Managment & Managmentmodelle

Gem. 1 Semester Berner Fachhochschule

Gem. 1 Semester Berner Fachhochschule


Alessandro Mongardi
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Managementmodelle und -konzepte auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Systemdenken, Wirkungskreisläufe, Management by Objectives (MBO), Balanced Scorecard (BSC) und verschiedene Managementmodelle ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Managementstrategien vertiefen und praktische Anwendungen in der Unternehmensführung erlernen möchten.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
21.10.2013 / 26.01.2014

Cartes-fiches

Führung wird in welche Berreiche unterteilt?

  1. Menschenführung = Leadership
  2. Unternehmensführung = Managment

Was wird unter dem Begriff Managment verstanden?

Sämtliche Führungsaufgaben auf dem Gesamtsystem = Unternehmensführung

Was versteht man unter Führung?

Leadership oder Menschenführung

Wie kann Managment unterteilt/verstanden werden?

  1. institutionell (Stellen und dafür geeignete Personen)
  2. funktionell (Komplex von Aufgaben)

Wie lauten die drei Führungsrollen nach Minzberg?

  1. Interpersonelle Rollen ( Entwicklung und Aufrechterhaltung positiver sozialer Beziehungen)
  2. Informationelle Rollen (Aufnahme und Abgabe (Weitergabe) von Informationen)
  3. Entscheidungsrollen (Fallen von Entscheidungen)

In welche drei Rollen können die Interpersonellen Rollen unterteilt werden?

  1. Repräsentant (Figurehead) (kopf nach aussen)
  2. Führer (Leader) (Führt das UN Motivation u Aufgaben)
  3. Koordinator (Liaison) (Aufbau und pflege von Kontakten)

Was versteht man unter Managementprozess/ Führungsprozess?

  1. Aktivitäten zur zielorientierten Gestaltung und Lenkung des Unternehmens.
  2. Elemente des Prozesses sind die Managementfunktionen
  3. Planung, Organisation, Personalführung, Kontrolle und Steuerung

Wie lauten die Managmentfunkttionen nach Hans Ulrich St.Galler Modell?

  1. Gestaltung
  2. Lenkung
  3. Entwicklung

Nennen sie die Schlüsselkompetenzen des Management.

  1. Technische Kompetenz( Managmentwissen)
  2. Soziale Kompentenz
  3. Konzeptionelle Kompetenz( ganzheitliche Sicht)

Wie sieht das Anforderungsprofil der Managmentkompetenzen auf verschiedenen Hierarchieebenen aus.

Siehe Bild

Welche Managment Modelle gibt es?(4)

  1. Traditionelles Management by Objectives (MbO) I
  2. Patizipatives MbO I
  3. Management by Exception (MbE)
  4. Management by Delegation (MbD)

Was unterscheidet oder welches sind die Eigenschaften der 4 Managment Modelle?

  1. Traditionelles Management by Objectives (MbO) I (Ziele vorgebn und so Führen, von oben nach unten, Ziel erreicht Ja/Nein das wie ist egal.)
  2. Patizipatives MbO I (Zielvereinbarung statt Zielfestlegung, der Mitarbeiter kann mibestimmen max 3-5 Ziele)
  3. Management by Exception (MbE) (Eingriff nach Abweichung)
  4. Management by Delegation (MbD) (Delegation von Zielen)

 

Was ist ein Modell?

  1. Vereinfachung von was komplexen
  2. vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit

Welche 2 Modelle gibt es?

  1. Isomorphe Abbildung: gibt die Wirklichkeit ohne Informationsverlust wieder.
  2. Homomorphe Abbildung: stellt die Wirklichkeit vereinfacht dar.

Was verstehen wir unter der Conant-Ashby-Theorem(Notwendigkeit von Modellen)?

  1. Besagt, dass die Ergebnisse eines Führungsprozesses nicht besser sein können als die ihm zugrunde liegenden Modelle, es sei denn durch Zufall.
  2. Hat universale Gültigkeit, da wir immer aufgrund von Modellen managen, ob wir es wollen, oder nicht und ob wir es wissen oder nicht.

Beschreiben sie ein Mentales Modell.

  1. Modelle in den Köpfen von Akteuren.
  2. Mentale Modelle der Mitglieder einer Organisation sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für alles, was diese Organisation vollbringen kann und schliesslich auch vollbringt.
  3. Shared mental models: Die von einem Kollektiv geteilten Vorstellungen, Annahmen, Theorien, Konzepte und Schemata sowie Prinzipien, Normen, Philosophien und Weltanschauungen.

 

Welche vier Modelle unterscheiden wir?

  1. Erfassungsmodelle: Beschreiben eine Wirklichkeit und stellen sie mehr oder weniger vereinfacht dar. Dienen in der Regel der Analyse von Sachverhalten.
  2. Erklärungsmodelle: Zeigen die Wirkungsweise eines Systems auf. Konzentrieren sich auf die Ursache-Wirkungs-Beziehungen und beantworten die Frage nach dem Warum.
  3. Entscheidungsmodelle: Sind auf das Treffen von Entscheidungen ausgerichtet. Bilden eine Wirklichkeit so ab, dass aufgrund dieser Darstellung Entscheidungen getroffen werden können.
  4. Gestaltungsmodelle: Sind das Resultat von Entscheidungsprozessen. Sind ein Abbild dessen, wie die Wirklichkeit aufgrund der getroffenen Entscheidungen zu gestalten ist.

Nennen und beschreiben sie die Ebenen der Modellbildung.

  1. Rahmenkonzepte
  2. Mentale Modelle i. e. S.
  3. Formale Modelle

Rahmenkonzepte: Zurechtfinden in einem breiten Themengebiet, Rahmenkonzepte geben Dimensionen und Kategorien vor.

Mentale Modelle i. e. S: Unterschied zur Rahmenkonzepte : präziser. Bilden einen Gegenstand geringerer Breite ab. 

Formale Modelle: Das Modell wird in eine stringente, logische, meist auch

mathematische Struktur gebracht, und es kann algorithmisch gerechnet werden. Spezifität und Präzision nehmen weiter zu; zudem ist meist eine Einschränkung des Modell-Geltungsbereichs nötig.

 

Was sind Unternehmensmodelle, was zeichnet sie aus?

Eine umfassende Darstellungen der Unternehmung und ihrer Führung. Sie sind nie ganz richtig aber auch nie ganz vollständig, sie kommen ja nicht aus den Naturwissenschaften.

Was sind die Vorteile eines Unternehmensmodells und wozu dienen sie?

  1. Landkarte zur Orientierung
  2. Hilft, Denken und Vorgehen zu strukturieren
  3. Fördert die in Führungsgremien und ganzen Unternehmen die Bildung einer gemeinsamen Sprache und einer gemeinsamen Ausrichtung
  4. Unterstützt die Bildung von Prioritäten, d. h. das Unterscheiden von Wichtigem und Unwichtigem
  5. Verstärkt durch die Bündelung von Aufmerksamkeit und Ressourceneinsatz neben der Handlungsfähigkeit auch die Wirksamkeit von Aktionen.  

 

In was wird das 7 S Modell unterteilt? Welche Punkte hat es?

Siehe Bild

Was ist die Balanced Scorecard (BSC) und wozu dient sie?

  1. Dient als Führungsinstrument zur Ausrichtung der Organisation
  2. Versucht die Erreichung von strategischen Zielen messbar zu machen

Die vier Perspektiven :

  1. Finanzielle Perspektive
  2. Kundenperspektive
  3. Prozessperspektive
  4. Lern- und Wachstumsperspektive

Welche vier Elemente beinhaltet die Einführung der BSC?

  1. Ableitung von Zielen
  2. Kommunikation
  3. Controlling
  4. Regelmäßige Überarbeitung

Was sind die Chancen und Risiken des BSC?

  1. Wirkungszusammenhänge zwischen einzelnen Zielen werden deutlich
  2. ermöglicht die Strategie zu operationalisieren
  3. ermöglicht eine Komplexitätsreduktion

Nachteile

  1. falsche bzw. unrealistische Ziele
  2. zu vielen und zu komplexen Zielen zu überfrachten.
  3. Durch die Fixierung auf Kennzahlen kann es zur bewussten Manipulation oder zu einer einseitigen Optimierung der Kennzahlen kommen.

 

Wie wird beim TQM Qualität definiert?

Als : „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt“

 

Heisst : Die Qualität gibt damit an, in welchem Masse ein Produkt (Ware oder

Dienstleistung) den bestehenden Anforderungen entspricht.

Was ist Qm und was ist dessen Ziel?

Ist ein bestandteil des TQM. Es will die Optimierung von Kommunikationsstrukturen,die Erhaltung oder Steigerung der Zufriedenheit von Kunden oder Klienten sowie der Motivation der Belegschaft und die Standardisierung bestimmter Handlungs- und Arbeitsprozesse fördern.

Was heisst TQM?

Total = Einbeziehung aller am Geschäftsprozess beteiligten Mitarbeitenden, Zulieferer, Absatzmittler und Kunden.

Quality: Zielgerichtete Qualitätsorientierung durch alle internen und externen Beteiligten.

Management: Steuerung der Unternehmensressourcen, Koordination der Sachfunktionen, Vorbildfunktion und qualitative Führung aller Mitarbeitenden.

Wie läuft das TQM ab oder anders, wie ist der Zyklus?

Siehe Bild.

Was verstehen wir unter Systemdenken und welche Modelle sind sind heute vorherschend?

Wir erfassen insbesondere den Aspekt der dynamischen Komplexität und ermöglichen dadurch dessen Management.   Vorherschend ist das : Lineare Denken : Annahme von linearen Zusammenhängen von Ursache und Wirkung.

Das lineare Systemdenken stimmt meistens nicht, welches Denken ist besser und wieso?

Denken in Wirkungskreisläufen. Da die Wirkung einer Handlung anders oder verzögert eintrifft und praktisch nie linear.

 

Als Bsp siehe Bild

Zeichnen sie eine Managmentmassnahme um Zufriedenheit zu erreichen. ( Wirkungskreislauf)

Siehe Bild.

Erklären Sie in mindestens zwei Sätzen was ein negativer kausaler Zusammenhang (negative Polarität) im Systemdenken bedeutet.?

Entgegen gerichtete Veränderung (-, negative Polarität): je mehr…desto weniger; je weniger... desto mehr; je höher…desto niedriger; je niedriger… desto höher.

Erklären Sie, was eine positive Polarität im Systemdenken bezeichnet?

Gleichgerichtete Veränderungen (+, positive Polarität): je mehr…desto mehr; je weniger…desto weniger; je höher…desto höher; je niedriger…desto niedriger.

Erklären Sie: Was ist ein selbstverstärkender kausaler Wirkungskreislauf?

Wirkungskreislauf: eine in sich geschlossene Kette von Ursache und Wirkung. Selbstverstärkend (R): Reinforcing, verstärkt Veränderungen selbstständig Selbstdämpfend (B): Balancing, Veränderungen werden über die Zeit reduziert  

Étudier