern/Erweitert = diff. innerhalb der selben Zielgruppe

2.10. Stimmt folgende Definition von Zielgruppenzielen?

Zielgruppenziele leisten einen Beitrag zur Erreichung der strategischen Positionierung und konkretisieren dieses Oberziel. Sie sind mittelfristig ausgerichtet und in der Regel nach Zielgruppen differenziert formuliert.

2.11. Welche Ziele sind allgemeine Kommunikationsziele (Zielgruppenziele)?

2.12. Welches der folgenden Ziele ist kein Kommunikationsziel?

2.13. Ordnen Sie die folgenden Begriffe dem richtigen Bereich zu:

Bereiche: Recall / Recognition

Begriffe: Aktive Markenbekanntheit / Passive Markenbekanntheit /
Gestützte Wiedererkennung / Ungestützte Erinnerung

Recall:
aktive Markenbekanntheit, ungestützte Erinnerung

Recognition:
passive Markenbekanntheit, gestützte Wiedererkennung

2.14. Ordnen Sie folgende Elemente der Marken-Bekanntheitspyramide in die richtige Reihenfolge. Beginnen Sie mit der unbekannten Marke.

___ Unbekannte Marke
___ Top of Mind (intensive Markenbekanntheit)
___ Aktive Markenbekanntheit
___ Dominierende Marke (exkl. Markenbekanntheit)
___ Passive Markenbekanntheit

1. unbekannte Markenbekanntheit

2. Passive Markenbekanntheit

3. Aktive Markenbekanntheit

4. Top of Mind (intensive Markenbekanntheit)

5. dominierende Marke (exklusive Markenbekanntheit)

2.15. Stimmt folgende Definition der kommunikativen Leitidee?

Die kommunikative Leitidee ist die Formulierung einer Grundaussage über das Unternehmen bzw. das Bezugsobjekt der Kommunikation, in der alle Merkmale der Positionierung enthalten sind.

2.16. Stimmt folgende Definition von Einzelaussagen?

Einzelaussagen sind Belege bzw. Beweise für die kommunikative Leitidee des Unternehmens bzw. des Bezugsobjekts der Kommunikation und bilden
ein System zentraler Argumentationsmuster, strukturiert nach den wichtigsten Zielgruppen.

2.17. Ordnen Sie die folgenden Aussagen dem richtigen Bereich zu:

Bereiche: Kernaussage / Einzelaussage

Begriffe:

A) «Wir bieten grundsätzlich nur umweltfreundliche Produkte an.»
B) «Wir haben als Erste ein Recyclingsystem für unsere Produkte aufgebaut.»
C) «In Konsumententests zum Thema Wohlbefinden schneidet unsere Marke immer in den Top 3 ab.»
D) «Unsere Marke ist Garant für ein vollumfängliches Wohlbefinden.»

Kernaussagen: A und D

Einzelaussagen: B und C

2.18. Reihen Sie die 10 Schritte des IK-Konzeptes in der
chronologisch richtigen Reihenfolge ein.
___ SWOT-Analyse und komm. Problemstellung
___ Kommunikationsbudget
___ Komm. Leitidee, Kern- und Einzelbotschaften
___ Strategische Positionierung
___ Leitinstr./flankierende Instr., Gestaltungsprinz.
___ Organisationsregeln zur Umsetzung
___ Hauptzielgruppe und Nebenzielgruppen
___ Massnahmenziele und Kommunikationsmittel
___ Erfolgskontrolle des IK-Konzepts
___ Zielgruppenziele (Kommunikationsziele)

1. SWOT-Analyse und komm. Problemstellung

2. Strategische Positionierung

3. Hauptzielgruppe und Nebenzielgruppen

4. Zielgruppenziele (Kommunikationsziele)

5. Komm. Leitidee, Kern- und Einzelbotschaften

6. Leitinstr./flankierende Instr., Gestaltungsprinz.

7. Massnahmenziele und Kommunikationsmittel

8. Kommunikationsbudget

9. Organisationsregeln zur Umsetzung

10. Erfolgskontrolle des IK-Konzepts

 

 

2.19. Ergänzen Sie die folgende Grafik mit den 4 richtigen Begriffen.

Leitinstrument (Werbung/Verkauf) / Integrationsinstr.

Kristallisationsinstr. / Folgeinstrument

2.20. Welche der folgenden Punkte gehören NICHT in ein CD-Manual bzw. zu den Gestaltungsprinzipien?

Name
Logo/Signet
Gestaltungselemente
Ausspracheregelung
Farbsystem
Typosystem
Arbeitszeitregelung
Bildsprache
Massnahmenliste
Layout-System
Jingles
Gebäude-Leitsysteme
Architekturpläne
Werbeartikelkatalog
Kleidervorgaben

Ausspracheregelung

Arbeitszeitregelung

Massnahmenliste

Architekturpläne

Werbeartikelkatalog

2.21. Ergänzen Sie die Lücken.

Für die Kommunikationsbudgetierung gibt es unterschiedliche Methoden. Das Budget kann als ___________________ einer Bezugsgrösse definiert
werden, als Grösse der Gewinnplanung oder sich an der ___________________ ausrichten. Auch eine Ziel-_________________-Kalkulation ist möglich.

Prozentwert / Konkurrenz / Massnahme

2.22. Ordnen Sie die folgenden IK-Erfolgskontrollen der richtigen Kontrollart zu.

Bereiche: Wirkungskontrollen / Effizienzkontrollen und Prozesskontrollen

Begriffe:

A) Überprüfung des Integrationsgrades
B) Kosten-Nutzen-Vergleich
C) Kontrolle, ob definierten Zielgruppen- und Massnahmenziele erreicht wurden
D) Überprüfung eines erfolgreichen Abbaus der Barrieren
E) Kontrolle der erreichten Konsistenz (Aussagen, CD etc.)

Wirkungskontrollen:

C und E

Effizienzkontrollen:

B

Prozesskontrollen:

A und D

3.1. Im IK-Konzeptraster nach Bruhn werden Begriffe verwendet, die einen entsprechenden ähnlichen oder gleichen Begriff in der Werbepraxis kennen. Finden Sie die Parallelausdrücke der beiden «Begriffswelten».

Begriff im IK-Raster:

Komm. Leitidee
Kernaussage

Entsprechung in der Werbewelt:

Kommunikationsziele
Begründung warum

3.2. Welche zwei Punkte stimmen in folgender Liste der Eigenschaften der Mediawerbung nicht?

• Form der unpersönlichen Kommunikation
• Form der mehrstufigen, direkten Kommunikation
• öffentlich über technische Verbreitungsmittel («Medien»)
• meist einseitig
• mittels Wort-, Schrift-, Bild und/oder Tonzeichen
• richtet sich an ein homogenes Publikum

Kein homogenes sondern ein disperses Publikum

3.3. Um ein Ziel auch messbar zu machen, muss es nach folgenden
Kriterien operationalisiert werden. (Kreuzen Sie die richtigen
Antworten an!)
Zielinhalt
Zielausmass
Zielverantwortlicher
Zielsegmente
Zielregionen
Zielerreichung

PARIS

Periode

Ausmass

Regionen

Inhalt

Segmente

3.4. Im Werbekonzept arbeiten viele als Eselsbrücke mit den 7 Ws. Welche «falschen Ws» bzw. falschen Erklärungen haben sich im Folgenden eingeschlichen?

WER? – Verantwortlicher
WOMIT? – finanzielle Mittel
WIE? – Strategie
WAS? – Botschaft(en)
WANN? – zeitlicher Einsatz
WARUM? – Motivation/Ursache
WO? – Zielgebiet

Falsch:

WER? – Verantwortlicher
WOMIT? – finanzielle Mittel -> Medien
WIE? – Strategie -> Totlität
WARUM? – Motivation/Ursache
 

3.5. Welcher Gestaltungsstrategie ordnen Sie die folgende Anzeige zu?

Side by Side (Proklomation)

Lernen