Marketing 3

HWZ_VOSS_Marketing3

HWZ_VOSS_Marketing3


Patrick Stucki
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über fortgeschrittene Marketingstrategien und -instrumente auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Produkt- und Dienstleistungsmarketing, Entscheidungsprozesse, klassische Werbung, Verkaufsförderung und Direktmarketing. Besonders hervorgehoben werden die Gestaltung von Botschaften, die Rolle von Marken und die Erfolgsmessung von Marketingmaßnahmen. Praktiker und Studierende profitieren von den detaillierten Erklärungen und Beispielen, die ihnen helfen, komplexe Marketingkonzepte zu verstehen und anzuwenden.
Flashcards
91
Students
4
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
10.06.2013 / 02.04.2016

Flashcards

Sachgutanteil / Dienstleistung

Siehe Grafik

Konstitutive Dienstleistungsmerkmale

Immaterialitat des Absatzobjektes

Integration eines externen Faktors

Zeitlich synchroner Kontakt (uno-actu-Prinzip)

Konsequenzen von

Konstitutiven Dienstleistungsmerkmalen

Nicht-Lagerbarkeit von Dienstleistungen

Nicht-Transportierbarkeit von Dienstleistungen

Leistungsversprechen und Qualitatsschwankungen

Klassische 4 P's

– Product (Produkt)

– Price (Preis)

– Promotion (Kommunikation)

– Place (Distribution)

Drei zusatzliche P‘s:

– People (Mitarbeiter)

– Physical Evidence (Sichtbarmachen der immateriellen Elemente)

– Process (Prozessmanagement)

Formen produktebegleitender Dienstleistungen:

...als Zusatzgeschäft

– Im Investitionsgutergeschaft an der Tagesordnung

– Bsp.: Neue Datawarehouse-Infrastruktur

Formen produktebegleitender Dienstleistungen:

...zur Verkaufsförderung

– Bsp.: 5 Jahre Garantie und Gratis-Service bei Kia

– Bsp.: 0% Leasing bei Automobilen

Formen produktebegleitender Dienstleistungen:

...nach dem Kauf

– Wartung und Reparatur nach Ablauf der Garantie

– Eigenerstellung vs. Servicepartner/Drittfirmen

Beispiele produktbegleitender Dienstleistungen

siehe Grafik

Besonderheiten der Produkt-/Leistungspolitik

Siehe Grafik

Besonderheiten der Kommunikationspolitik

- Grosse Bedeutung starker Marken
(-> Immaterialität, wahrgenommenes Risiko)
- Vertrauen
- Image/Reputation
- Testimonials
- Massenkommunikation und individuelle Ansprache
- Einfache Kontaktaufnahme/Dialogmöglichkeiten
- Direkter Kontakt als Möglichkeit des Cross-Selling
- Ausdrücke von Kompetenz in tangiblen Leistungselementen (->Gebäude, Kleidung der MA)

Besonderheiten der Preispolitik

• Preise als Steuerungsinstrument der Kapazitatsauslastung

• Vielfach grossere Intransparenz bei der Preisbestimmung

• Moglichkeiten zur Preisdifferenzierung in Abhangigkeit von der Beteiligung des Kunden (Coiffeur)

• Qualitatsindikation des Preises

• Schwierigkeiten bei der Preisforschung/-bestimmung

Methoden der Preisfestlegung

- Kostenorientiert
Preisfestlegung auf Basis der Kostentragerrechnung

Unterscheidung zwischen fixen und variablen Kosten

Beispiel Friseur:
Fixkosten: Miete, Personal, Abschreibungen, Zinsen, 0

Variable Kosten: Shampoo, Haarspray, Wasser, 0

Beurteilung:
Methode nur bedingt geeignet, da Aufspaltung schwierig. Zudem mussen bei

vielen Dienstleistungen die Preise bereits vor Leistungserbringung festgelegt werden

Methoden der Preisfestleung #2

(2) Markorientiert

Preisfestlegung durch Ermittlung der Willingness-to-Pay oder einer Orientierung am Wettbewerb

Beurteilung:
Willingness-to-Pay schwierig und aufwendig zu ermitteln; ebenso Orientierung an Konkurrenz

 

Methoden der Preisdifferenzierung

• Räumlich (z.B. zwischen Anbieter und Nachfrager)

• Zeitlich (z.B. Kino, Theater, 0)

• Abnehmerorientiert (z.B. Alter, Geschlecht, ..)

• Mengenorientiert (z,B. Mengenrabatte, Bonusprogramme, Mehrstufige Preissysteme)

• Bündelung

Besonderheiten der Distributionspolitik

• Grosse Bedeutung des Standorts bzw. der Nahe zum Kunden

• Zusammenfuhrung materieller und immaterieller Leistungselemente
(Vermietstation in der Autovermietung)

• Hoher Stellenwert der direkten Distribution

• Co-Produktion mit Absatzmittlern (Allfinanzanbieter)

• Franchising als wichtige Option der Distributionspolitik

• Einfluss des Internet

Ebenen des Marketing in Diensteistungsunternehmen  

Siehe Grafik

Erfolgsfaktoren im Dienstleistungsmarketing

• Differenzierung gegenuber den Wettbewerbern

• Mitarbeiter

• Dienstleistungsqualitat

• Produktivitat

Differenzierung gegenüber den Wettbewerbern

• Innovative Leistungselemente

• Image

• „Art“ der Leistungserstellung

Erfolgsfaktoren im Dienstleitungsmarketing

Mitarbeiter

• Einordnung

• Empowerment

• „Internes Marketing“

Internes Marketing

siehe Grafik

Qualitätsdimensionen

• Search qualities (Sucheigenschaften)

lassen sich i.d.R. vor dem Kauf in Erfahrung bringen/vergleichen

(Bsp.: Ausstattung/“Sterne“ eines Hotels)

•Experience qualities (Erfahrungseigenschaften)

lassen sich i.d.R. erst nach dem Kauf beurteilen/„erfahren“

(Bsp.: Freundlichkeit des Servicepersonals in einem Hotel)

•Credence qualities

(Vertrauens-/Glaubenseigenschaften)

lassen sich i.d.R. nicht wirklich beurteilen

(Bsp.: Umweltvertragliche Ressourcennutzung des Hotelmanagements)

Qualitätsbeurteilung bei Sachgütern/Diensteistungen

Siehe Grafik

GAP-Modell der Dienstleistungsqualität

siehe Grafik

Zusammenspiel von Analysemethoden

siehe Grafik

Zusammenspiel von Analysemethoden

siehe Grafik

Dienstleistungszufriedenheit

siehe Grafik

Qualitätsmessung von Dienstleistungen: SERVQUAL

 

Messung der Dienstleistungsqualitat aus Kundensicht durch standardisierte Fragebogen. Diese beinhalten folgende Qualitatsdimensionen:

• Materielle Verkorperung

• Zuverlassigkeit

• Entgegenkommen

• Souveranitat

• Einfuhlung

Zu jedem Item werden zwei Aussagen in Form einer Doppelskala formuliert. Mit der Aussage „es sollte so sein“ werden Erwartungen des Kunden hinsichtlich der Dienstleistungsqualitat ermittelt. Die Aussage „o ist es“ fragt nach der erlebten Qualitat der Dienstleistung.nMoglichkeit zur Berechnung der Abweichung zwischen „oll“ und „st“.

Qualitätsmessung von Dienstleistungen:

SERVQUAL (Beispiel)

siehe Grafik

Wasserfallstrategie

siehe Grafik

Wasserfallstrategie (Vorteile)

• Zeitlich versetzter Ressourcenbedarf

• Finanzierung neuer Markte durch eigene Gewinne

• Standardisierte Prozesse

• Nutzung Referenzmarkte

• Minderung des Risikos zu Scheitern

• Anpassung an landerspezifische Bedurfnisse

Wasserfallstrategie (Nachteile)

• Gefahr Marktchancen zu verpassen

• Verlust der Innovationskraft

• Konkurrenz wird fruhzeitig gewarnt

• Fehleinschatzung durch „Copy-Paste“

Sprinklerstrategie

siehe Grafik

Sprinklerstrategie Vorteile

• Nutzung von Marktchancen durch First-mover

• Pioniervorteile

• Economies of scale

• Standardsetzung

• Schlechte Reaktionsmoglichkeit der Konkurrenz

Sprinklerstrategie Nachteile

• Grosser Ressourcenbedarf

• Hohe Komplexitat

• Begrenzte Anpassungsfahigkeit der lokalen Bedurfnissen

• Hoheres Risiko zu Scheitern – kein Testmarkt

• Keine Erfahrungswerte – kein Testmarkt

Elemente des Marktangebots

Siehe Grafik

Ebenen eines Produkts

• Kernnutzen Lösung des Kunden-“roblems“(Bsp.: Mobilität)

•Basis-Produkt Materialisierung der Problemlösung

•Erwartetes Produkt Inkl. weiterer Minimalanforderungen

•Augmentiertes Produkt Inkl. Ansatzpunkte zum Übertreffen der Minimalanforderungen

•Potentielles Produkt Inkl. allen möglichen Zusatznutzenkomponenten

Produkttypologien

• Gebrauchsgüter

• Verbrauchsgüter

• Dienstleistungen

Produktlinien-Entscheidungen

• Umsatz- und Gewinnprofil

• Marktprofil

• „Strecken“ der Produktlinie „nach unten“

• „Strecken“ der Produktlinie „nach oben“

• „Auffüllen“: Schliessen von Lücken in einer Produktlinie

Produktlinien-Entscheidungen

• Modernisierung von Produktlinien

• Sonderpositionen einzelner Artikel

• Bereinigung einer Produktlinie

Study