Marketing
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Flashcards
Definiere "Marketing"
Marketing ist marktgerichtetes und marktgerechtes Unternehmensverhalten
Wie war die Geschichte / Entwicklung des Marketings?
Phase 1:1850-1890 – produktorientiertes Marketing: man produzierte und produzierte, ausreichende Produktion
Phase 2:1890-1914 – finanzorientiertes Marketing: Problem Geldbeschaffung, Konzentration auf billigere Produktion
Phase 3:vor und nach 2. Weltkrieg – verkaufsorientiertes Marketing : Hauptproblem Konsumüberfluss in den USA
Phase 4: Industrialisierung 60erJahre wegen Konsumsättigung, Konkurrenz, Umweltdynamik, differenzierte Nachfrage,.. mussten Marktlücken, Trends usw. erkannt werden – systematisch und nach Bedürfnissen
= bedürfnisorientiertes bzw. marktorientiertes Marketing
bedürfnisorientiertes bzw. marktorientiertes Marketing: welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Unternehmen?
- Kundenwunsch rückt ins Zentrum. Positive Grundhaltung gegenüber den Kunden = Marketingphilosophie
- Bedürfnisse und Wünsche via Marktforschung erfüllen = Marketingsituationsanalyse und Marketingkonzept
- Führungsprozesse müssen angepasst werden = Marketingtechnik (Führung: Planung – Entscheidung – Vollzug – Kontrolle) Typischer Regelkreis!
Nenne die 3 Bereiche / Elemente der Marketinginfrastruktur
- Potenzial Marketingstellen, Know-how, Patente, Lizenzen, EDV Hardware, Anlagen, finanz. Mittel, Führungstech.,..
- Führung Führungsphilosophie, Organisation, Lohnsystem, Ausbildung, Führungsstil, Controlling
- Information Datenbanken, Marktfortschung, Reporting, Statistik, Frühwarnsysteme, Dokumentationen,..
Nenne die Zielhorizonte im Bereich Marketing
Langfristige oder strategische Ziele – 5-10 Jahre
Mittelfristige oder operative Ziele – 1-5 Jahre
Kurzfristige oder taktische Ziele – bis zu einem Jahr
Ziele möglichst geradlinig – direkt erreichen
Taktische Ziele = dispositive Ziele
Erkläre Ziele nach SMART - was bedeutet SMART? Nenne ein Beispiel dazu
WAS? – Frage nach dem Inhalt
WIEVIEL? – Frage nach de m Umfang, Ausmass,..
WANN / BIS WANN? – Frage nach dem Zeitpunkt der Zielerfüllung
WO? – Frage nach dem Ort, dem geographischen Raum der Zielerreichung
Steigerung des Marktanteils in der Schweiz bis Ende des Jahres 5, von 25 auf 30 %.
Wir haben bis zum Ende des nächsten Jahres erreicht, dass zwei Drittel der Schweizer aussagen, unser Unternehmen produziere und verkaufe umweltgerechte Produkte. .....usw.
Nenne die Marktkennzahlen und erkläre diese
Marktkapazität= Wie viel geht in den Markt rein, wenn Preis „0“ ist – Info bei Bfs (Bundesamt f. Statistik) Errechnet sich aus der Zahl der Bedarfsträger (Menschen, Haushalte,..)
Marktpotenzial=Benötigt Marktforschung- denkbare Aufnahmefähigkeit und optimalen Absatzanstrengungen und unter Berücksichtigung der Kaufkraft
Marktvolumen = effektive Absatzmenge aller Anbieter eines Produktes / DL
Marktanteil= Anteil des eigenen Unternehmens (vom Volumen)
Sättigungsgrad =Verhältnis von Marktvolumen und Marktpotenzial. Zeit Ausschöpfung an in % Marktvolumen*100/Marktpotenzial (in einer Zeitperiode) z.Bsp. 86 % = Markt ausgeschöpft, gesättigt – steige nie in solche Märkte ein!
Nenne die 7 Schritte der Marktanalyse
- Definition / Analyse Marktstruktur
- Beschreibung Teilmärkte und Marktsegmente (TM = Auto – Sportwagen, MS = Menschen)
- Analyse Umweltfaktoren und Externe Beeinflusser
- Analyse Zwischenhandel (in CH miserabel)
- Konkurrenzanalyse
- Rahmenbedingungen des eigenen Unternehmens
- Schlussfolgerungen
Markt als System..... erkläre
Eigenes Unternehmen Konkurrenten,,,,, Grosshandel, Detail-/Fachhandel, externe Beeinflusser... Produktverwender/Kunde und Umweltfaktoren
Was sind externe Beeinflusser?
Presse, Leute (Tierarzt), solche die ohne Geld zu verdienen beeinflussen (WICHTIG)
Erkläre die Umweltfaktoren
wirtschaftliche, soziale, technologische, politische, rechtliche, ökologische, usw.
Erkläre Markt und Teilmarkt
Markt = Getränke
Teilmärkte = alkoholfreie und alkoholhaltige
Diese Teilmärkte können in weiter Teilmärkte wie z.Bsp. Mineralwasser, Softdrinks usw. unterteilt werden
Was ist mit Segmentierung / Segmenten gemeint?
= Kunden
Potentielle Käufer werden aufgrund ähnlicher Käufermerkmale in Gruppen unterteilt.
8-tung! Wichtig es gibt verschiedene Käufertypen. Ich muss wissen wie ich den Kunden am Markt abholen kann. Kunden und Produkte müssen zusammenpassen
Nach welchen Kriterien können Kunden unterteilt werden?
- Psychographische Kriterien
- Oekonomische Kriterien
- Demographische Kriterien
- Soziographische Kriterien
Was sind Psychographische Kriterien?
Alter, Geschlecht, Einstellung/Werte,..
Gruppenunterteilung / Adopterkategorien
Mit der Zeit des Produktes
1) Innovatoren = Freaks – Produkt neu und der Kunde muss es sofort haben!
2) Frühadopter
3) Frühe Mehrheit = diejenigen die jetzt erst kaufen, weil es alle anderen schon haben
4) Späte Mehrheit und Nachzügler Mehrheit = sind Nachzügler und denken sie sind die Profiteure
5) Laggards = sind beim Kampagnenverkauf. Denken schlagen jetzt ein Schnäppchen
Adoptionsprozess = Erkennen►Interesse►Bewertung►Versuch►Kaufentscheid/Ausführung (AIDA)
Ziel= Wiederholungskauf (Rogers)
Was sind Oekonomische Kriterien?
Kaufkraftklassen KKK
KKK1 = gutsituierte Haushalte (Direktoren, Professoren,..)
KKK2 = Oberer Mittelstand (Direktionsmitglieder, höhere Beamte,..)
KKK3 = unterer Mittelstand ( Kadermitarbeiter, Angestellte,..)
KKK4= Wenig Bemittelte (Hilfsarbeiter, untere Angestellte,..) wir beschäftigen uns mit KKK2 und KKK3
Was sind demografische Kriterien?
Wohnort, Haushaltgrösse, Anzahl Kinder,...
Was sind Soziographische Kriterien?
= berufliche Stellung, Stellung in der Gesellschaft, Ausbildung,...
Was sagen uns die
- Verhaltensmerkmale
- Besitzesmerkmale?
- Konsumverhalten, Einkaufsverhalten
- Merkmale die für den Käufer relevant sind
Wie sieht die Analyse Umweltfaktoren und der externen Beeinflusser aus?
Einflüsse der Umweltfaktoren = wirtschaftl.: Volkseinkiommen, Vvermögen, Verkehr, Wohlstand, BIP,....soziale UF: Normen, Einstellungen, kulturelle Trends,..technologische UF: Umwelt, Entwicklungsstand, Technik,.. politisch/rechtliche UF: Verkehrs- und Sicherheitsvorschriften, politische Stabilität,...
Externe Beeinflusser sind sehr wichtig. Sind Personen, welche ohne wirtschaftlichen Nutzen, das Produkt positiv beeinflussen können z.B. Presse (Radio, TV, Zeitung, Magazine,..) und zufriedene Kunden (Mund-zu-Mund)
(Interner Beeinflusser – hat wirtsch. Nutzen)
Was wird betreffend des Zwischenhandels analysiert?
Direkte oder indirekte Lieferung, richtiger Handelspartner finden!
Was wird bei der Konkurrenz analysiert?
Genaue Info über die Mitbewerber, aus Statistiken, Marktkennzahlen, sekund.MAFO)
Kriterien d. Marktfähigkeit: Networking Capital (Nett.uml.vermögen), Innovationskraft, Know-How, Marktanteile
Stärke-/Schwächeprofil der wichtigsten Anbieter erstellen
Erkläre SWOT
Stärken und Schwächen = Marktfähigkeit (UN) können wir beeinflussen
Chancen und Risiken = Marktattraktivität (Umwelt) können wir nicht beeinflussen
Nenne die 7 Schritte eines Marketingkonzepts
- Markt-/Teilmarkt und Marktsegmentstrategie (Markteintritt ja/nein?)
- Wettbewerbstrategie / Marketingstrategie
- Positionierung des Angebots
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Marktbearbeitungsstrategie (Absatzwege direkt/indirekt)
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Massnahmenschwerpunkte des Marketingmix (Instrumente 4 P's)
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Änderungen, Anpassungen Marketinginfrastruktur
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Marketinggrobbudget
Wie wird eine Marketingkontrolle durchgeführt?
- Kontrolle Marketingaktivitäten – wurden Ziele erreicht – via Kontrollplan
- Marketingrevision/-Audit - zukunftsorientierte Überwachung (sehr kostspielig)
Was ist MAFO (Marktforschung)?
Bedarf ermitteln und Bedürfnisse/Trends/Wünsche erforschen
Nenne Erhebungsmethoden der MAFO
- Vollerhebung
- Teilerhebung
Was beinhaltet die Vollerhebung und was sind Vor- und Nachteile davon?
alle für unser Produkt
Nachteile: sehr hohe Kosten, viel Zeit,
Vorteile: exakte Aussage
Was beinhaltet die Teilerhebung. Was für Arten von Teilerhebungen gibt es und nenne Vor- und Nachteile davon
Auswahl Stichprobe: Random-Verfahren (Zufall), Quotaverfahren (Filterfragen, 3 Kriterien)
Aus Grundgesamtheit (Menschen) eine Teilmenge/Segmentmenge festlegen somit repräsentativ / stellvertretend
Vorteile: kostengünstig, geringer Zeitaufwand, Nachteile; exakte/gesicherte Aussagen sind nicht möglich
Erkläre das Random-Verfahren
und Quota
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jeder könnte zur Stichprobe gehören, für spezifische Gruppen, Vort.: kann uneingeschränkt angewendet werden, Nacht.: hohe Kosten, nicht für Bevölkerungsbefragung
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Quota: Probe nach sachrelevanten Merkmalen. Grundgesamtheit = N. (Anzahl Männer, Alter, Berufsgruppen,..) Vort.: vielseitig anwendbar, kostengünstig, Nacht.: nur begrenzt anwendbar, kann durch Interviewer beeinflusst werden