Marketing 3
HWZ_VOSS_Marketing3
HWZ_VOSS_Marketing3
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Flashcards
Konstitutive Dienstleistungsmerkmale
Immaterialitat des Absatzobjektes
Integration eines externen Faktors
Zeitlich synchroner Kontakt (uno-actu-Prinzip)
Konsequenzen von
Konstitutiven Dienstleistungsmerkmalen
Nicht-Lagerbarkeit von Dienstleistungen
Nicht-Transportierbarkeit von Dienstleistungen
Leistungsversprechen und Qualitatsschwankungen
Klassische 4 P's
– Product (Produkt)
– Price (Preis)
– Promotion (Kommunikation)
– Place (Distribution)
Drei zusatzliche P‘s:
– People (Mitarbeiter)
– Physical Evidence (Sichtbarmachen der immateriellen Elemente)
– Process (Prozessmanagement)
Formen produktebegleitender Dienstleistungen:
...als Zusatzgeschäft
– Im Investitionsgutergeschaft an der Tagesordnung
– Bsp.: Neue Datawarehouse-Infrastruktur
Formen produktebegleitender Dienstleistungen:
...zur Verkaufsförderung
– Bsp.: 5 Jahre Garantie und Gratis-Service bei Kia
– Bsp.: 0% Leasing bei Automobilen
Formen produktebegleitender Dienstleistungen:
...nach dem Kauf
– Wartung und Reparatur nach Ablauf der Garantie
– Eigenerstellung vs. Servicepartner/Drittfirmen
Besonderheiten der Kommunikationspolitik
- Grosse Bedeutung starker Marken
(-> Immaterialität, wahrgenommenes Risiko)
- Vertrauen
- Image/Reputation
- Testimonials
- Massenkommunikation und individuelle Ansprache
- Einfache Kontaktaufnahme/Dialogmöglichkeiten
- Direkter Kontakt als Möglichkeit des Cross-Selling
- Ausdrücke von Kompetenz in tangiblen Leistungselementen (->Gebäude, Kleidung der MA)
Besonderheiten der Preispolitik
• Preise als Steuerungsinstrument der Kapazitatsauslastung
• Vielfach grossere Intransparenz bei der Preisbestimmung
• Moglichkeiten zur Preisdifferenzierung in Abhangigkeit von der Beteiligung des Kunden (Coiffeur)
• Qualitatsindikation des Preises
• Schwierigkeiten bei der Preisforschung/-bestimmung
Methoden der Preisfestlegung
- Kostenorientiert
Preisfestlegung auf Basis der Kostentragerrechnung
Unterscheidung zwischen fixen und variablen Kosten
Beispiel Friseur:
Fixkosten: Miete, Personal, Abschreibungen, Zinsen, 0
Variable Kosten: Shampoo, Haarspray, Wasser, 0
Beurteilung:
Methode nur bedingt geeignet, da Aufspaltung schwierig. Zudem mussen bei
vielen Dienstleistungen die Preise bereits vor Leistungserbringung festgelegt werden
Methoden der Preisfestleung #2
(2) Markorientiert
Preisfestlegung durch Ermittlung der Willingness-to-Pay oder einer Orientierung am Wettbewerb
Beurteilung:
Willingness-to-Pay schwierig und aufwendig zu ermitteln; ebenso Orientierung an Konkurrenz
Methoden der Preisdifferenzierung
• Räumlich (z.B. zwischen Anbieter und Nachfrager)
• Zeitlich (z.B. Kino, Theater, 0)
• Abnehmerorientiert (z.B. Alter, Geschlecht, ..)
• Mengenorientiert (z,B. Mengenrabatte, Bonusprogramme, Mehrstufige Preissysteme)
• Bündelung
Besonderheiten der Distributionspolitik
• Grosse Bedeutung des Standorts bzw. der Nahe zum Kunden
• Zusammenfuhrung materieller und immaterieller Leistungselemente
(Vermietstation in der Autovermietung)
• Hoher Stellenwert der direkten Distribution
• Co-Produktion mit Absatzmittlern (Allfinanzanbieter)
• Franchising als wichtige Option der Distributionspolitik
• Einfluss des Internet
Erfolgsfaktoren im Dienstleistungsmarketing
• Differenzierung gegenuber den Wettbewerbern
• Mitarbeiter
• Dienstleistungsqualitat
• Produktivitat
Differenzierung gegenüber den Wettbewerbern
• Innovative Leistungselemente
• Image
• „Art“ der Leistungserstellung
Erfolgsfaktoren im Dienstleitungsmarketing
Mitarbeiter
• Einordnung
• Empowerment
• „Internes Marketing“
Qualitätsdimensionen
• Search qualities (Sucheigenschaften)
lassen sich i.d.R. vor dem Kauf in Erfahrung bringen/vergleichen
(Bsp.: Ausstattung/“Sterne“ eines Hotels)
•Experience qualities (Erfahrungseigenschaften)
lassen sich i.d.R. erst nach dem Kauf beurteilen/„erfahren“
(Bsp.: Freundlichkeit des Servicepersonals in einem Hotel)
•Credence qualities
(Vertrauens-/Glaubenseigenschaften)
lassen sich i.d.R. nicht wirklich beurteilen
(Bsp.: Umweltvertragliche Ressourcennutzung des Hotelmanagements)
Qualitätsmessung von Dienstleistungen: SERVQUAL
Messung der Dienstleistungsqualitat aus Kundensicht durch standardisierte Fragebogen. Diese beinhalten folgende Qualitatsdimensionen:
• Materielle Verkorperung
• Zuverlassigkeit
• Entgegenkommen
• Souveranitat
• Einfuhlung
Zu jedem Item werden zwei Aussagen in Form einer Doppelskala formuliert. Mit der Aussage „es sollte so sein“ werden Erwartungen des Kunden hinsichtlich der Dienstleistungsqualitat ermittelt. Die Aussage „o ist es“ fragt nach der erlebten Qualitat der Dienstleistung.nMoglichkeit zur Berechnung der Abweichung zwischen „oll“ und „st“.
Wasserfallstrategie (Vorteile)
• Zeitlich versetzter Ressourcenbedarf
• Finanzierung neuer Markte durch eigene Gewinne
• Standardisierte Prozesse
• Nutzung Referenzmarkte
• Minderung des Risikos zu Scheitern
• Anpassung an landerspezifische Bedurfnisse
Wasserfallstrategie (Nachteile)
• Gefahr Marktchancen zu verpassen
• Verlust der Innovationskraft
• Konkurrenz wird fruhzeitig gewarnt
• Fehleinschatzung durch „Copy-Paste“
Sprinklerstrategie Vorteile
• Nutzung von Marktchancen durch First-mover
• Pioniervorteile
• Economies of scale
• Standardsetzung
• Schlechte Reaktionsmoglichkeit der Konkurrenz
Sprinklerstrategie Nachteile
• Grosser Ressourcenbedarf
• Hohe Komplexitat
• Begrenzte Anpassungsfahigkeit der lokalen Bedurfnissen
• Hoheres Risiko zu Scheitern – kein Testmarkt
• Keine Erfahrungswerte – kein Testmarkt
Ebenen eines Produkts
• Kernnutzen Lösung des Kunden-“roblems“(Bsp.: Mobilität)
•Basis-Produkt Materialisierung der Problemlösung
•Erwartetes Produkt Inkl. weiterer Minimalanforderungen
•Augmentiertes Produkt Inkl. Ansatzpunkte zum Übertreffen der Minimalanforderungen
•Potentielles Produkt Inkl. allen möglichen Zusatznutzenkomponenten
Produkttypologien
• Gebrauchsgüter
• Verbrauchsgüter
• Dienstleistungen
Produktlinien-Entscheidungen
• Umsatz- und Gewinnprofil
• Marktprofil
• „Strecken“ der Produktlinie „nach unten“
• „Strecken“ der Produktlinie „nach oben“
• „Auffüllen“: Schliessen von Lücken in einer Produktlinie
Produktlinien-Entscheidungen
• Modernisierung von Produktlinien
• Sonderpositionen einzelner Artikel
• Bereinigung einer Produktlinie