Makro Kapitel 3
Konsum und Investitionen
Konsum und Investitionen
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Flashcards
Marginale Konsumneigung
Der zusätzliche Konsum, der sich aus einem zusätzlichen Euro Einkommen ergibt
Durchschnittliche Konsumneigung
Das Verhältnis von Konsum und Einkommen
Intertemporale Budgetbeschränkung
Erfasst die gesamten Ressourcen, die heute und zukünftig für Konsum verfügbar sind
Diskontierung
Der Wert von zukünftigen Ausgaben und Einnahmen im Vergleich zu gegenwärtigen wird verringert, weil ein positiver Zinssatz existiert
Indifferenzkurve
Zeigt die Kombinationen aus Konsum der ersten und zweiten Periode, die in den Augen des Konsumenten gleichwertig sind
Grenzrate der Substitution
Sie gibt an, welcher Konsum in der zweiten Periode erforderlich ist, wenn der Konsum in der ersten Periode um eine Einheit sinkt und der Konsument gleichgestellt bleiben soll. Entspricht der Steigung der Indifferenzkurve
Nominales Gut
Wenn sein Einkommen steigt, möchte ein Haushalt mehr von einem nominalen Gut konsumieren
Einkommenseffekt
Beschreibt die Verdrängung des Konsums aufgrund der Bewegung hin zu einer höheren Indifferenzkurve
Substitutionseffekt
Beschreibt die Reaktion des Konsums, die sich aus der Änderung des relativen Preises des Konsums ergibt
Kreditbeschränkung
Der Konsum in einer Periode muss kleiner oder gleich dem Einkommen in der gleichen Periode sein
Lebenszyklus-Hypothese
Konsumtheorie, welche die Bedeutung von Sparen und Kreditaufnahme für den Transfer von Ressourcen von Zeiten im Leben mit hohem Einkommen zu Zeiten im Leben mit niedrigem Einkommen betont
Vorsichtssparen
Sparen, das sich aus Unsicherheit ergibt. Ergibt sich aus der Möglichkeit unvorhersehbarer Ausgaben
Permanente-Einkommens-Hypothese
Der Konsum hängt ab von dem dauerhaften Einkommen, das von den Wirtschaftssubjekten auch für die Zukunft erwartet wird
Permanentes Einkommen
Teil des Einkommens, von dem die Wirtschaftssubjekte meinen, dass sie ihn auch in Zukunft erhalten werden; durchschnittliches Einkommen
Tranistorisches Einkommen
Teil des Einkommens, der zufällig vom durchschnittlichen Einkommen abweicht
Random Walk
Der Pfad einer Variablen, deren Änderungen nicht prognostizierbar sind
Ausrüstungsinvestitionen
Maschinen, Kraftfahrzeuge, etc., die von den Unternehmen gekauft oder auch selbst erstellt werden, um mit ihnen Produktionsleistungen zu erbringen
Bauinvestitionen
Alle Käufe von neuen Bauten (einschließlich selbst erstellter Bauten) beispielsweise Fabrik- und Verwaltungsgebäude, Mietshäuser, Eigenheime
sonstige Anlagen
Unter anderem Nutzvieh und Nutzpflaunzungen sowie Computersoftware
Vorratsinvestitionen
Alle Güter, die auf Lager genommen werden, also alle Vorräte an Vor-, Zwischen- und Fertigprodukten
Neoklassisches Investitionsmodell
Untersucht die Nutzen und Kosten, die Unternehmen aus dem Besitz von Kapitalgütern entstehen
Abschreibung
Der Verschleiß, dem das Kapitalgut unterliegt
Reale Kapitalkosten
Kosten des Kaufs und Verleihens einer Kapitaleinheit, ausgedrückt in Gütereinheiten
Nettoinvestition
Änderung des Kapitalstocks
Körperschaftssteuer
Eine Steuer auf Gewinne von Kapitalgesellschaften
Steuergutschrift für Investitionen
Vermindert die Unternehmenssteuer um einen bestimmten Betrag für jede Geldeinheit, die für Kapitalgüter ausgegeben wird
Aktie
Eigentumsanteil an Unternehmen
Aktienmarkt
Markt, auf dem Eingentumsanteile an Unternehmen gehandelt werden
Tobins q
Wert des Kapitalbestandes, so wie er auf dem Aktienmarkt eingeschätzt wird, geteilt durch den Betrag, den man aufwenden müsste, um den Kapitalbestand heute zu kaufen
q = (Marktwert des Kapitalbestandes) / (Wiederbeschaffungskosten des Kapitalbestandes)
Hypothese effizienter Märkte
Der Marktpreis der Aktie des Unternehmens spiegelt eine vollständige rationale Bewertung des Unternehmens wider, unter Einbeziehung der verfügbaren Infomrationen über die Geschäftsaussichten des Unternehmens
Finanzierungsbeschränkung
Begrenzen die Höhe der Mittel, die Unternehmen von den Finanzmärkten erhalten können
Produktionsglättung
Die Güterproduktion wird auf einem gleichbleibenden Niveau gehalten
Lagerbestände als Produktionsfaktor
Ersatzteile auf Lager halten, um Stillstandzeiten von Maschinen zu reduzieren
Vermeidung von Lieferschwierigkeiten
Unternehmen halten Lager, damit sie immer lieferfähig sind und immer verkaufen können
Pufferlager
Produkte, die nur teilweise fertiggestellt sind, werden als Teil des Lagerbestandes eines Unternehmens gesehen