Marketing

Kapitel 1-3

Kapitel 1-3


M. H.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen und Methoden der Marktforschung. Sie decken Themen wie qualitative und quantitative Marktforschung, Befragungsarten, Marktbegriffe und -systeme sowie die Rolle von Beeinflussern ab. Unternehmen und Marketingfachleute profitieren von diesen Karteikarten, um Markttrends zu verstehen, Zielgruppen zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Flashcards
26
Students
6
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
14.10.2015 / 20.08.2020

Flashcards

Nenne Sie die 4 Marketing-Mix-Instrumente (4P)

Product: Produkt-und Sortimentspolitik

Price:Preis-und Konditonenpolitik

Prommotion:Kommunikationspolitik

Place:Distributionspolitik

Nennen und erklären Sie die 3 Schritte zum relevanten Markt

1. Räumliche (Geographische) Eingrenzung: Defintion des Marktgebietes (Weltweit/Europa/W-Europa/Schweiz/Region...

2.Angebotsspezifische Abgrenzung: Bestimmen der Teilmärkte (Produktgruppen

3.Nachfragespezifische Eingrenzung SEGMENTE (Abnehmergruppen)

Nennen Sie die 4 unterschiedlichen Bedeutungen des Markt

•Treffpunkt für Angebot und Nachfrage (gesamtwirtschaftliche Sicht)
•geographischer Ort (Marktgebiet)
•Wirtschaftliche Umwelt, in der ein Unternehmen Aktivitäten plant und durchführt.
relevanter Markt

Nenne Sie die 4 Gruppen von Segmentierungskriterien

-demographisch
-sozioökonomisch
-psychografisch
-verhaltensorientiert
(inkl. Kommunikationsverhalten)

Nennen Sie Punkte der demographischen Kriterien

–Geschlecht
–Alter
–Familien-/Zivilstand
–Haushaltgrösse (Anzahl Personen im HH)
–Wohnort (Stadt/Land)
–etc.

Nennen Sie Punkte der sozioökonimischen Kritierien

–Einkommen (Kaufkraftklasse)
–Beruf
–Ausbildung
–Soziale Schicht
–Besitz-und Ausstattungsmerkmale
(z.B. Eigenheim-/ Auto-Besitzer)
Etc.

Nennen Sie Punkte der psychografischen Kritierien

–Persönlichkeitsmerkmale (z.B. extrovertiert)
–Einstellungen (grün, gesundheitsbewusst)
–Präferenzen (Ferien in der Schweiz)
–Nutzenerwartungen/Kaufmotive (Hautstraffung, Anerkennung)
–Werteorientierung (Anstand, Ethik, Moral)
Etc.

Nennen Sie Punkte der Verhaltenskriterien

–Markenwahl (kauft Luxus-Marken, Eigenmarken, no names)
–Einkaufsstätten-Wahl (Discounter, Shopping-Center, FG)
–Preisverhalten (Schnäppchen-Jäger, Preis-Vergleiche, etc.)
–Verwendungsverhalten (heavy user, Verweigerer, etc.)
–Freizeitverhalten (Hobby, Fitness-Abo, Kultur, etc.)
–Mediennutzungsverhalten (Internet-Nutzung, Social Media-Plattformen, Zeitungs-Abo’s, PodCasts, etc.)
–Einkaufshäufigkeit (täglich, Wochenendeinkäufe, etc.)
Etc.

Erklären Sie den Begriff Verkäufer&Käufermarkt und nenne Sie ein Beispiel dazu

Verkäufermarkt: Die Nachfrage ist höher als das Angebot. Der Anbieter bestimmt den Markt.Passives Marketing 

•Limitierte, kontrollierte Rohstoffmärkte (Öl, Diamanten)
•Monopole (staatliche Dienstleistungen, ehemals Telekommunikation)
•Strom-Erzeuger

Käufermarkt: Das Angebot ist höher, als die Nachfrage. Der Käufer bestimmt den Makrt. Aktives Marketing nötig

•Automobile
•Kosmetika
•Nahrungsmittel
•Möbel
•Finanzdienstleistungen

Wie werden Segmente zu Zielgruppen von Unternehmen? Welche Anforderungen stellen Unternehmen an Zielgruppen?

-Attraktive Grösse (aus Sicht des Unternehmens)
-Attraktive Profitabilität des Segments
-Eigene Stärke hat Potential im Segment (Nachfrage)
-Stabile Zukunftsaussichten (Entwicklungsperspektive) des Segments
-Cross-Selling-Potential vorhanden
-Hohe Preisbereitschaft im Segment

Nennen Sie 4 weitere Markbegriffe

•vorgelagerter Markt:
–Milchmarkt für Joghurt-Markt

•nachgelagerter Markt:
–Weiterbildungs-Lehrgänge für Software-Programme

•Substitutions-Markt:Alternativen kommen auf den Markt (Verdrängung)
–Snowboards für Ski-Markt
–Internet-Buchung für Reisebüro

•Komplementär-Markt: Sind voneinander abhängig
–HiFi-Anlage und CD‘s
–Geschirr und Besteck

Darstellung des Marktsystems

Siehe Bild

Erklären Sie die Rollen/Aufgaben im Marktsystem

Hersteller und der dazugehörige Marketing-Mix
Direkte Konkurrenz und der dazugehörige Marketing-Mix
treten als Anbieter auf und bearbeiten 3 Zielgruppen:
1. Absatzmittler und der dazugehörige Marketing-Mix
2. Externe Beeinflusser
3. Käufer / Verbraucher / interner Beeinflusser
•Absatzmittler bearbeiten ebenfalls mittels eigenem Marketing-Mix die 3. Zielgruppe.
•Die externen Beeinflusser wirken auf alle Marktteilnehmer.
•Umweltfaktoren: Wirken auf alle Marktteilnehmer ein, können von diesen aber nicht bearbeitet oder beeinflusst werden.

Erklären Sie, wer ein interner Beeinflusser ist

-Aus persönlichem Umfeld: persönlich bekannt mit dem Käufer / Entscheider
-Beeinflussen durch ihre Meinungsäusserung die Entscheidung des Käufers
-Privathaushalt: häufig Kinder oder Ehepartner oder Freunde/Bekannte
(erhalten häufig materiellen Vorteil durch den Entscheid)
-Arbeitsplatz: direkter Vorgesetzter, Finanzchef, Mitarbeiter,
andere Abteilungsleiter, etc.

Erklären Sie, wer ein externer Beeinflusser ist

Externer Beeinflusser:
(hat keinen direkten finanziellen Vorteil)

Siehe Bild

Nenne Sie die 4 Marktkennzahlen (in absteigender Reihenfolge) und erkläre ihre Bedeutung

-Marktanteil:

Mengen-oder wertmässiger Anteil einer Unternehmung
am Marktvolumen.

-Marktvolumen:

Realisierte Absatzmenge (oder Umsatz) eines Marktes während einer
bestimmten Zeit

-Marktpotential:

Mögliches Aufnahmevermögen eines Marktes bei optimalem Einsatz
aller Marketing-Instrumente von allen Anbietern (unter Berücksichtigung
der Kaufkraft).

-Marktkapazität:

Theoretische Aufnahmefähigkeit eines Marktes ohne
Berücksichtigung der Kaufkraft (Preis = 0).

Was ist Markforschung?

Datenbeschaffung und –analyse zwecks Absicherung von Entscheiden

Was sind die Ziele der Marktforschung?

•Trends und Marktbedürfnisse rechtzeitig erkennenWAS?
•Potenzial-Ermittlung WIEVIEL?
•Risiko-Minimierung WIE?

Nennen Sie mögliche Forschungsaufgaben

•Ermittlung von Marktkennzahlen
•Informationen über Konkurrenz
•Marktprognosen / Umsatzprognosen
•Marke / Image
•Produktqualität
•Verpackung/Etikett
•Preisniveau / Preiselastizität
•Gebrauchsanweisungen
•Käuferstruktur / Entscheidungsprozesse / Einkaufsverhalten / Lebensgewohnheiten / Einstellungen Meinungen / Trends / Medianutzung
•Werbung (Pretest / Posttest), Kontaktchancen

Es gibt 2 Methoden der Marktforschung.Nenne Sie diese und erklären sie Sie

1. Primärmarktforschung: Die Daten werden gesondert für Marktforschungszwecke erhoben. 

Man unterscheiden zwischen: Einmalig (Befragung,Beobachtung,Experiment)

Laufende Erhebung (Panelverfahren)

2.Sekundärforschung: Bereits vorhandene Daten werden ausgewertet

Firmeninterne und externe Daten

Erklären Sie die Mafo Methoder Panel

-Gleichbleibende Stichprobe von Erhebungssubjekten
(Personen, Haushalte, Unternehmen)
-Werden in regelmässigen Abständen befragt
-werden jeweils zu den gleichen Themen befragt
-werden mit der gleichen Methode befragt
-Konsumentenpanel:IHA/GfK
-Handelspanel:AC Nielsen

Es gibt 3 Methoden der Beobachtung. Nennen und erklären Sie diese

1)Laborbeobachtung:
In speziell eingerichteten Räumlichkeiten („Labors“)
für z.B. Produktetests, Verpackungstests oder Werbemitteltests.
2) Marktbeobachtung:
Beobachtung im realen Verkaufsgeschäft
für z.B. probeweiser Verkauf von neuen Produkten,
Verhaltensanalyse von Konsumenten
3) Mystery Research / Mystery Shopping
Einsatz von Testkäufern zur Abklärung der Personalqualität (Kunden-
orientierung, Beratungskompetenz, Servicequalität, etc.)

Erklräen Sie die 5 "D's" des Mafo Prozesses

1.Definition des Problems
z.B. keine ausreichende Kenntnis über Ursachen für Umsatzrück-gang
-Sichtung Sekundärdaten
-Ziele setzen
-Budget+Zeitplan 

2.Design des Forschungs-Konzeptes
-Methode bestimmen
-Daten spezifizieren
-Stichprobe
-Budget
-Pretest

3.Datenerhebung / -gewinnung
Informations-Beschaffung/Durchführung
z.B. Befragung „Feldphase“
4.Datenanalyse
Auswertung der erhaltenen Daten / Informationserfassung

5 Dokumentation
Bericht-Erstattung /Daten Präsentation

6.*Datenverwendung
Entscheid und Massnahmen

Es gibt 2 Grundtypen der Marktforschung.Nenn und erklären Sie diese

1. Quantitative Marktforschung (Synonym: Umfrageforschung)

Die Kernaufgabe der quantitativen Marktforschung ist die möglichst exakte Beschreibung der Marktlage und -entwicklung.Vorrangig ist die Frage"wie viel?" Dazu werden grosse Stichproben benötigt.Die Auswertung erfolgt EDV-basiert mittels spezieller Programme

2. Qualitative Marktforschung (Synonym: Motivforschung,psychologische Marktforschung)

Das Hauptanliegen liegt im Verstehen, d.h die Erklärung des (Konsum)verhaltens. Im Zentrum steht die Frage "Warum?".auptthemen sind schwierig oder nicht quantifizierbare "Soft Facts" wie Motive,Einstellungen,Werte,Handlungsbeweggründe etc. Dazu setzt sie meis "kliene Stochproben und spezielle von der Psychologie abgeleitete Erhebungs und Auswertungstechniken ein

Was sind die wichtigsten Befragungsarten der quantitativen Mafo?

Nennen sie die die wichtigsten Befragungsarten der qualitativen Marktforschung

1. Psychologische Tiefeninterviews (Einzelexploration)

2.Gruppendiskusion

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