M 25 KJFF
M 25 KJFF Auswirkungen von Krankenhausaufenthalt
M 25 KJFF Auswirkungen von Krankenhausaufenthalt
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Cartes-fiches
Belastende Situationen im Spital
Schmerzhafte Eingriffe
Belastete Eltern
Viele Fremde Menschen
Ungewohnte Umgebung Geräusche Gerüche
Kurzfristige Auswirkung
Drei Typische Phasen:
1.Protest:
Kinder wehren sich mit Händen und Füssen schlagen wild um sich protestieren laut und klammern sich an die Eltern
Sie haben Angst vor der neuen Situation oder alleine gelassen zu werden und fühlen sich hilflos
2. Resignation/Regression
Hören auf sich wehren Rückzug Apathie sind nicht gesprächsbereit
Eher depressives Verhalten
Regressives Verhalten ist ein Zeichen für Ängste Überforderung und Anspannung
Wichtig ist es das Kind zu unterstützen dass es Verrichtungen oder Fähigkeiten welches es bereits gelernt hat auch übernimmt (regressives Verhalten nicht unterstützen)
3.Scheinbare Anpassung:
Nach längerem Spitalaufenthalten und nach der Protest und Resignationsphase versuchen die Kinder das Beste aus der Situation zu machen
Sie werden wieder ansprechbarer entspannter und gelöster. Hinter der Fassade zeigt sich aber das Bild der Enttäuschung und Verletzung
Langfristige Auswirkungen
Nach der Entlassung zeigen viele Kinder Schlafstörungen oder Störungen der Essgewohnheit
Sie können auch ängstlich sein oder sich regressiv verhalten
Bei den Kurz –wie auch langfristigen Auswirkungen kommt es darauf an, wie es in dieser Zeit betreut wurde.
Diese Auswirkungen treten von lange nicht bei jedem Kind auf vor allem sind die Kleinkinder betroffen
Trennungsangst und Fremden von Säuglingen und Kleinkinder
Kinder sind in den ersten Lebensmonaten fähig fremde von vertrauten Personen zu unterscheiden. Der am weitesten entwickelte Sinnesbereich beim jungen Säugling ist der taktil-kinästhetische
Beispiel: ein zweimonatiger Säugling kann zu weinen beginnen wenn er von einer fremden Person in die Arme genommen wird eben anders angefasst wird als von der Mutter Vater.
Trennungsangst und Fremden:
Scheinen eine ähnliche Funktion zu haben
Mit der Angst vor Fremden sorgt die Natur dafür das sich das Kind in den ersten Lebensjahren an diejenigen Personen hält welche zuverlässig für sein körperliches und psychisches Wohl sorgen.
Fremden:
Phänomen das zwischen dem 6. Und 30. Lebensmonat auftritt
Fremden ist ein deutschschweizerisches Wort für schüchtern scheu und ängstlich sein Angst haben (Duden)
Kind spezifische Ursache: fremde Umgebung wenig gewohnte Rituale viele Fremde Personen welche das Kind als bedrohlich wahrnehmen kann. Diese kommen dem Kind sehr nah und tun ihm evtl. sogar weh.
Trennungsangst:
Das Kind glaubt die Eltern lassen es im Stich
Ein Kind das seit jeher Kontakt zu anderen Personen hatte fremdet weniger
Das Kind muss erst eine Bindung/Beziehung aufbauen erleben bevor es weiter gegeben werden kann
Kindliches Erleben
Das Kleinkind hat noch keinen Zeitbegriff es versteht nicht wenn die Eltern ihm sagen sie kamen gleich wieder
Die Eltern haben evtl. Schuld –oder Versagensgefühle dies spüren die Kindern
Erleben der Eltern
Viele Eltern haben Mühe ihre Kinder loszulassen und es in andere Hände zu geben.
Pflegeinterventionen
Die Betreuung eines fremden Kindes ist mit Gefühlen der Machtlosigkeit und zusätzlicher Belastung verbunden.
Ebene des Kindes:
Dem Beziehungsaufbau Zeit geben
Gewohntes Spielzeug Nuggi Getränke Shoppenflasche
Gewohnte Rituale
Privatsphäre zulassen
Kind ablenken und beruhigen
Ebene der Bezugsperson:
Eltern zu möglichst häufiger Anwesenheit motivieren
Mit Ihnen übers Fremden sprechen
An der Pflege teilhaben lassen
Ihnen Gelegenheit geben über ihre Gefühle zu sprechen
Beruhigen
Ebene der Pflegefachperson:
Kontinuität der zuständigen Pflegefachpersonen
Rooming –in für Bezugspersonen ermöglichen
Die Ablehnung des Kindes nicht persönlich nehmen
Den Patienten/die Patientin kennen, sich einlassen sich einfühlen präsent sein geduldig sein zuhören bescheiden sein ehrlich sein